Silvia Stolzenburg: Das Erbe der Gräfin

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Silvia Stolzenburg: Das Erbe der Gräfin
Verlag
ET (D)
2011
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
ISBN-13
9783937357454

Informationen zum Buch

Seiten
464

Serieninfo

Sonstiges

Erster Satz
Nach dem Schock der verheerenden Pestepidemie von 1347 - 1353 ist die mittelalterliche Welt im Umbruch begriffen.

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Straßburg im April 1368: Nach einem heftigen Streit mit seinem Ziehbruder bricht der junge Steinmetz Wulf Steinhauer nach Ulm auf, um den Traum zu verwirklichen, der seinem Ziehvater Bertram versagt geblieben ist. Er will an einer der prächtigsten Kirchen des Abendlandes mitarbeiten dem Ulmer Münster. Nachdem er erfahren hat, dass er nicht der Spross einer Handwerkerfamilie ist, treibt ihn auch die Suche nach seinen leiblichen Eltern dazu, seine Heimatstadt Straßburg zu verlassen.

Ausgestattet mit seinem Werkzeug und dem einzigen Erbstück seiner Mutter, der Gräfin von Württemberg, macht sich der Jüngling auf den Weg in die schwäbische Handelsmetropole. Dort angekommen, verliebt sich Wulf in Brigitta von Ensingen, die temperamentvolle Tochter des Baumeisters. Brigitta erwidert nach anfänglichem Zögern seine Gefühle, doch ihre Liebe steht unter keinem guten Stern. Ortwin, der arrogante und grausame Gehilfe ihres Vaters, hat ein Auge auf das schöne Mädchen geworfen

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Die Handlung des Romans ist - wie bei dem Vorgänger, "Die Launen des Teufels", im spätmittelalterlichen Ulm abgesiedelt. Dort wächst nach der verheerenden Pestwelle der Jahre zuvor nun endlich ein Kirchenbau in die Höhe, der gewaltiger und höher werden soll, als alles, was die Menschheit bisher gesehen hat.

Zu dieser Zeit trifft der junge Steinmetz, Wulf Steinhauer, in der Handelsmetropole ein, um nicht nur am Bau des Münsters mitzuwirken, sondern auch nach seinen leiblichen Eltern zu suchen. Im Haus seines Meisters, dem berühmten Ulrich von Ensingen, verliebt er sich in dessen Tochter - aber die Liebe der beiden steht unter keinem guten Stern. Nicht nur stellt ein anderer Geselle dem schönen Mädchen nach, Wulfs Vergangenheit holt ihn mit solcher Dramatik ein, dass sein Leben für kurze Zeit an einem seidenen Faden hängt. Schließlich steht der junge Mann am Scheideweg: soll er um die Liebe seines Lebens kämpfen oder sich in ein neues Leben einfinden, das mit seinen bisherigen Erfahrungen nichts gemein hat.

Spannung bietet dieser Roman nun wirklich satt, die jeweiligen Kapitelenden treiben die Handlung in rasantem Tempo voran. Die

Figuren sind vielschichtig und mit viel Liebe zum Detail gezeichnet, lediglich der Finsterling Ortwin erscheint manchmal ein wenig sehr finster. Das tut der Geschichte aber keinen Abbruch, ich habe mich sogar oft dabei ertappt, wie ich ihn von ganzem Herzen verabscheut habe - das geht wohl nur bei "echten" Fieslingen. Die Beziehungen zwischen den Charakteren sorgen, genau wie die bildhafte Sprache der Autorin, für feinsten Lesegenuss.

Fazit: Der Roman steht seinem Vorgänger in nichts nach, er ist sogar noch fesselnder. Meine Empfehlung für jeden, der spannendes Mittelalter, fein gezeichnete Figuren und (für diese Genre erstaunlich) geschmackvolle Liebesszenen zu schätzen weiß.

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