Mike Greenberg: Was uns glücklich macht

Mike Greenberg: Was uns glücklich macht

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Mike Greenberg: Was uns glücklich macht
ET (D)
2013
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
Originaltitel
All You Could Ask For
ET (Original)
2013
ISBN-13
9783785724750

Informationen zum Buch

Seiten
320

Sonstiges

Originalsprache
amerikanisch
Übersetzer/in
Erster Satz
Wessen Hintern ist das?

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Handlungsort

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Brooke ist glücklich verheiratet und Mutter. Zum vierzigsten Geburtstag will sie ihrem Mann Aktfotos von sich schenken. Samantha ist in den Flitterwochen, als sie herausfindet, dass ihr viel älterer Mann sie betrügt. Mit einer viel älteren Frau. Katherine ist sensationell erfolgreich in ihrem Job. Wen stört es da schon, dass ihr Boss ihr das Herz gebrochen hat? Drei Frauen, drei ganz unterschiedliche Schicksale. Doch Brooke, Samantha und Katherine haben etwas gemeinsam - aber noch weiß keine von ihnen, was es ist.

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(Aktualisiert: 30 September 2013)

#1 Rezensent
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Tiefgang & Stereotype im Wettstreit

Brooke, Samantha und Katherine - drei Frauen der Oberschicht haben nicht viel gemeinsam. Die eine, Brooke, ist glückliche Ehefrau und Mutter von zweieiigen Zwillingen. Samantha hat einen deutlich älteren Mann kennengelernt, nur um auf der Hochzeitsreise zu erfahren, dass er sie mit einer älteren Frau betrogen hat. Katherine dagegen ist eine der erfolgreichsten Frauen der Wallstreet, noch immer eher eine Männerdomäne. Wie ihr Schicksal miteinander verknüpft ist, wird sich erst nach und nach herausstellen.

Die Handlung wechselt zwischen den drei Ich-Erzählerinnen ab und gibt dem Leser Gelegenheit, die Frauen genauer kennen zu lernen. Was ist es, das sie glücklich macht? Worin finden sie Zufriedenheit, was bewegt sie? Der erste Teil des Buches endet mit der Schilderung der glücklichsten Tage ihres Lebens. Erst im zweiten Teil fahren wir, worum es tatsächlich geht.

Mike Greenberg wird beschrieben als Mann, der weiß, was Frauen lesen möchten. Nun gut. Das ist natürlich ein sehr hoher Anspruch und ich bin mir sehr sicher, dass er diesem nicht gerecht werden kann. Wie sollte das auch funktionieren? Er schildert drei Stereotype mit Brooke (Liebende Ehefrau und Mutter), Samantha (heiratet einen älteren Mann und wird betrogen) und Katherine (erfolgreiche Businessfrau mit gebrochenem Herzen) und bedient damit direkt eine Handvoll Klischees. Als Identifikationsfigur konnte mir keine der drei dienen, was vielleicht auch an der Distanz zur sogenannten gehobenen Mittelschicht oder gar der "Upper Class" liegen könnte. Mit Brooke konnte ich überhaupt nichts anfangen und das besserte sich auch gegen Ende des Buches nicht. Gerne mochte ich dagegen Samantha und Katherine.

Nachdem der erste Teil eher locker die gängigen Alltagsprobleme von drei beliebigen Frauen beschreibt, wird der Ton im zweiten Teil ernster. Ein dunkler Schatten legt sich über die drei Frauen und da ich vorher überhaupt nicht wusste, worum es in dem Buch eigentlich geht, war ich von dieser Entwicklung zunächst überrascht. Man wird nachdenklicher, vielleicht sogar etwas besonnener, wenn man mit etwas Unerwartetem konfrontiert wird. Oder man verdrängt. Es gibt keine Faustregel, die besagt, wie man sein Leben führen sollte. Es gibt nur Momente und Entscheidungen, die uns einen Weg einschlagen lassen. Entscheidungen, die uns glücklich oder unglücklich machen. Was macht das Leben lebenswert? Diese Frage sollten wir niemals vergessen.

"Was uns glücklich macht" lässt mich etwas gespalten zurück. Einerseits behandelte der Autor das Thema mit der notwendigen Ernsthaftigkeit, andererseits fehlte mir dann doch noch ein bisschen mehr Tiefgang. Besonders die Persönlichkeit der Frauen kratzt eher an der Oberfläche. Wirkliche Probleme - außer den hausgemachten - gibt es in ihrer Welt kaum. Das Ende fand ich sehr gelungen. Es ist nicht traurig, wenn doch vielleicht ein kleines bisschen melancholisch. Ich mochte das Buch, allerdings würde ich es nicht nochmals lesen wollen (oder andere Bücher dieser Art).

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