Bastian Zach, Matthias Bauer: Das Blut der Pikten

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Bastian Zach, Matthias Bauer: Das Blut der Pikten
Verlag
ET (D)
2016
Ausgabe
Taschenbuch (Broschiert)
ISBN-13
9783453419391

Informationen zum Buch

Seiten
560

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
In Todesangst hetzte er der Küste entgegen, stolperte immer wieder über den steinigen, mit Moos und Flechten bewachsenen Boden.

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Kontinent
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Grönland, 937 A. D.: Das Volk der Pikten ist nahezu ausgelöscht worden. Die wenigen Überlebenden hat es nach Grönland verschlagen, wo sie unter härtesten Naturbedingungen ihr Dasein fristen. Als die Gemeinschaft eines Tages von Nordmännern angegriffen wird, begibt sich eine Schar kampferprobter Pikten unter dem Krieger Kineth auf die große Queste ins Reich ihrer Vorfahren, um eine alte Prophezeiung zu erfüllen. Auf ihrer gefahrvollen Reise geraten die Unerschrockenen zwischen britannische Heeresführer und marodierende Wikinger …

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Das Blut der Pikten

Grönland im Jahr 937 nach Christus: Das Volk der Pikten ist nahezu ausgelöscht worden. Wenige Überlebende haben sich in Grönland ein neues Leben aufgebaut, tragen aber immer die Sehnsucht nach der alten Heimat im Herzen. Eines Tages werden sie von Nordmännern angegriffen, können aber siegen. Nun haben sie ein Schiff zu Verfügung, und so machen sich einige Auserwählte auf eine lange und gefahrvolle Reise ins Reich ihrer Vorfahren, um eine alte Prophezeiung zu erfüllen.

Mein Leseeindruck:

Ich muss gestehen, dass mir dieses Buch sogar noch besser gefallen hat, als ich anfangs erwartet habe. Ich lese sehr gerne Historische Romane, hatte bei diesem allerdings eine leichte Befürchtung, dass es mir zu blutig werden könnte. Der Titel, das Cover und nicht zuletzt die Inhaltsangabe deuten auf viele Kampfszenen hin. Natürlich wird auch gekämpft in dieser Geschichte; das gehört auch einfach dazu. Aber ich muss sagen, dass sich die "blutigen Gemetzel" doch eher in Grenzen hielten. Vielmehr haben die Protagonisten eine Menge Abenteuer zu bestehen. Ihre Reise führt sie an immer neue Ortschaften und stellt sie vor immer neue Herausforderungen.

Mir hat es sehr viel Lesefreude bereitet, die Pikten in diesem Buch auf ihrer Reise zu begleiten. Die Geschichte war durchweg spannend; auf keiner Seite habe ich mich gelangweilt.

Die Autoren haben es geschafft, mich mit ihrem Buch zu fesseln. Der Schreibstil ist dabei sehr angenehm. Das Buch hat sich leicht und flüssig lesen lassen. Trotz der ernsten Thematik ist auch eine Spur Humor vorhanden; bei den Dialogen musste ich immer wieder mal schmunzeln.

Die Geschichte hat mich voll überzeugen können und mein Interesse für die Pikten und auch Wikinger geweckt. Gerne empfehle ich das Buch weiter!

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Das Schicksal der Pikten

Grönland, 937 A.D.: Die letzten Überlebenden der Pikten fristen unter harten Bedingungen auf Grönland ihr Dasein. Als sie eines Tages in den Besitz eines Schiffes der Nordmänner gelangen, machen sich einige kampferprobte Pikten auf den Weg in die alte Heimat, um eine alte Prophezeiung zu erfüllen: sie müssen das Grab des letzten Königs finden, um ihr Volk zu retten. Da sie das erste Mal Grönland verlassen, müssen die Krieger bald erkennen, dass es nicht einfach ist, Freund und Feind zu unterscheiden.

Da über das Volk der Pikten („Die Bemalten“) nicht sehr viel bekannt ist, war ich auf dieses Buch sehr gespannt. Meiner Meinung nach ist den Autoren die Darstellung der möglichen Lebensweise und Gesellschaftsstruktur der Pikten gut gelungen. So herrscht zum Beispiel Gleichberechtigung zwischen den Geschlechter, unter den erfahrenen Kriegern finden sich auch Frauen. Außerdem erhält der Leser Einblick in die politischen Ereignisse, die zum Untergang des Volkes führte.

Nach dem Klappentext hatte ich mehr Schlachten und Kämpfe in dem Buch erwartet, aber das hält sich im Rahmen. Natürlich fließt auch Blut und es sterben Menschen, aber für meinen Geschmack wird das nicht überbetont. Wobei die Autoren ihre Charaktere nicht unbedingt schonen und man sich als Leser nicht sicher sein kann, welche Figur das Ende des Buches erleben wird. Die Suche nach dem Grab des letzten Königs entwickelt sich zu einer spannenden Schnitzeljagd und es fiel mir zunehmend schwerer, das Buch zur Seite zu legen.

Sehr gut fand ich, dass wir parallel zur Suche nach dem Grab auch noch Zeuge der Ereignisse bei den Menschen werden, die auf Grönland zurückbleiben. Gut beschrieben fand ich, wie der christliche Glaube zunehmend den alten Glauben an die Götter verdrängt.

Vor allem die Jüngeren unter den Pikten drängen darauf, in See zu stechen und nach der alten Heimat zu suchen. Jedoch müssen sie bald erkennen, dass sie zwar gut kämpfen können, aber durch die bisher fehlenden Kontakte mit der Außenwelt Schwierigkeiten haben, die Absichten der Menschen zu durchschauen, denen sie auf ihrer Reise begegnen. Dadurch machen sie Fehler, die sie teuer zu stehen kommen, aber finden auch neue und unerwartete Verbündete.

Die Charaktere sind gut gelungen und haben mich neugierig gemacht, wie die Herausforderungen der Reise sie prägen werden. Positiv möchte ich auch die verschiedenen piktischen Symbole erwähnen, die die einzelnen Kapitel verzieren sowie die Karte und das Glossar am Ende des Buches. Was ich mir noch gewünscht hätte, wäre ein Nachwort der Autoren zu den Pikten gewesen, da ich das bei historischen Romanen immer sehr gerne lese.

Der Roman ist zwar in sich abgeschlossen, jedoch bleiben noch ein paar Fragen offen, die Raum für eine Fortsetzung lassen – ich würde mich jedenfalls darüber freuen.

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