Rebecca Gablé: Das Lächeln der Fortuna

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Rebecca Gablé: Das Lächeln der Fortuna
ET (D)
1997
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
ISBN-13
9783404139170

Informationen zum Buch

Seiten
1020

Serieninfo

Sonstiges

Erster Satz
"Wenn sie uns erwischen, wird es sein, als sei das Jüngste Gericht über uns hereingebrochen", prophezeite Lionel düster.

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Handlungsort

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England 1360: Nach dem Tod seines Vaters, des wegen Hochverrats angeklagten Earl of Waringham, zählt der zwölfjährige Robin zu den Besitzlosen und ist der Willkür der Obrigkeit ausgesetzt. Besonders Mortimer, der Sohn des neuen Earl, schikaniert Robin, wo er kann. Zwischen den Jungen erwächst eine tödliche Feindschaft. Aber Robin geht seinen Weg, der ihn schließlich zurück in die Welt von Hof, Adel und Ritterschaft führt. An der Seite des charismatischen Duke of Lancaster erlebt er Feldzüge, Aufstände und politische Triumphe - und begebnet Frauen, die ebenso schön wie gefährlich sind. Doch das Rad der Forutna dreht sich unaufhörlich, und während ein junger, unfähiger König England ins Verderben zu reißen droht, steht Robin plötzlich wieder seinem alten Todfeind gegenüber..

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Der erste Satz:

"Wenn sie uns erwischen, wird es sein, als sei das Jüngste Gericht über uns hereingebrochen", prophezeite Lionel düster.

Meine Meinung zum Buch:

Über die Bücher von Frau Gablé habe ich schon sehr viel Gutes gehört, siehe auch die Meinungen hier. Aus irgendwelchen Gründen habe ich aber erst jetzt eines von ihr lesen können.

Zuerst hat mich der unglaubliche Umfang von fast 1200 Seiten abgeschreckt, aber als ich erst einmal angefangen hatte zu lesen, wollte ich das Buch zumindest bis zur Mitte überhaupt nicht mehr aus der Hand legen. Frau Gablé schafft eine wunderbare Atmosphäre und ich habe die Ereignisse um Robin Waringham atemlos und fasziniert verfolgt.

Doch irgendwann ab der Mitte der Geschichte fiel mir auf, dass zwar viel passiert, aber alles an Robin abzuprallen scheint und er aus jeder noch so gefährlichen Situation ziemlich locker herauskommt. Und er kommt nicht nur heraus, er steht danach auch besser da als vorher. Immer findet sich ein Gönner oder ein Helfer. Zusätzlich bleibt er vom Charakter her immer die gleiche Person wie am Anfang. Im Prinzip kommt er schon als Erwachsener auf die Welt und ändert sich ab da nicht mehr. Das hat mich dann immer mehr gestört.

Von der ersten Seite an war Robin mir zwar nicht unsympathisch, eber er verliert im Lauf der Geschichte sowohl an Sympathie als auch an Glaubwürdigkeit.

Ich bin froh, dass ich dieses Buch gelesen habe und eine meiner Leselücken geschlossen habe. Aber ich denke nicht, dass ich noch ein weiteres Buch von Frau Gablé lesen muss, zumal ich gehört habe, dass sie einem ziemlich einheitlichen Strickmuster folgen.

Eigentlich ist das schade, denn Frau Gablé kann toll und fesselnd schreiben, das hat sie hier bewiesen. Und sie kann auch Charaktere weiterentwickeln, das wird an den Figuren um Robin herum deutlich. Warum sie ausgerechnet bei ihrer Hauptperson darauf verzichtet hat, ist mir ein Rätsel.

Für den Anfang des Buches würde ich glatte 5 Ratten vergeben, aber insgesamt bleiben jetzt nur noch 3 übrig.

