Volker Surmann: Mami, warum sind hier nur Männer?

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Volker Surmann: Mami, warum sind hier nur Männer?
Verlag
ET (D)
2015
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783442482078

Informationen zum Buch

Seiten
288

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Ich hasse Schwule.

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Verkehrte Welt im Gay-Resort auf Sardinien: Hotelier Helmer Klotz, selbst schwul, verachtet seine homosexuelle Klientel aus tiefstem Herzen. Dann gewährt er in einer Notsituation Ilka, einer frisch verlassenen Mutter mit ihren zwei Kindern, Unterkunft. Damit treffen zwei Welten aufeinander, die unterschiedlicher kaum sein können. Denn auf eine Konfrontation mit so viel Heterosexualität sind Helmers Hotelgäste nicht vorbereitet, die aufgeweckte Kleinfamilie stiftet ordentlich Unruhe und Chaos. Und doch sind es am Ende ausgerechnet die von der Liebe enttäuschte Heterofrau und ihre Kinder, die dem bärbeißigen Hotelchef vor Augen führen, dass es unter Homosexuellen durchaus auch liebenswerte Exemplare gibt.

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Kein großer Wurf, aber doch nette Unterhaltung

Helmer Klotz hat es wahrlich nicht leicht. Er führt ein Hotel, das ausschließlich den von ihm gehassten Schwulen vorbehalten ist. Die Tatsache, dass er selbst homosexuell ist, macht ihm das Leben auf Sardinien nicht leichter. Eine willkommene Abwechslung und Grund, seine Gäste zu ärgern ist Ilka. Die junge Mutter hat sich die Kinder Felix (5) und Thea (10) geschnappt und überstürzt ihr Hotel verlassen, weil sie ihren Ehemann Dennis beim Seitensprung erwischt hat. Eine Autopanne macht der Flucht einen Strich durch die Rechnung und so kommen sie bei strömendem Regen in Helmers Gay-Ressort unter. Fortan hält die Kleinfamilie alle auf Trab.

Kabarettist und Comedian Volker Surmann war mir bis zu diesem Buch völlig unbekannt. Das Thema ist interessant, aber leider sehr flach erzählt. Die Kalauer haben überwiegend lange Bärte und der Autor nutzt wirklich jedes erdenkliche Klischee über Schwule und Schwulenhasser. Was anfangs noch witzig beginnt, wird von Seite zu Seite anstrengender und bemühter. Auch der Gedanke daran, dass der Autor Beiträge für das Satiremagazin "Titanic" schreibt, tröstet nicht darüber hinweg.

Surmann meidet Sätze mit mehr als zwei Satzzeichen wie der Teufel das Weihwasser und so ist es auch sprachlich eher schlicht gehalten. Trotzdem birgt die Geschichte einen gewissen Charme, dem auch ich mich nicht verschließen konnte. Dass die Handlung aus der Sicht der skurrilen Personen geschildert wird, macht das ganze etwas lebendiger.

Kein großer Wurf, aber doch nette Unterhaltung. Bestens geeignet als Strandlektüre. Nach Möglichkeit während des Sardinien-Urlaubs.

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