Isabel Beto: An den Ufern des goldenen Flusses

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Isabel Beto: An den Ufern des goldenen Flusses
Verlag
ET (D)
2012
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783499259777

Informationen zum Buch

Seiten
544

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Schlagworte
Erster Satz
Ihr Name war Yutid.

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Handlungsort

Kontinent
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Fluss der Sehnsucht. 1815: Ein Sturm tobt vor der Küste Venezuelas. Auf der Seuten Deern bangen Janna Sievers und ihr Verlobter Reinmar um ihr Leben. Ihr Ziel: die Stadt Angostura, wo sie mit einer Pferdezucht ihr Glück machen wollen. Zu Hause in Hamburg hat Janna immer mit wohligem Schaudern von den Abenteuern des schiffbrüchigen Robinson Crusoe gelesen. Dass sie sein Schicksal einmal teilen würde, hätte sie nie gedacht – bis sie allein an der Küste des fremden Kontinents strandet. Sie ist auf die Hilfe des wortkargen Halb-Indios Arturo angewiesen, um nach Angostura zu gelangen. Dort hofft sie, Reinmar wiederzufinden. Doch Arturo hat sein eigenes Ziel: den Goldschatz eines sagenumwobenen Inkakönigs an den Quellen des Orinocos. Auf einer schicksalhaften Flussfahrt wird sich Jannas Leben für immer verändern ...

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4.5  (2)
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Venezuela, 1815

Venezuela, 1815. Die Hamburger Kaufmannstochter Janna Severs ist mit ihrem Verlobten Reinmar auf dem Weg nach Südamerika, wo sie eine Pferdezucht aufbauen wollen. Doch kurz vor dem Ziel erwischt sie ein schrecklicher Sturm und ihr Boot geht unter. Janna wird an den Strand gespült, doch von ihren Reisebegleitern fehlt jede Spur. Sie wird von dem wortkargen Arturo aufgelesen, doch anstatt dass er sie in die nächste Stadt bringt, nimmt er sie mit auf eine beschwerliche Reise durch das Orinoco-Delta. Wird Janna ihren Verlobten jemals wiedersehen?

Das Buch liest sich leicht und flüssig, hat aber an einigen Stellen auch so ein bisschen seine Längen. Janna als Person fand ich anfangs etwas nervig, aber sie entwickelt sich. Mit Arturo hatte ich noch mehr Probleme, denn er stellt sich als recht unnahbar heraus – sowohl für Janna als auch für den Leser. Seine Geschichte wird erst ganz zum Ende hin erzählt, leider an einer Stelle, an der ich gar nicht mehr so interessiert an seinem Schicksal war. Die dritte Hauptfigur ist Jannas Verlobter Reinmar. Ohne zuviel verraten zu wollen, war er für mich die tragische Figur in diesem Buch, meine Gefühle ihm gegenüber schwankte ständig Belustigung, Ärger und Mitleid.

Die Handlung macht einige interessante Wendungen und insgesamt hat es sich doch immer gut gelesen. Die Schilderungen des südamerikanischen Urwaldes und seiner Einwohner sowie die Geschichte des Landes Venezuela zu Beginn des 19. Jahrhunderts sind hochinteressant und ich habe bei der Lektüre einiges gelernt. Der Autorin gelingt es auch wirklich sehr gut, farbenprächtige Bilder vor dem Auge des Lesers entstehen zu lassen, man fühlt sich wie direkt dabei.

Das Ende lässt Raum für eine Fortsetzung offen, geplant ist diese allerdings momentan nicht. So bleibt das weitere Schicksal von Janna und Arturo der Phantasie des Lesers überlassen – was ja auch nicht schlecht sein muss!

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(Aktualisiert: 03 Mai 2013)
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Sprache & Stil 
 
5.0

Ein toller Schmöker!

Ein schöner dicker Schmöker mit über 500 Seiten, der sich dank des leichten und flüssigen Schreibstils sehr flott lesen lässt. Die Figuren sind gut dargestellt, und besonders Janna - die Hauptfigur - hat mir gut gefallen. Man kann die Entwicklung, die sie durchmacht, richtig gut nachvollziehen und -fühlen. Zu Beginn ist sie noch die etwas verwöhnte Tochter aus gutem Hause, aber mit der Zeit wird sie immer umgänglicher, mutiger und pfeift letztendlich auch auf ihren guten Ruf, der vorher so wichtig war.

