Deana Zinßmeister: Das Hexenmal

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Deana Zinßmeister: Das Hexenmal
Verlag
ET (D)
2008
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783442467051

Informationen zum Buch

Seiten
510

Sonstiges

Erster Satz
Wie ein gehetztes Tier rannte der junge Mann hinter der aufgebrachten Menschenmenge her.

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Thüringen 1617: Kurz vor dem Dreißigjährigen Krieg vergiftet Missgunst die Herzen der Menschen, und Unschuldige werden der Hexerei bezichtigt. In dieser dunklen Zeit sind fünf junge Menschen vor ihrem Schicksal auf der Flucht: Katharina will der Ehe mit ihrem brutalen Schwager entgehen. Der reiche Erbe Johann flieht mit der Magd Franziska, die als Hexe angeklagt ist. Der Franziskanermönch Burghart will ein neues Leben beginnen. Und Clemens, beinahe Opfer eines Mordkomplotts, sucht Zuflucht im Wald. Doch die Häscher sind ihnen dicht auf den Fersen ...

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Das Eichsfeld (Thüringen) im Jahre 1617:

Eine Zeit der Unzufriedenheit entfacht an vielen Stellen Situationen in denen mehrere Unschuldige, Opfer ihres eigenen Umfeldes werden. So ergeht es auch der jugendlichen, verliebten Magd Franziska, die aus einer Laune heraus als Hexe bezichtigt, Gefahr läuft ihr Leben zu lassen. Ebenso ein junges Geschwisterpaar, deren Eltern jüngst verstorben, rutschen ungeahnt in die Machenschaften eines habgierigen Mannes, dessen sie sich kaum erwehren können. Unterdessen zieht ein knabenhafter Franziskanermönch mit seinem Glaubensbruder durch die Lande und versteht die Welt nicht mehr. Doch auch die unbescholtene Katherina aus gutem Hause soll eine Zukunft annehmen, die sie weit von dem fort trägt, was sie für ihre wahre Bestimmung hält. Wer von ihnen wird sein Pech in dieser vorkriegszeitlichen Welt wenden können? Und wie meistern sie ihr hartes Schicksal?

Es war für mich ein wunderbar typischer Deana Zinßmeister Roman. Damit meine ich, es ist der Autorin einmal mehr gelungen, mich von der ersten Seite an, durch herrlich lebendige, menschlich gezeichnete Charaktere, die auch fähig waren Tiefe zu zeigen, zu begeistern. Charaktere, die es schafften alle möglichen Emotionen in mir wach zu rufen, die aber auch, trotz der ständig spannenden Handlung, immer noch authentisch blieben. Ein historischer Roman in welchem ich mitzittern und fiebern durfte, ebenso, wie es mich während des Lesens oft juckte gewisse Figuren zu schütteln oder zu boxen.



Gut gefallen haben mir hier auch die gekonnt gesetzten Cliffhanger.

Umgesetzt durch einen überzeugenden Sprachstil, der mich tief in die verschiedenen Geschehnisse hineingezogen hat, präsentierte dieses Buch eine unglaublich wahrheitsgetreue Kulisse der damaligen Zeit. Gespickt mit mehreren kleineren Nebenepisoden und Legenden, die ihren wahren Ursprung noch heute dokumentieren können, überzeugte mich dieses Buch auf der ganzen Linie.

Ein historischer Roman, dessen Stärken so gut verteilt sind, dass ich ihn nur mit einer gelungenen Komposition gleichsetzten kann.

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Deana Zinßmeisters dritter Roman führt seine Leser nach Thüringen im Jahr 1617, in die Epoche kurz vor dem Dreißigjährigen Krieg. In den Wirren dieser düsteren Zeit vergiften Misstrauen und Missgunst die Herzen vieler Menschen und sorgen für eine Anzahl grausamer Prozesse gegen sogenannte ‚Böse Frauen’ – gegen angebliche Hexen.

Auch die junge Magd Franziska gerät in den Strudel der Hexenverfolgung, als sie ihrem Herzenswunsch nachgibt und dem Bauernsohn Johann ihre Liebe gesteht. Katharina hingegen will der ungeliebten Ehe mit dem Mann ihrer verstorbenen Schwester entgehen. Clemens versucht seine Schwester Anna und das Erbe seiner Eltern vor den gierigen Händen seines Schwagers zu bewahren und gerät in ein tödliches Komplott. Burghard, ein junger Mönch, gerät in die Fänge zweier Schurken und, als er sich zur Wehr setzen will, in große Gefahr...

Die Wege der fünf Hauptpersonen innerhalb des Romans sind sehr verschieden und führen doch schließlich zusammen.

Deana Zinßmeister versteht es nicht nur interessante und facettenreiche Charaktere zu erschaffen, sondern die Spannung des Lesers über fortwährende Wechsel der Handlungsstränge zu erhalten. Hier wechseln sich ausgesprochen spannende Szenen mit gut dosierten Portionen an Liebes- und Krimi-Romanelementen ab.

Deana Zinßmeisters Sprache ist klar und angenehm lesbar. Besonders erfreulich ist die zum Teil vor Ort vollzogene und sehr detaillierte Recherche der historischen Fakten.

Insgesamt hat Deana Zinßmeister mit „Das Hexenmal“ einen spannenden historischen Roman vorgelegt, der den Leser bis zur letzten Seite mit den Protagonisten und ihrem Schicksal bangen und mitfiebern lässt.

Eine absolut zu empfehlende Lektüre für verregnete Herbstnachmittage!

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