Caroline Bernard: Rendezvous im Café de Flore

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Caroline Bernard: Rendezvous im Café de Flore
Verlag
ET (D)
2016
Ausgabe
Taschenbuch (Broschiert)
ISBN-13
9783746632711

Informationen zum Buch

Seiten
427

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Viannes Kindheit endete an einem sonnigen Nachmittag im Sommer 1926.

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Handlungsort

Stadt
Kontinent
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Paris, 1928: Vianne träumt davon, Botanikerin zu werden – im renommierten Jardin des Plantes. Als sie sich in den aufstrebenden Maler David verliebt und mit ihm in das schillernde Bohème-Leben der französischen Avantgarde eintaucht, scheint ihr Glück perfekt. Doch dann nimmt ihr Leben eine tragische Wendung … Jahrzehnte später steht Marlène im Musée d´Orsay vor dem Bild einer Frau, die ihr zum Verwechseln ähnlich sieht. Fasziniert von der Ausstrahlung der Fremden, begibt sich Marlène auf die Suche, bei der sie nach und nach ihr Leben verändern wird.

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Zwei emotionale Reisen nach Paris

Inhaltsangabe:
Paris, 1928: Viannes größter Wunsch ist es Botanikerin im berühmten Jardin des Plantes zu werden. Doch ihr Vater erlaubt es nicht und Vianne sieht sich gezwungen, ihr Elternhaus zu verlassen und heimlich nach Paris zu reisen.
Dort trifft sie auf den Maler David und sie glaubt ihr Glück gefunden zu haben. Doch dann kommt der Krieg und ihr ganzes Leben verändert sich.

Paris in der heutigen Zeit: Um Marlènes Ehe steht es nicht gut. Um ihrem Eheleben wieder mehr Schwung zu geben, schenkt ihr Mann Marlène zum 10. Hochzeitstag eine Reise nach Paris. Doch dort stellt sich heraus, dass Jean-Louis mit dieser tollen Stadt überhaupt nichts anfangen kann. Ja schlimmer noch, er hat nicht mal Verständnis für seine Frau, die im Musèe d`Orsay ein Bild von einer Frau entdeckt, die ihr zum Verwechseln ähnlich sieht. Marléne möchte nachforschen, wer diese Frau ist doch ihr Mann hält das alles für Hirngespinster. Doch dann begegnet sie Étienne.

Meine Meinung:
Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt und ich kann mich gar nicht entscheiden, welche mir besser gefallen hat, denn beide weisen Parallelen zueinander auf. Sowohl Marléne als auch Vianne können sich ihre großen Träume nicht erfüllen. Vianne kann nicht Botanikerin werden und Marléne bricht ihr Kunststudium für ihren Mann ab. Doch beides sind starke Frauen, die in der Geschichte noch über sich hinauswachsen.

Ich habe das Buch regelrecht verschlungen, der Schreibstil ist sehr flüssig und bildhaft. Leider war ich noch nicht in Paris, doch alles ist so lebendig beschrieben, ich denke, wenn ich jetzt in dieser Stadt wäre, würde ich mich sofort zurechtfinden und ebenfalls dem besonderen Flair dieser Stadt verfallen.
Die Charaktere waren für mich zum Greifen nah, ich konnte ihre Emotionen, Hoffnungen und Ängste förmlich durchs Buch spüren und leider war ich viel zu schnell am Ende.

Als erstes habe ich mich bei diesem Buch in das wunderschöne Cover verliebt. Und genauso schön wie das Cover ist auch die Geschichte, daher vergebe ich sehr gerne 5 Sterne und kann das Buch nur wärmstens weiterempfehlen.

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À quoi ça sert l'amour

Inhalt:
Lilli Marlene fährt anlässlich ihres 10. Hochzeitstages mit ihrem Mann nach Paris.
Sie hat vor Jahren dort gelebt und Kunstgeschichte studiert, während ihr Mann Paris nichts abgewinnen kann. Mit ihrer Ehe steht es nicht zum Besten, auch wenn beide sich anfangs Mühe geben, wieder zueinander zu finden.
Als Lilli Marlene in einem Museum das Bild einer Frau entdeckt, die ihr verblüffend ähnlich sieht, möchte sie mehr herausfinden. Jean Louis hält das für Spinnerei, und die beiden driften immer mehr auseinander.

Meine Meinung:
Dies ist ein wundervolles Buch über die Jugend, Das Erwachsenwerden, das Erwachsensein und die damit verbundene Sehnsucht nach der Unbeschwertheit der Jugend, aber auch über Initiation, sich lösen vom Elternhaus, sich als Frau zu behaupten, über die Liebe -- und über die Résistance in Frankreich.

Es gibt zwei Zeitebenen, sowie zwei Frauen auf der Suche nach ihrer Unabhängigkeit, auch wenn das Lilli Marlene lange nicht klar wird.

Vianne, die Frau auf dem Bild, rennt in jungen Jahren von zuhause weg. Das Leben in einem kleinen Dorf, mit sehr konservativen Eltern, schnürt sie ein.

Sie geht nach Paris, und wir folgen ihr durch alle Höhen und Tiefen die sie im Paris der 30er und Anfang der 40er Jahre durchlebt.