Allerdings ist das Abenteuer, das sie hier zu bewältigen hat, auch wirklich nicht zu verachten! Janna ist in Hamburg aufgewachsen und voller Träume und Hoffnungen auf eine glückliche Zukunft gemeinsam mit ihrem Verlobten Reinmar nach Venezuela aufgebrochen. Doch ein Schiffsunglück ändert alles. Die Liebesgeschichte im Buch empfinde ich als sehr gut umgesetzt. Sie drängt sich nicht in den Vordergrund, ist aber doch immer präsent. Auch die schönen Beschreibungen der Natur und Ortschaften haben mir sehr gefallen und mir Venezuela etwas nähergebracht. Ich vergebe gerne fünf Sterne; das Buch hat mir viel Freude gemacht.

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Plot / Unterhaltungswert 
 
5.0  (2)
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5.0  (2)
Sprache & Stil 
 
4.5  (2)
Bewertung (je höher desto besser)
Plot / Unterhaltungswert
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Rezensionen
(Aktualisiert: 29 Juli 2013)
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5.0

An den Ufern des goldenen Flusses

Inhalt:
Janna und Reinmar wandern nach Venezuela aus um dort eine Pferdezucht zu betreiben.
Doch bevor sie dort ankommen, gerät das Schiff in einen Sturm, Janna geht über Board und wird an einer Insel angeschwemmt.
Bevor sie Plünderern in die Hände fällt, wird sie von dem einheimischen Arturo gerettet.
Janna hofft darauf, von Arturo nach Angostura gebracht zu werden und dort ihren Verlobten wieder zu treffen, doch Arturo hat ganz andere Pläne und nimmt Janna mit……

Meine Meinung:
Isabel Beto hat einen unglaublich bildhaften Schreibstil, der es dem Leser einfach macht, sich gedanklich in dieser wunderbaren und farbenprächtigen Welt wohl zu fühlen.
Die Protagonisten haben mir sehr gut gefallen, allen voran Janna, die sich von einem unbedarften, etwas naiven Mädchen in eine junge Frau verwandelt, die sich bestens in ihr neues Leben eingewöhnt und sogar gefallen daran findet.
An Reinmar hat mir gut gefallen, dass ich ihn einfach nicht richtig einschätzen konnte. Mal hatte ich für sein Vorgehen Verständnis, dass aber genauso schnell in Faßungslosigkeit umschlug.
Je weiter ich mit der Geschichte vorankam, desto intensiver wurde ich in sie hineingezogen und konnte das Buch kaum mehr aus der Hand legen.
Da ich die Geschichte von Anfang bis zum Schluß sehr gut gelungen und stimmig fand, gibt es von mir 5 von 5 Punkten und eine unbedingte Empfehlung.

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An den Ufern des goldenen Flusses

Zum Buch

Hamburg-Venezuela im 19. Jahrhundert. Die Kaufmannstochter Janna Sievers reist mit Ihrem Verlobten nach Venezuela, um sich dort mit einer Pferdezucht eine Existenz aufzubauen. Das Schiff gerät bei einem Unwetter in Seenot und Janna strandet an der Mündung des Orinoco. Mit dem verschlossenen Halb-Indio Arturo beginnt eine abenteuerliche Flussfahrt. Janna möchte nur zu ihrem Verlobten, wobei Arturo durchaus andere Ziele verfolgt.

Meine Meinung

Die Autorin Isabel Beto schafft es mit detailreichen Beschreibungen, die Welt des Südamerikanischen Urwaldes während des Lesens lebendig werden zu lassen. Wie bereits in "Die Bucht des grünen Mondes" kann man fast die artenreiche Vielfalt der Tier- und Pflanzenwelt Venezuelas zum Greifen nah spüren. Im Vorgängerroman war der Kautschuk allgegenwärtig, hier geht es nun um Pferdezucht und Kakao.

Die Hauptprotagonistin Janna Sievers entwickelt sich von einer behüteten Hamburger Kaufmannstochter zu einer jungen Frau, die durchaus dazu imstande ist, auch im venezuelanischen Urwald "ihren Mann zu stehen". Im Laufe des Buches wird ihr klar, dass es wichtigere Dinge gibt als gesellschaftliches Ansehen und Etikette.

Die Figuren der in der Geschichte sind sehr schön ausgearbeitet, sowohl den dandyhaften Verlobten von Janna als auch ihre Großmutter, an die sie oft denkt, konnte ich mir gut vorstellen. Gelegentlich werden Begrifflichkeiten im "Hamburger Platt" eingefügt, die für mich aber nicht immer zur Situation passend wirkten, der einzige winzige Minuspunkt für mich.

Geschichtliche Hintergründe um Alexander von Humboldt und Simon Bolivar werden fein eingearbeitet und machen aus dem Buch einen historischen Liebesroman mit Spannungselementen, also eine wunderbare sehr unterhaltsame Mischung. Der Schreibstil von Isabel Beto liest sich sehr gut und lässt einen das Buch flugs beenden.

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