Bernard Cornwell: Der Rebell

 
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Bernard Cornwell: Der Rebell
Verlag
ET (D)
2013
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
Rebel
ET (Original)
1993
ISBN-13
9783499266997

Informationen zum Buch

Seiten
640

Serieninfo

Sonstiges

Originalsprache
englisch
Übersetzer/in
Pressestimmen
Ein Bestseller, der ins Ziel trifft.
Financial Times

Noch besser als seine bisherigen Bücher.
Daily Mail

Was Cornwell wirklich liebt, sind Schlachten. Der Leser wird belohnt mit einem Buch, aus dem Pulverdampf erster Güte steigt.
Daily Telegraph

Wunderbar. Starbuck ist ein toller Held und die Schlachtenszenen sind mit Meisterschaft präsentiert. Sie tun richtig weh.
Kirkus Reviews

Erstklassige Lektüre von einem Meister des dramatischen historischen Romans. Nate Starbuck ist auf dem Marsch und auf dem Weg zum Ruhm.
Irish Press
Erster Satz
Der junge Mann saß oben am Shockoe Slip in der Falle, wo in der Cary Street eine Menschenmenge zusammengelaufen war.

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Dein Krieg ist nicht gerecht. Doch er macht dich zum Helden.


Nathaniel Starbuck ist Sohn eines überaus frommen Pastors aus Boston. Der Vater hasst die Südstaaten und er hasst die Sünde. Aber Nate liebt die Frauen, und nach einem Skandal weiß er keinen Ausweg, als zu seinem Studienfreund Adam nach Virginia zu fliehen. Krieg liegt in der Luft, und beinahe lynchen die braven Bürger von Richmond den jungen Mann aus dem Norden als Spion. Gerettet wird Nate von Adams Vater: Washington Faulconer ist ein reicher Mann: Er hat Land und Geld genug, um ein eigenes Regiment aufzustellen. Und Nate wird aus Bewunderung erst Offizier, dann Kriegsheld, am Ende aber zum erbitterten Feind seines Gönners …


Der Auftakt zu Bernard Cornwells grandiosem Epos aus dem Amerikanischen Bürgerkrieg.

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Bürgerkriegsabenteuer

Ich habe damals "Fackeln im Sturm" geliebt und nicht nur die Liebesgeschichte, sondern gerade auch das Militärleben und die Schlachten interessant gefunden. In Bernard Cornwells Reihe um Nathaniel Starbuck, (einem Zufallsfund in einem spanischen Hotelbüchertauschregal) gibt es eine Menge Krieg, Abenteuer, aber vor allem Kameradschaft, Freundschaft und Loyalität. Der erste Band „Rebel“ schildert die Zeit von den ersten Kämpfen bei Fort Sumter (April 1861) bis zur ersten großen Schlacht von Manassas (bzw. Bull Run) (Juli 1861).

Hauptfigur Nathaniel ist der Sohn eines der bekanntesten Prediger von Neuengland, Vater Starbucks gilt als einer der heftigsten Gegner der Sklaverei. Nate allerdings verliebt sich in das falsche Mädchen, macht Dummheiten und strandet zu Beginn der Sezession mittellos in Richmond. Er kommt beim Vater seines Freundes Adam unter, der eine Menge Geld mit Eisenbahn und Börse gemacht hat und sich in den Kopf gesetzt hat, seine eigene Legion für den zu erwartenden Krieg gegen den Norden aufzustellen. Nate wird, trotz seiner Yankee-Herkunft, Mitglied dieser Truppe und ist fest entschlossen ein Rebell zu sein und als solcher gegen die Werte seines Vaters anzukämpfen - die politischen Hintergründe und die Sklaverei sind ihm dabei eher gleichgültig.

Nathaniel gefällt mir im Laufe des Buches immer besser, er ist längst nicht so ein Nichtsnutz wie seine Familie am Anfang wohl glaubt, er hat durchaus sein eigenes Moralgefühl, von dem er sich im weiteren Verlauf nicht abbringen lässt und gibt immer weniger darauf, welchen Eindruck er hinterlässt, sein Selbstbewusstsein und seine Selbstständigkeit wachsen. Er entwickelt sich trotz all seiner Schwächen zu einer sympathischen Figur, deren Schicksal man gerne weiterverfolgen möchte. Dabei ist er durchaus ein Abenteurer, auch wenn ihm das so völlig erst während der Schlacht klar wird. Die Beschreibung der Schlacht von Manassas war sehr mitreißend und selbst wenn man den Ausgang schon kannte, fieberte man mit Nate und der Faulconer Legion, hoffte, dass möglichst viele von ihnen überleben würden und wünschte ihnen (unabhängig von politischen Bedenken) den Sieg.

Leider umfasst diese Serie bislang nur 4 Bände, auf Cornwells Homepage erklärt er, dass diese Reihe und die Sharpe-Reihe sich zu sehr ähneln würden, als dass er an beiden parallel schreiben könnte und er im Moment Sharpe, in Anbetracht seiner Verfilmung, den Vorzug gibt. Schade, ich habe Nate bereits so richtig ins Herz geschlossen, für mich ist das aber auch ein Anreiz mich nicht nur an den Sharpe-Filmen sondern endlich auch an den Büchern zu versuchen.

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