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"Das Lächeln der Fortuna" hat mir eigentlich so gut gefallen wie "Die Säulen der Erde" von Ken Follet. Man liest sich genauso schnell in diesen Schmöker ein und kann sich einfach nicht mehr trennen. Für Fans historischer Bücher ein Genuß und wahrscheinlich bald "Pflichtprogramm" ;-)

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Ich muss schon sagen das dieses Buch ein weiteres Meisterwerk von Rebecca Gablé ist, nachdem ich "Das zweite Königreich" gelesen hatte dachte ich schon es geht kaum besser doch "Das Lächeln der Fortuna" übertraf all meine Erwartungen um weiten. Die Geschichte über den Sohn eines Adeligen der nach dessen Tod als Stallknecht arbeitet ist so faszinierend, dass ich das Buch oft stundenlang nicht weg legen konnte. Deshalb war ich auch froh das dieses Buch 1194 Seiten umfasst, doch als ich es letztlich nun doch durch gelesen hatte, habe ich mir die doppelte Anzahl von Seiten gewünscht. Rund um tolles Buch und ich freue mich schon drauf "Der König der Purpurnen Stadt" zu lesen. Außerdem würde ich gerne mein Wort an die Jugendlichen richten die auf der Suche nach einem Buch sind, denn ich habe das Buch mit 16 Jahren gelesen und kann dieses nur empfehlen.

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Im Jahre 1360 ist England immer noch im Krieg mit Frankreich und ein Ende ist nicht abzusehen. In dieser schweren Zeit wird der 12jährige Robin, der Sohn des ehemaligen Earl of Waringham, Waise. Der Vater hat sich umgebracht, da er sein Land an Frankreich verraten hat, so sagt man es Robin. Enttäuscht und verarmt flieht er aus dem Kloster und begibt sich auf sein ehemaliges Gut und verdingt sich als Stallknecht seinen Lebensunterhalt. Seine besondere Gabe mit Pferden hilft ihm die Stelle zu bekommen, aber das Leben ist schwer für den Jungen. Doch mit viel Mut beweist er sein Können.

Als der neue Earl von Waringham mit seiner Familie Einzug hält, wird ihm das Leben durch den Sohn, Mortimer, erschwert und es entwickelt sich eine Feindschaft, die sich über sein ganzes Leben erstreckt. Durch einen wagemutigen Schritt gelangt er nach Frankreich und verdient sich seine Sporen als Ritter und die Gunst von John of Gaunt. Er tritt in den Dienst von John of Gaunt und gekommt wegen seiner Verdienste auch ein Lehen, so dass er seine eigene Pferdezucht aufzieht. Aber immer wieder kommt es zu Zusammenstössen mit Mortimer und Intrigen gefährden nicht nur ihn, sondern seine ganze Familie. Als ein unfähiger König an die Macht und auf den Thron Englands kommt ist Vorsicht geboten, denn schnell landet man in den Kerkern des Towers. Er weiß, dass es irgendwann zum letzten, endgültigen Zusammentreffen mit Mortimer kommt, denn nur so kann er seine Familie beschützen.

Ein Epos der spannend bis zur letzten Seite ist, gut recherchiert, lehrreich und spannend. Einmal angefangen, kann man das Buch nicht mehr aus den Händen legen und man merkt überhaupt nicht, dass das Buch 1290 Seiten hat. Wenn ich eine Bewertung abgeben müsste, dann nur die höchste.

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Von diesem Buch war ich wirklich fasziniert. Von Robin sowieso, aber vor allen Dingen auch von dem charismatischen Duke of Lancaster. Ich kann nur sagen, seit ich das Buch gelesen habe, zählt es zu meinen Lieblingsbüchern. Das war wirklich eine Bestleistung und hat die Bestnote verdient. Ich bin immer noch froh und dankbar für diesen super-Tipp.

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...spannend bis zur letzten Seite,für Liebhaber historischer Romane ein Muss!

"Das Lächeln der Fortuna", ein toller Roman der absolut süchtig macht!!! Rebecca Gable,ein Name der exzellentes Lesevergnügen verspricht. Eine gute Schriftstellerin,die es versteht , mit ihren Büchern Menschen in ihren Bann zu ziehen.

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Es gibt nur wenige Bücher mit solch einer Gefühlstiefe wie "Das Lächeln der Fortuna". Trotz seiner Länge wird es nie langatmig oder gar langweilig. Als eines der wenigen guten deutschen Werke dieses Genres verdient es sich mit "Die Säulen der Erde" und "Der Medicus" in einem Atemzug genannt zu werden. Es ist das einzige Buch, bei dem ich ein paar Tränen vergossen habe und deshalb kann es nur diese Bewertung erhalten!

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