Bastian Ludwig: Des Teufels Mörder

Bastian Ludwig: Des Teufels Mörder

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Bastian Ludwig: Des Teufels Mörder
Verlag
ET (D)
2016
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783839218198

Informationen zum Buch

Seiten
342

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Gerade noch rechtzeitig bemerkte Everd Edinger die Faust, die direkt auf seine Nase zuhielt.

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1863: In dem kleinen Rhöndorf Solkers treibt der Legende nach ein Riesenwolf sein Unwesen. Ist ihm jetzt auch der Bürgermeisterknecht Jakob zum Opfer gefallen? Everd Edinger, seines Zeichens Privatdetektiv, kann dies nicht so recht glauben. Das mysteriöse Verschwinden des Mannes muss eine natürliche Ursache haben. Everd macht sich an die Aufklärung des Falls. Zur Seite steht ihm dabei die findige und bezaubernde Ella. Doch bald schon ergeben sich neue Schwierigkeiten durch eine Sturzflut und eine seltsame Epidemie unter den Dorfbewohnern.

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solider Krimi

Zu Beginn des Buches hatte ich Schwierigkeiten in die Geschichte hinein zu kommen. Seitenweise wird erzählt und berichtet, aber es wird nicht erklärt wer die Personen sind. Das wird erst nach und nach aufgeklärt und machte das ganze mühsam der Handlung zu folgen. Nach drei Kapiteln, als man schon einige Figuren zuordnen konnte, wurde es besser.

Trotzdem begann ich nach einer Zeit mir die Personen aufzuschreiben. Der Autor nennt ein und dieselbe Person mal nur mit Vornamen, dann mit Nachnamen und dann wieder nur mit dem Beruf. Da kam ich hin und wieder durcheinander.

Detektiv Everd Edinger wird von seiner Bekannten Ella Faringer überredet in das kleine Dorf Solkers zu kommen um sich nach einem anstrengenden Fall zu erholen. Dass er dabei auch noch Jakob Rothenberger, einen verschwundenen Knecht suchen soll, verschweigt sie ihm. Dieser war angeblich auf der Jagd nach einem Riesenwolf und ist seither nicht mehr aufgetaucht. Ella ist überzeugt davon, dass er einem Verbrechen zum Opfer fiel. Da der Bürgermeister der Gemeinde alles voll im Griff hat, wagt auch die dortige Polizei ihm nicht zu widersprechen als dieser die Suche abbrechen will. Edinger, der sich überrumpelt fühlt, will nicht ermitteln. Dabei ist er die letzte Chance um das Rätsel zu lösen.

Die Personen an sich könnten unterschiedlicher nicht sein. Detektiv Edinger lässt sich schließlich doch von Ella überreden Jakob zu finden. Gendarm Josch Goldbach ist Jakobs Freund und will diesen auch finden. Hat aber ein Problem mit Schnüfflern und legt Everd daher lauter Steine in den Weg. Obwohl sie eigentlich auf derselben Seite stehen. Bürgermeister Wilker war mir von Anfang an nicht geheuer, denn er wollte die Suche nach Jakob abbrechen. Was ich von Jakobs Frau Agatha halten sollte, war mir bis zum Schluss nicht ganz klar.

Die Wendungen am Ende der Geschichte fand ich dann aber doch sehr gelungen. Es tauchen noch einige Personen auf, die eine wichtige Rolle spielen und mit denen man so nicht gerechnet hat. Leider war trotzdem sehr schnell klar in welche Richtung die Reise gehen wird. Der Autor gibt meiner Ansicht nach zu viele und zu eindeutige Hinweise, die rasch zur Lösung des Falls führen.

Alles in allem aber ein solider Roman.

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Ermittlungen in der Rhön

Die Rhön im Jahre 1863. Everd Edinger hat keinen leichten Stand. Bei einem seiner letzten Aufträge läuft nicht alles wir geplant. Da passt es gerade gar nicht schlecht, dass seine alte Freundin Ella Faringer ihn überredet, mit ihr in ihren Heimatort Solkers zu kommen. Dort gehen merkwürdige Dinge vor sich. Jakob, der Ehemann einer Freundin von Ella ist verschwunden und die Leute reden von einem Riesenwolf, der im der Umgebung von Solkers aufgetaucht sein soll.

