Brigitte Janson: Winterapfelgarten

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Brigitte Janson: Winterapfelgarten
Verlag
ET (D)
2014
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783548612300

Informationen zum Buch

Seiten
336

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Claudia wusste, was er sagen würde.

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Handlungsort

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Claudia Konrad ist außer sich. Mit 51 soll sie plötzlich zu alt sein für ihren Job in einer Parfümerie? Nicht besser geht es ihrer Tochter Jule, die nach einem schrecklichen Unfall kaum noch das Haus verlässt. Ihre Freundin Sara ist dagegen müde – von ihrer langweiligen Ehe. Schluss damit, jetzt wird alles anders, denken sich die Freundinnen und ziehen auf einen Apfelhof im Alten Land. Tolle Idee, aber Gebäude können morsch, Äpfel wurmstichig und attraktive Nachbarn eigenbrötlerisch sein. Die Katastrophe naht. Der Rettungsengel auch. Rentnerin Elisabeth, auf der Flucht vor Altersheim und wohlwollender Verwandtschaft, strandet auf dem Hof und bringt mit viel Charme Ordnung in das Chaos.

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Winterapfelgarten

Ein Apfelhof im Alten Land scheint der perfekte Problemkiller zu sein, zumindest wenn man diesem Buch hier Glauben schenken darf. Aber jetzt erst mal von vorne: Normalerweise mag ich Liebesromane bzw. sogenannte "Frauenliteratur" nicht so gerne. Bei diesem Buch hat mich allerdings das Cover angelockt und die Aussicht, meine ABC-Stadt-Land-Fluss-Liste mit einem Pflanzen-A zu beglücken. Aber für die nächste Zeit lasse ich wohl wieder die Finger von ähnlich gestrickten Büchern, sie sind einfach nichts für mich.

Gut fand ich, dass die Charaktere am Anfang relativ lange eingeführt wurden. Man erfährt etwas über ihre Lebenssituationen und wie sie miteinander umgehen. Diesen Teil fand ich ganz gelungen, zumal Jules Schicksal wirklich nicht schön ist und ich gut mit ihr mitfühlen konnte. Auch das Alte Land wird einem schmackhaft gemacht und mein Appetit auf Äpfel ist während des Lesens rapide angestiegen (besonders auf Apfelpfannkuchen ... lecker!).

Allerdings hat mich auch vieles gestört: die meisten Probleme lösen sich in Nichts auf, alle anderen Probleme werden mit wenig Anstrengung aus der Welt geschafft. Natürlich gibt es für jede Frau den passenden Mann und diese Männer kann man schon bei ihrem ersten Auftreten der jeweiligen Frau zuordnen. Es gibt keinerlei Überraschungen im Handlungsverlauf, alles ist vorhersehbar und auch nicht anders als in anderen Liebesromanen.

Lustig finde ich, dass die Autorin im Klappentext schreibt, dass sie einen Roman über das "Glück echter Freundschaft" schreiben wollte und die Liebe sich so "dazugemogelt" hat. Aber die Frauen reden über fast nichts anderes als über Männer und eigentlich geht es auch hauptsächlich darum, wie jede Frau zu ihrem Traummann kommt. Natürlich gibt es ab und zu auch kurze Gespräche über den Apfelhof oder die Tiere, aber letztendlich kommt man doch immer wieder auf das eine Thema zu sprechen. Ich denke, dass ich einen Roman über Freundschaft schöner gefunden hätte.

Insgesamt war das Buch eher nichts für mich, ich denke aber, dass es durchaus das eigentliche Zielpublikum erfreuen kann. Dazu gehöre ich allerdings nicht.

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