Axel S. Meyer: Das Lied des Todes

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Axel S. Meyer: Das Lied des Todes
Verlag
ET (D)
2012
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783499257674

Informationen zum Buch

Seiten
640

Sonstiges

Originalsprache
deutsch

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Handlungsort

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Ein düsteres Lied, stärker als Krieg, Tod und Verrat. Im Spätsommer 955 tobt eine Schlacht, die die Zukunft des Abendlandes verändern wird: König Otto siegt über die Magyaren, und zieht sich damit den Neid seiner Gegner zu. Thankmar von der Mersburg ist einer von ihnen: besessen davon, seinem Onkel den Thron zu entreißen. Mit seinen Anhängern, den "Blutmänteln", zieht er durch die Länder des Nordens. Er brennt Städte nieder, raubt, plündert und foltert, spinnt Intrigen an den Herrscherhöfen. Nur eine stellt sich ihm in den Weg - die mächtige Seherin Velva. Als auch sie sterben soll, verflucht sie Thankmar mit dem "Lied des Todes". Ihr Sohn Aki schwört Rache. Und nicht nur er, sondern auch der geheimnisvolle Normannenkrieger Hakon versucht, das Unheil abzuwenden, das das Reich bedroht ...

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(Aktualisiert: 09 Oktober 2012)
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Ich konnte wunderbar in die Welt abtauchen

Ich kenne von diesem Autor bereits „Das Buch der Sünden“ und da mir dies sehr gut gefallen hatte wollte ich nun natürlich auch sein zweites Buch „Das Lied des Todes“ lesen. Auch hier geht es zunächst wieder in den Norden nach Haitabu ins 10 Jahrhundert. In mehren Erzählsträngen lässt der Autor die Zeit vor dem geistigen Auge der Leser auferstehen. Mitreisend erzählt er von dem Leben dieser Zeit. Ich hatte schnell Bilder vor Augen. So ganz nebenbei gibt es auch Einblicke zu den politischen Details dieser Epoche.

Durch die verschiedenen Erzählstränge hatte ich allerdings das Gefühl nicht nur eine Geschichte zu lesen sondern gleich drei. Zum einen die Geschichte der Seherin, dann das Leben von dem Normannenkrieger Hakon und als drittes dann das Leben eines Mönchs. Alle Geschichten für sich haben mir aber gut gefallen. Die Spannung hat Herr Meyer hoch gehalten und gerade die Szenenwechsel verleiteten mich dazu das Buch immer weiter und weiter zu lesen und so war ich auch leider schnell wieder am Ende angekommen. Ein Ende an dem sich auch die Erzählstränge zu einem ganzen verbunden haben.

Zwischendurch hatte ich aber schon mal das Gefühl lieber bei meinem Lieblingscharakter dieser Geschichte bleiben zu wollen, leider war dieser Erzählstrang für mich zu kurz gehalten. Ich hätte sehr gern mehr über Hakon gelesen. (Aber das mag natürlich jeder Leser für sich entscheiden.)

Das Cover hat mir hier auch wieder gut gefallen. Es passt zur Geschichte die erzählt wird und vor allem in die Epoche in der es spielt. Außerdem befindet sich gleich zu Anfang auch eine Karte die dem Leser hilft sich zu Recht zu finden, ich liebe Karten in historischen Romanen. Am Schluss gibt es noch Anmerkungen des Autors die Fiktion und Wahrheit von einander trennen und die Schreibweisen der Ortsnamen werden auch noch erklärt. Mir hat gut gefallen, dass sich der Autor dazu entschieden hat die alten Ortsnamen zu verwenden und auch die alten Schreibweisen zu nehmen. Es machte die Geschichte für mich authentischer und auch ein Stück weit glaubwürdiger.

Mein Fazit: „Das Lied des Todes“ ist ein historischer Roman der in einer Zeit spielt die nicht unbedingt typisch ist für diese Romane. (Vielleicht weil es nicht so viel Recherchematerial über diese Zeit gibt.) Mir hat es aber gut gefallen von Hakon, Asny und Aki zu lesen, ich konnte wunderbar in ihre Welt abtauchen auch wenn die Geschichte nicht immer was für schwache Nerven war und Axel S. Meyer zwischendurch doch ziemlich direkt die jeweilige Situation schilderte, aber gerade das hat mir dann auch gefallen. Ich werde auf jeden Fall gerne wieder zu einem Roman dieses Autors greifen.

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