Andreas Pittler: Der göttliche Plan

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Andreas Pittler: Der göttliche Plan
Verlag
ET (D)
2016
Ausgabe
Taschenbuch (Broschiert)
ISBN-13
9783839218211

Informationen zum Buch

Seiten
845

Sonstiges

Originalsprache
deutsch

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Handlungsort

Stadt
Kontinent
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Andrew O’Connor, irischer Aufständischer gegen Englands Königin, hat alles verloren, was ihm lieb und teuer war. In der katholischen Kirche findet er eine neue Familie, die ihn nach Wien entsendet, um dort einen protestantischen Laienprediger zu verhören, der des Ketzertums angeklagt wird. Die beiden ringen um Glaubenswahrheiten und gehen der Frage nach, welchen Sinn die menschliche Existenz nun wirklich hat. Als dann auch noch Andrews totgeglaubte Ehefrau plötzlich wieder auftaucht, wird alles, woran Andrew bis jetzt glaubte, in Frage gestellt.

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"Der göttliche Plan"

„Zwei Religionen prallen aufeinander, gibt es ein richtig oder falsch?“ (Zitat aus dem Klapptext)

Mit seinem historischen Roman „Der göttliche Plan“ entführt der Autor Andreas Pittler den Leser ins 17. Jahrhundert. Es ist die Zeit, in der sich die Gelehrten darum streiten, ob die Katholiken oder Protestanten im Besitz der „Wahrheit“ sind, währen die Menschen in den Städten und Dörfern Hunger leiden.

Autoreninfo:

Andreas Pittler wurde 1964 in Wien geboren. Seit 1985 veröffentlichte er bereits 49 Bücher, zumeist historische Werke und Biografien. 2000 veröffentlichte er seinen ersten Krimi, elf folgten bis jetzt. Seine Bücher wurden insgesamt in 6 Sprachen übersetzt und für mehrere Preise nominiert.

Inhalt:

Andrew O´Connor war irischer Aufständischer und alles verloren was ihm lieb war. Seine Kinder, seine Frau und sein Heim. In der katholischen Kirche findet er nun eine „neue Familie“. Diese entsendet ihn nach Wien, um den protestantischen Laienprediger zu verhören, welcher wegen Ketzerturm angeklagt wurde. Beide ringen nun um die Glaubenswahrheiten und gehen der Frage nach, welchen Sinn die menschliche Existenz nun wirklich hat und welche Glaubensrichtung die richtige ist. Alles an was Andrew bis jetzt geglaubt hat wird nun plötzlich in Frage gestellt.

Meinung:

Auf über 850 Seiten hat der Autor einen komplexen historischen Roman über Glaubenskrieg, Bürgerkrieg und kirchliche Inquisition abgeliefert. Neben realen Fakten und historischen Personen wurde eine fiktive Handlung eingebunden, wobei sich der Autor zwei Haupterzählsträngen bediente.

Die Schreibweise ist sehr fundiert und anspruchsvoll, bei den Ausführungen wird sehr weit ausgeholt, für meinen Geschmack etwas zu weit. Die ersten 300 Seiten, waren so sehr langatmig, es gab einfach zu wenig Handlung, ich musste mich regelrecht zum weiterlesen zwingen. Danach ging die Handlung zwar etwas spannend weiter, aber letztendlich konnte mich der Roman nicht überzeugen. Viele geschichtliche Informationen hätten als Info in den Anhang gebracht werden können um so die Handlung zu minimieren. Auch ein Personenregister fehlte mir, es gab viele Personen und eine Zuordnung fiel mir dann schwer. Insgesamt war der Roman keine leichte Kost und konnte mich nicht überzeugen, ich hatte mir einfach mehr versprochen.

Von der geschichtlichen Perspektive ist der Roman hervorragend recherchiert, die historischen Fakten sind informativ und lehrreich. Für Geschichtsfans ist das Buch somit sicherlich interessant. Allerdings währ auch hier ein Nachwort schön gewesen, um reale von fiktiven Geschehnissen zu trennen.

Als Roman betrachtet ist das Buch für mich enttäuschend, die Handlung plätschert so vor sich hin, der Einstieg gelingt kaum, erst nach über 300 Seiten wird es etwas spannend. Es gibt viele Personen die man nicht richtig zu ordnen kann, da es kein Personenregister gibt.

In Kürze:

Schreibstil: anspruchsvoll, sehr detailliert, wirkt schnell langatmig und langweilig

Charaktere: gab es hier viele, aber keiner konnte mich so wirklich überzeugen

Inhalt: schon durch den Schreibstil wirkt der Roman langatmig, auf den ersten Seiten gab es keine Spannung, nichts fesselndes, es war einfach enttäuschend

Hier fällt mir die Vergabe der Sterne dieses Mal wirklich sehr schwer und um fair zu sein habe ich ihn von zwei Seiten betrachtet.

Sterne für

die geschichtlichen Daten = 4 Sterne

den Roman an sich = 2 Sterne

insgesamt = 3 Sterne



Fazit: sehr gut recherchierte historische Fakten, interessant für Geschichtsfans, für Romanfans allerdings enttäuschend

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