Die Geschichte, die der Autor Bastian Ludwig in seinem Debüt-Roman erzählt, hat mich in der Ankündigung angesprochen. Die Umsetzung war dann etwas schwerfällig.

Der Ermittler Everd Edinger, an seiner Seite Ella Faringer und die Personen, die in dem kleinen Ort Solkers auftauchen, waren gut herausgearbeitet und durchaus charaktervoll. Dem Ermittler aus der Stadt wird mit Vorbehalten begegnet, die Dorfbewohner sind oft brummig und abweisend. Ella tritt hier als Vermittlerin auf, die um der Fähigkeiten von Everd weiss. Die Dorfgemeinschaft berichtet von einem Wolf, der gesichtet worden sein soll, Jakob Rothenberger ist auf der Jagd nach diesem merkwürdigen Tier verschwunden. Trotz Suchtrupps ist Jakob wie vom Erdboden verschluckt. Dann leiden plötzlich mehrere Dorfbewohner zwitgleich an einer merkwürdigen Erkrankung, eine Staumauer bricht und alles steht irgendwie im Zusammenhang. Der Autor legt geschickt einige Spuren, die den Leser zuerst in die eine und dann wieder in die andere Richtung spekulieren lassen.

Richtig gefesselt hat mich der Roman nicht, ich wollte zwar wissen, wie die ganze Geschichte ausgeht, aber das Ganze hat einige Längen.

Schwierigkeiten hatte ich fast durchgehend mit der Zuordnung der Namen. Die Mitwirkenden sind zahlreich und werden teilweise mit Vornamen oder nur Familienamen oder auch Abkürzungen der Namen benannt. Das ist oft verwirrend. Ein Personenregister wäre da eine gute Sache gewesen.

Insgesamt hat mir das Buch ganz gut gefallen, aber mit einigen Abstrichen

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Des Teufels Mörder

„Des Teufels Mörder“ ist ein historischer Krimi und ein Debüt des Autoren Bastian Ludwig.

Inhalt:

Wir befinden uns in Deutschland im Jahr 1863, der Detektiv Everd Edinger wird von seiner alten Freundin Ella überredet mit in ihr Dorf Solkers zu kommen. Dort ist Jakob, der Ehemann ihrer Freundin, spurlos verschwunden. Die Dorfbevölkerung vermutet das ein Wolf in der Gegend sein Unwesen treibt und Jakob ihm zum Opfer gefallen ist. Aber nicht nur dies jagt den Dorfbewohnern Angst ein, denn ein seltsamer Mann mit Kapuze taucht immer wieder im Dorf auf.

Edinger beginnt auf Wunsch von Ella zu ermitteln, sehr zum Missfallen der Dorfbevölkerung. Dabei stößt er auf immer neue Spuren ...

Meinung:

Der Roman erinnert mich an die Detektivgeschichten von Sherlock Holmes. In der Geschichte gibt es einen heiklen Fall, den es aufzuklären gilt, wobei das Ganze einen mystischen Hauch hat.

Der Einstieg ist sehr zäh, ich habe über 150 Seiten gelesen und fand immer noch nicht rein. Mag sein das dies vielleicht der Schreibstil der damaligen Zeit war und dazu dienen soll die Atmosphäre wiederzuspiegeln, ich wurde damit einfach nicht warm. Mir fehlte einfach das spannende, mitreißende.

Auch nach den 150 Seiten erging es mir nicht anders. Insgesamt wirkt dieser Roman sehr langweilig auf mich, der Schreibstil ist zäh und sehr langatmig und konnte mich einfach nicht begeistern.

Was mir auch nicht gefiel, der Leser wird einfach in die Handlung hineingeschmissen, es gibt weder am Anfang noch am Ende ein Personenregister, was bei der Vielzahl der Personen die hier genannt werden schön gewesen wäre.

In Kürze:

Schreibstil: zäh und langatmig

Charaktere: gemischt, auf der einen Seite realistisch und auf der anderen unnahbar und fern

Inhalt: zäh, konnte mich nicht begeistern

Fazit: zäher langatmiger Einstieg und wenig Spannung, konnte mich nicht begeistern

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