Die Atmosphäre der Stadt ist sehr gut eingefangen, sowohl in der Vergangenheit, als auch in der Gegenwart. Wer wie ich schon jemals für ein paar Tage am Stück in Paris war, wird es sicher wiedererkennen, jedenfalls ging es mir so, und jetzt habe ich Sehnsucht nach der Stadt, obwohl sich in den fast 30 Jahren, seit ich zuletzt dort war, sicher eine Menge verändert hat. Im Buch erkannte und fand ich das Paris wieder, das ich als junge Frau erlebt und geliebt habe, wenngleich ich immer nur als Touristin dort war und nie dort gelebt habe.

Ich könnte die Atmosphäre dieser Stadt nicht beschreiben, aber der Autorin gelingt dies mühelos.

Natürlich geht es nicht nur um Paris, sondern auch um die Selbstfindung und Selbstverwirklichung zweier Frauen aus sehr verschiedenen Zeitepochen.
Die Geschichte ist sehr berührend, und die historischen Fakten sind erschreckend und erinnern einmal mehr an die furchtbare Zeit des zweiten Weltkrieges.

Lilli Marlenes Geschichte ist traurig und hoffnungsvoll zugleich, zudem sehr überzeugend.

Man kann dem obigen sicher entnehmen, dass ich das Buch geliebt habe, und ich kann es jedem empfehlen, der gerne historische Romane liest, aber nicht von der Aufzählung von Fakten erschlagen werden möchte.

Die Fakten sind untrennbar mit der Geschichte verbunden; man durchlebt Viannes Zeit mit ihr, und erfährt die Fakten so praktisch nebenbei.

Ein absolutes Muss für jeden Parisliebhaber, Fan historischer Romane, und jeden, der einfach gerne gute Literatur liest.

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Eine bewegende Reise nach Paris

In ihrem Roman "Rendzvous in Paris" entführt uns die Autorin Caroline Bernard in das Paris der 20er Jahre und in das heutige Paris. Wir dürfen zwei starke Frauen kennenlernen, die beide eine ganze besondere Beziehung zu dieser atemberaubenden Metropole haben.

Der Inhalt: Paris, 1928: Vianne träumt davon, Botanikerin zu werden – im renommierten Jardin des Plantes. Als sie sich in den aufstrebenden Maler David verliebt und mit ihm in das schillernde Bohème-Leben der französischen Avantgarde eintaucht, scheint ihr Glück perfekt. Doch dann nimmt ihr Leben eine tragische Wendung … Jahrzehnte später steht Marlène im Musée d´Orsay vor dem Bild einer Frau, die ihr zum Verwechseln ähnlich sieht. Fasziniert von der Ausstrahlung der Fremden, begibt sich Marlène auf die Suche, bei der sie nach und nach ihr Leben verändern wird.

Ich habe dieses absolute Lesehighlight nur schwer aus der Hand gelegt. Der Schreibstil der Autorin hat mich von Anfang begeistert und hat mich eintauchen lassen in die Geschichte von Vianne und Lili Marlene. Die Geschichte ist gefühlvoll, spannend, packend, an manchen Stellen war ich zu Tränen berührt und es gabe auch manche Szenen bei denen ich Gänsehautfeeling bekam. Besonders kommt beim Lesen des Buches und der Beschreibung von Paris, die Liebe der Autorin zu dieser Stadt zum Ausdruck. Wenn ich die Augen schließe, befinde ich mich auch mitten in Paris und wandle mit Vianne durch den Jardin des Plantes. Vianne eine ganz besondere Protagonistin, die ihre konservativen Eltern verließ, um in Paris ihr Glück zu finden. Ich sehe sie vor mir, wie sie die Gassen durchläuft, sich durchkämpft , nicht aufgibt. Und ihre große Liebe zu David, die nie endet. Das Schicksal von Vianne zu Kriegsausbruch und während dieser ganzen schlimmen Zeit hat mich wirklich sehr berührt. Und dann befinden wir uns in der Gegenwart. Ich sehe Lili Marlenes überraschten Gesichtsausdruck als sie das Bild - ihr Bild - im Musée d´Orsay entdeckt. Eigentlich hat sie die Reise nach Paris von ihrem Mann zum Hochzeitstag geschenkt bekommen. Aber jeder der beiden befindet sich mit anderen Erwartungen in dieser Stadt. Und so entwickelt sich das Ganze nicht so, wie es eigentlich sollte. Und Marlene kommt ins Grübeln. Sollte sie auch vielleicht ihr Leben verändern?

Ein absolutes Traumbuch, das man nicht mehr aus der Hand legen will. Und auch ich habe noch den Duft von Paris in der Nase. Ich muss gestehen, auch ich habe mich in die Stadt verliebt als ich sie das erste Mal besucht habe. Es war wunderschön die ganzen tollen Plätze wieder mit Vianne und Lili Marlene zu besuchen und alles aus ihren Blickwinkeln zu betrachten. Ein absolutes Lesehighlight.
Das zauberhafte Cover hat schon eine besondere Wirkung auf mich. Selbstverständlich vergebe ich 5 Sterne (leider können es nicht mehr sein). Ich freue mich schon riesig auf den nächsten Roman der Autorin.

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