Sofia Caspari: Das Lied des Wasserfalls

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Sofia Caspari: Das Lied des Wasserfalls
ET (D)
2014
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783404168903

Informationen zum Buch

Seiten
560

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Schlagworte
Erster Satz
Clarissa konnte nicht sagen, wie lange sie schon bis zur Taille im tosenden Wasser hing.

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Handlungsort

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Argentinien, 1897. Clarissa und Javier feiern ihren ersten Hochzeitstag mit einem Ausflug an die Iguazú-Wasserfälle. Doch der wunderschöne Tag endet schrecklich: Clarissa verliert ihren Ehemann, ihre Familie, ihr Zuhause, ihr bisheriges sorgenfreies Leben. Zur gleichen Zeit befindet sich der Arzt Robert Metzler auf einer Expedition durch den Dschungel. Am Flussufer findet er die ohnmächtige Clarissa. Robert bringt die Frau, die sich an nichts erinnern kann, zur Farm seiner Eltern. Noch weiß er nicht, dass sie eine Gejagte ist ...

Autoren-Bewertungen

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Liebe und Tragik in Argentinien

Im letzten Teil der Argentinien-Trilogie um Anna Weinbrenner und ihre Freundin Viktoria stehen zum einen die Enkel der beiden Frauen aus dem ersten Teil im Mittelpunkt und Clarissa, die auf tragische Weise ihren Mann verliert. Wie bereits aus den beiden ersten Bänden "Im Land des Korallenbaums" und "Die Lagune der Flamingos" gewohnt, gibt es wieder eine Menge Intrigen, Tragik, aber auch ganz große Gefühle und schöne Wendungen und Überraschungen.
Dabei forderte mich dieser Band aufgrund der Vielzahl der auftauchenden Personen teilweise ganz schön heraus. Auch die Rückblicke zu den vorhergehenden Bänden brachten bei mir nicht immer zwangsläufig die Erinnerungen zurück und ich war dankbar dafür, dass ich das Buch in einer Leserunde gemeinsam mit der Autorin gelesen habe und so wieder einige Hintergrundgeschichten geliefert bekommen habe.

Gut gefallen haben mir wieder die Beschreibungen von Argentinien gegen Ende des 19. Jahrhunderts und die Verknüpfungen zum Tango und der Fotografie. Gerade auch beim Tango wusste ich zwar, dass er aus Argentinien stammt, kannte aber bis dato auch noch nicht die Hintergründe dazu und hatte keine Ahnung, dass er v. a. zuerst in Frankreich sehr beliebt wurde. Diese geschichtlichen Details, die geschickt eingestreut und durch die handelnden Personen auch noch Leben eingehaucht bekommen, haben mir wieder sehr gut gefallen.

Auch die neuen Charaktere sind, wie die bereits guten Bekannten, detailliert geschildert und ich konnte ziemlich schnell einige neue Lieblinge ins Herz schließen. Ein ausführlicheres Personenregister hätte mir nur oft das Lesen noch eine Spur einfacher gemacht.

Alles in allem ist dieser letzte Teil der Trilogie ein richtiges Wohlfühlbuch und ich habe es gerne gelesen. Die Spannung ist diesmal nicht mehr so hoch, wie in den beiden Vorgängerbänden und auch die Tragik, die ich oft sogar fast erwartet hatte, blieb diesmal aus. Das war einerseits schön zu lesen, andererseits plätscherte damit die Handlung zum Teil aber auch etwas zu gemählich vor sich hin. Trotzdem ein schönes Buch, das einen gelungenen Abschluss der Trilogie bildet.

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Das Lied des Wasserfalls

Clarissa verliert bei einem Ausflug anlässlich ihres ersten Hochzeitstages ihren geliebten Mann Javier. Sie liegt ohnmächtig an einem Fluss als ihr der Arzt Robert Metzler zur Hilfe kommt. Fortan ist sie auf der Flucht, denn man gibt ihr die Schuld am Tod ihres Mannes. Dabei steckt ein ganz naher Verwandter hinter dem Tod von Javier. Robert Metzler kümmert sich liebevoll um Clarissa und fühlt sich von der jungen Frau angezogen, obwohl er lange Zeit überhaupt nichts über deren Vergangenheit in Erfahrung bringt. Clarissa selbst hüllt sich in Schweigen und führt fortan ein Leben in Furcht.

