Trevor Noah: Farbenblind

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Trevor Noah: Farbenblind
Verlag
ET (D)
2017
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
Originaltitel
Born a Crime - Stories From A South African Childhood
ET (Original)
2016
ISBN-13
9783896675903

Informationen zum Buch

Seiten
336

Sonstiges

Originalsprache
amerikanisch
Übersetzer/in
Erster Satz
Das Geniale an der Apartheid war, dass sie Menschen, die die überwältigende Mehrheit der Bevölkerung stellten, dazu brachte, aufeinander loszugehen.

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Trevor Noah kam 1984 im Township Soweto als Sohn einer Xhosa und eines Schweizers zur Welt. Zu einer Zeit, da das südafrikanische Apartheidsregime „gemischtrassige“ Beziehungen weiterhin unter Strafe stellte. Als Kind, das es nicht geben durfte, erlebte er Armut und systematischen Rassismus, aber auch die mutige Auflehnung seiner "farbenblinden" Eltern, die einfallsreich versuchten, Trennungen zwischen Ethnien und Geschlechtern zu überwinden. Heute ist er ein international gefeierter Comedian, der die legendäre "The Daily Show" in den USA leitet und weltweit – ob Sydney, Dubai, Toronto, San Francisco oder Berlin – in ausverkauften Sälen auftritt.

In "Farbenblind" erzählt Trevor Noah ebenso feinsinnig wie komisch in achtzehn Geschichten von seinem Aufwachsen in Südafrika, das den ganzen Aberwitz der Apartheid bündelt: warum ihn seine Mutter aus einem fahrenden Minibus warf, um Gottes Willen zu erfüllen, welche Musik er für einen tanzenden Hitler aufzulegen pflegte, um sein erstes Geld zu verdienen, und wie ihn eine Überwachungskamera, die nicht einmal zwischen Schwarz und Weiß unterscheiden konnte, vor dem Gefängnis bewahrte.

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Ein lesenswertes Buch, das zwischendurch leider ein paar Längen hat.

Wer zum Teufel ist Trevor Noah? In Deutschland ist er noch nicht allzu bekannt, während er in den USA eine bekannte Talkshow moderiert: "The Daily Show", das Vorbild unserer "Heute Show". Mit seiner Zeugung begingen seine Eltern, die Mutter eine Angehörige des Volksstammes der Xhosa, der Vater ein Schweizer, einen Gesetzesbruch. Der Immorality Act stellte seit 1927 sexuelle Beziehungen zwischen Europäern und Eingeborenen unter Strafe. Bis 1960 wurden rund 4000 Menschen nach dem Immorality Act zu teilweise hohen Haftstrafen verurteilt.

Trevor Noah wurde im Jahr 1984 geboren, 1985 wurde das Gesetz entschärft und Geschlechtsverkehr zwischen Weißen und Schwarzen nicht mehr unter Strafe gestellt. Doch das Denken in den Köpfen veränderte sich nicht sofort. Die Apartheit war nicht von heute auf morgen verschwunden.

Trevor Noah erzählt in 18 Geschichten von seiner Kindheit in einem Südafrika, das noch zwischen Hautfarben trennen wollte. Zeitweise fühlt man sich um Jahrhunderte in die Vergangenheit versetzt - und dennoch ist diese Vergangenheit erst knapp 30 Jahre her.

Der Autor erzählt seine Biographie mit Feingefühl und charmantem Witz. Dabei weckt er in den erschütterndsten SituationenVerständnis und appelliert gegen Rassismus und Diskriminierung. Die katholische Kirche und seine eigene Vergangenheit beleuchtet er kritisch und mit einer ordentlichen Portion Selbstironie.

Ein lesenswertes Buch, das zwischendurch leider ein paar Längen hat.

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