Manuela Martini: Vamos a la playa

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Manuela Martini: Vamos a la playa
Untertitel
Eine Schriftstellerin wandert aus
ET (D)
2014
Ausgabe
E-Book
Format
ISBN-13
B00NPTL8LS

Informationen zum Buch

Seiten
150

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Der Regen trommelte auf das Blech und die Scheibe des gebrauchten Opels, die Scheibenwischer wischten hektisch immer wieder neue Halbkreise frei, die Lüftung blies auf vollen Touren und schaffte es dennoch nicht, die beschlagenen Seitenscheiben zu trocknen.

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Wäre es nicht großartig, am Meer in der Sonne Bücher zu schreiben? Mal in einem anderen Land zu leben?
Vor sieben Jahren ist die Krimischriftstellerin Manuela Martini mit ihrer Lebensgefährtin, drei Kartons und zwei Taschen in einem kleinen Opel von München nach Andalusien aufgebrochen, um genau das zu tun.
Doch erst mal erwartet sie an der Costa del Sol monatelanger sintflutartiger Regen. Der Ort ist ganz anders als im vergangenen Sommer, mit der Arbeit geht es gar nicht voran – und schlafen kann sie in der quirligen Altstadt auch nicht mehr ... Überhaupt, es scheint die völlig falsche Entscheidung gewesen zu sein.

Ein kurzweiliges, manchmal nachdenkliches, manchmal heiteres Buch der Krimischriftstellerin Manuela Martini über ihr Abenteuer Auswandern, über ihre Begegnungen mit Menschen und Tieren, über Enttäuschungen, Herausforderung und den Mut, neue Wege zu gehen.

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(Aktualisiert: 05 Oktober 2014)

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Der kürzeste Weg zu dir selbst führt einmal um die Welt

Manuela Martini, die ich seit ihrer Reihe um den australischen Detektiv Shane O'Connor schätze, wanderte vor mehreren Jahren mit ihrer Lebenspartnerin Simone aus und landete im andalusischen Hinterland. Auf ihrer Facebook-Seite verfolge ich schon seit längerer Zeit häppchenweise ihre Berichte über Pakita, Carlos, den englischen Schriftsteller Bill, die Dürre, dann wiederum den Regen, ihre Tiere.

"Vamos a la playa", so der Titel, musste erst mal mangels Spanischkenntnisse recherchiert werden. Zum einen handelt es sich um ein Lied der spanischen Band "Righeira", doch zum anderen bedeutet es wohl (wenn mich Google nicht anlügt): "Lass uns zum Strand gehen". In diesem kleinen Buch, das Manuela Martini im Eigenverlag erst mal als E-Book publizierte, berichtet sie von ihrer ganz persönlichen Geschichte des Auswanderns aus dem urbanen Leben in München hin zur spanischen Provinz und ja, ein paar Strandtage gönnt sie sich dabei auch.

Doch die Strandtage, das Urlaubsgefühl ist anfangs eher selten. Immer wieder stehen die beiden mutigen Frauen vor neuen Herausforderungen und manchmal fühlt sich die oft zweifelnde Manuela gar nicht so mutig. Auf ihrer Webseite schreibt sie:

"Ich schreibe weiter. Über das Leben. Über Abenteuer. Über Gefahren und Herausforderungen und Entscheidungen, die uns das Leben abverlangt."

Genau das macht sie nun in "Vamos a la playa". Ein Buch, in dem man einige persönliche Dinge über die Autorin erfährt. Ein Buch, das mir Manuela Martini nahe gebracht hat. Ich habe fast das Gefühl, sie zu kennen - und sie ist ganz sicher ein Mensch, den ich mag. Sie berichtet mit einem Augenzwinkern und viel Humor über die manchmal großen Unterschiede zwischen der deutschen und der spanischen Lebensart. Die Hürden, die beide Frauen nehmen mussten (ich weiß nun auch, was eine N.I.E.-Nummer ist).

"Der kürzeste Weg zu dir selbst führt einmal um die Welt." (das Zitat kann übrigens sowohl Richard Hoffmann, einem deutschen Reisefotografen, als auch Hermann Graf Keyserling zugeordnet werden) Das ist ein großes und ein großartiges Motto und ich bewundere Menschen, die alles hinter sich lassen können, um ein neues Leben zu beginnen. Manuela Martini hat viel über sich auf ihrer Reise erfahren:

"Tiere haben mein Herz berührt. Ich kann und will mir ein Leben ohne tiere nicht mehr vorstellen. Und genau das meine ich, was mit jedem Aufbruch verbunden ist: Die Chance, etwas Neues zu erfahren. Über sich und die Welt."

Ich bin dankbar für solche Bücher, denn ich wäre nie mutig genug, alles hinter mir abzubrechen und in mein Traumland auszuwandern (Italien, Toskana). So kann ich wenigstens Anteil daran haben und wenn ich nicht selbst in die Welt hinaus kann, so kann ich die Welt wenigstens ein bisschen zu mir holen. Ich konnte mitlachen und mitleiden, manche Schilderungen trieben mir die Tränen in die Augen (Paula). Das ist es doch, worum es bei Büchern geht. Sie führen uns nicht nur um die Welt, sie führen uns in die Welt anderer Menschen, lassen uns teilhaben und erweitern unseren Horizont. Und vielleicht lernen wir uns selbst durch das Lesen auch ein etwas besser kennen.

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