„Das Lied des Wasserfalls“ ist der dritte Teil einer Auswanderersaga, die in Argentinien, spielt. Dieser letzte Band baut zwar auf den beiden Vorgängern auf, liegt aber zeitlich einige Jahre später als der zweite Band und umfasst den Zeitraum von 1898 bis 1904. Die Geschichte ist so aufgebaut, dass jeder Band auch ohne Vorkenntnisse gelesen werden kann. Allerdings tauchen einige Figuren in jedem Band wieder auf und es macht das Gesamtbild einfach runder, wenn man den gesamten Lebensverlauf dieser Charaktere verfolgen kann.

Die Autorin bringt ihre Geschichte mit diesem Band zu einem wirklich runden und schönen Ende. Dafür verzichtet sie aber auch auf große Schicksalsschläge und private Rückschläge der Protagonisten. Hier läuft vieles einfach viel glatter als erwartet und als aus den anderen beiden Romanen bekannt. Dennoch wird deutlich wie hart und oft entbehrungsreich ein Leben zur damaligen Zeit in Argentinien gewesen sein muss. Da erforderte es schon einiges an Einsatz um ein gutes Leben führen zu können und Idenreichtum um Erfolg zu haben.

„Das Lied des Wasserfalls ist eine schöne und unterhaltsame Lektüre, eine Liebesgeschichte, ein wenig Abenteuer und ganz viel argentinisches Lebensgefühl. Ein Buch um sich einfach nur wegzuträumen und alles um sich herum zu vergessen.

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Abschluss der Argentinien-Trlogie

„Das Lied des Wasserfalls“ ist die Fortsetzung von „Im Land des Korallenbaums“ und „Die Lagune der Flamingos“. Dieser dritte und abschließende Teil dreht sich zum großen Teil um Clarissa, die sich nach einem schrecklichen Vorfall ein neues Leben aufbauen muss. Doch ihre Vergangenheit lässt sie nicht los und schließlich stellt sie sich ihr.
Eine weitere der Hauptpersonen ist Aurora, die Enkelin von Anna Weinbrenner. Sie hat einen großen Traum, sie möchte Ärztin werden. Für Frauen war das zu dieser Zeit eine schwierige Berufswahl und auch Aurora hat schwer zu kämpfen, nicht so sehr mit den Gegebenheiten ihrer Zeit, sondern mit einem persönlichen Erlebnis, das sie zweifeln lässt.

Meine Meinung:
Der Roman ist der Abschluss einer Trilogie und ich finde es wirklich schade das diese nun zu Ende ist. Ich habe dieses Buch als würdigen Abschluss der Trilogie empfunden und mich am Ende mit den Protagonisten, bei denen es ein Happy End gab, gefreut. Ich habe alle drei Bände hintereinander gelesen und mich sehr gut unterhalten gefühlt.

Sofia Caspari hat das Leben in Argentinien zu dieser Zeit sehr gut beschrieben. Die Umstände und Gefahren und die Unterschiede zwischen reich und arm, kamen sehr gut rüber.

Die Protagonisten sind mir in diesen drei Bänden wirklich ans Herz gewachsen. In diesem dritten Teil gab es vielleicht nicht so viel zum mitleiden, aber Spannung hat auf keinen Fall gefehlt.

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Letzter Teil der Triologie

Der 1. Hochzeitstag von Clarissa könnte schrecklicher nicht sein. Sie ist mit ihrem Mann im argentinischen Dschungel unterwegs. An den Iguazú-Wasserfällen wird ihr Mann Javier vor ihren Augen erschossen. Auf der Flucht vor den Mördern ihres Mannes stürzt Clarissa und verliert das Bewusstsein.

Dr. Metzler, der gerade mit einer Expedition durch den Dschungel unterwegs ist, findet die verletzte Clarissa und nimmt sie mit in sein Lager. Als Clarissa aus ihrer Bewusstlosigkeit erwacht muss sie zu ihrem Entsetzen feststellen, daß sie ihr Gedächtnis verloren hat und keine Ahnung hat, warum sie sich überhaupt im Dschungel aufgehalten hat.

Gemeinsam mit Dr. Metzler versucht sie herauszufinden was passiert ist und als ihre Erinnerungen nach und nach wiederkommen wird ihr klar, daß der Mordanschlag nicht ihrem Mann galt sondern ihr.....

Mein Fazit:

„Das Lied des Wasserfalls“ ist der 3. und letzte Teil der Triologie von Sofia Caspari. Man muss die Bücher "Im Land des Korallenbaums" und "Die Lagune der Flamingos" aber nicht zwingend vorher gelesen haben.

