Harper Lee: Wer die Nachtigall stört

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Harper Lee: Wer die Nachtigall stört
Verlag
ET (D)
1962
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
Originaltitel
To kill a Mockingbirg
ET (Original)
1960
ISBN-13
9783498092474

Informationen zum Buch

Seiten
316

Sonstiges

Originalsprache
amerikanisch
Übersetzer/in
Erster Satz
Das Unglück mit dem Arm passierte kurz vor Jems dreizehntem Geburtstag.

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Handlungsort

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Die Geschwister Scout und Jem wachsen im Alabama der 1930er Jahre auf. Jäh bricht die Wirklichkeit des Rassenhasses in ihre behütete Welt ein, als ihr Vater, der Anwalt Atticus Finch, einen wegen Vergewaltigung angeklagten Schwarzen verteidigt. Finch lehrt seine Kinder Verständnis und Toleranz, allen Anfeindungen und Angriffen ihrer "ehrbaren" Mitbürger zum Trotz. Unvergessliche Figuren, menschliche Güte und stiller Humor zeichnen den Roman aus, der in mehr als 40 Sprachen übersetzt wurde und Millionen von Lesern in seinen Bann zog.

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Ein wunderschönes und wichtiges Buch

Jean Louise Finch, genannt Scout, und ihr älterer Bruder Jem leben mit ihrem Vater Atticus, einem Rechtsanwalt und Strafverteidiger, in der beschaulichen Stadt Maycomb in Alabama. Dort geht alles seinen geregelten Gang, das Aufregendste für die beiden Kinder ist die Frage, ob der rätselhafte, zurückgezogen lebende Nachbar Boo Radley tatsächlich ein gefährlicher Verrückter ist.

Das ändert sich, als Atticus die Verteidigung von Tom Robinson übernimmt, einem schwarzen Arbeiter, der der Vergewaltigung einer jungen Weißen angeklagt ist. Schnell zeigt sich, wie tief Rassismus und Vorurteile gegen Schwarze in der Bevölkerung verwurzelt sind, doch Atticus lässt sich nicht von seinem Kampf für die Gerechtigkeit abbringen ...

Ein ganz wunderbares Buch, das zu Recht ein Klassiker geworden ist. Harper Lee gelingt es vorzüglich, sich in Scouts kindliche Welt hineinzudenken und die Geschehnisse aus ihrer Sicht zu schildern und gleichzeitig ein großartiges Plädoyer für Gerechtigkeit und Menschlichkeit abzugeben.

Atticus Finch ist eine der besten Vaterfiguren, die mir in der Literatur begegnet sind: ein kluger, besonnener Mann, der auf seine eigene ruhige Art beharrlich seinen Weg geht und seine Überzeugungen vertritt, seinen Kindern mit Fingerspitzengefühl und feiner Ironie oft ganz nebenbei Lektionen fürs Leben mitgibt und es ihnen dabei nicht leicht macht, aber stets Vertrauen schenkt.

Trotz des ernsten Themas und einiger Dramatik und Tragik ist das Buch weder ein kitschiges Rührstück, das die Botschaft mit dem Holzhammer transportiert, noch eine trockene, konstruierte Abhandlung - Harper Lee hat einen herrlichen Humor, der zwischendurch immer wieder für Schmunzelmomente sorgt, und zeichnet selbst kleinste Nebencharaktere mit wenigen Pinselstrichen ganz vortrefflich.

Unbedingte Empfehlung, ein wunderschönes Buch!

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