Da ich den 2. Teil im April 2013 gelesen habe, brauchte ich einige Zeit bis ich mich wieder unter den Charakteren zurechtgefunden habe. Ich hab da ja bekanntlich generell Probleme mit wenn zu viele Charaktere gleich auf einmal in den Raum geworfen werden. Aber auch bei den hier auftauchenden „alten Bekannten“ musste ich mich erst einmal sortieren.

Der 3. Teil handelt überwiegend von Clarissa und der Flucht vor ihrer Vergangenheit – und wie sie sich dieser dann letztendlich doch stellt. Aber wir treffen auch Aurora Weinbrenner, die für Taten ihrer Großmutter Anna Weinbrenner büßen soll, die viele Jahre zurückliegen sowie Aaron Czernowitz, der auf der Suche nach seiner Mutter ist. Die Handlungsstränge laufen zum Ende des Buches hin alle zusammen.

Wie auch die Vorgänger lässt sich „Das Lied des Wasserfalls“ gut und flüssig lesen. Die Charaktere sind gut beschrieben und sie entwickeln sich im Laufe der Handlung weiter – nicht immer unbedingt so wie der Leser sich das vielleicht wünscht, aber das macht die ganze Sache ja interessant.

Obwohl permanent irgend etwas passiert, gibt es nicht allzu viel Spannung aber für mich war das für den 3. Teil eine Serie auch absolut ok, denn irgendwie muss die Schriftstellerin ja auch einmal zum Schluss kommen. Es war also keineswegs langweilig zu lesen aber viele Situationen haben sich ohne große Dramatik aufgelöst.

Für mich trotzdem ein sehr schönes Buch mit wieder sehr vielen und schönen Schilderungen von Land und Landschaft und das Leben in Argentinien im 19. Jahrhundert.

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Ende gut, alles gut!

Ich habe im letzten Jahr den 2. Teil der Trilogie mit Begeisterung gelesen und war sehr gespannt auf die Fortsetzung. In der Zwischenzeit sind acht Jahre vergangen und der ganz vorne abgedruckte Stammbaum half mir anfangs, die zahlreichen Personen auseinander zu halten. Der Einstieg war sehr spannend und geheimnisvoll und ich habe die wunderbaren Landschaftsbeschreibungen genossen. Das ist eine große Stärke von Sofia Caspari in diesem Buch. Sie beschreibt so detailliert und atmosphärisch, dass mein Kopfkino pausenlos arbeitete. Nach und nach führte sie ihre Figuren in die Geschichte ein und ich habe mich gefreut, alte Bekannte wieder zu sehen und neue Gesichter kennen zu lernen. Aber es ist auch hier nicht erforderlich, die Vorgeschichte zu kennen. Alle wichtigen Details aus der Vergangenheit lässt Sofia Caspari in die Geschichte einfließen.

Leider flacht der Spannungsbogen nach der Hälfte etwas ab, viele Konflikte werden sehr undramatisch gelöst und einiges ist leider sehr vorhersehbar. Ich hatte beim Lesen immer mehr das Gefühl, dass Sofia Caspari all ihren Hauptpersonen noch etwas Gutes tun wollte. Das war mir persönlich etwas zu seicht und zu kitschig. Zu viel Happy End gefällt mir einfach nicht so gut.

Im Vorgängerbuch habe ich sehr viel ganz allgemein über Land und Leute und das damalige Leben erfahren. Das fehlte mir hier ein bisschen. Es ging hauptsächlich darum, für alles ein gutes Ende zu finden. Es war mir „zu wenig Argentinien“ und zu viel Familiengeschichte.

Sofia Caspari führt auch dieses Mal alle Stränge zusammen, es bleibt nichts offen und ich habe das Buch mit dem Gefühl beendet, dass nun wirklich alles erzählt ist. Das passt sehr gut zum Ende einer Trilogie.

Wer ein Fan von einfühlsam erzählten Familiengeschichten ist und auf Dramatik gut verzichten kann, für den ist dieses Buch sehr gut geeignet. Mir hat es teilweise gefallen und als Ende der Trilogie ist es schon ok.

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Nicht ganz so spannend

Klappentext:
Argentinien, 1897. Clarissa und Javier feiern ihren ersten Hochzeitstag mit einem Ausflug an die Iguazú-Wasserfälle. Doch der wunderschöne Tag endet schrecklich: Clarissa verliert ihren Ehemann, ihre Familie, ihr Zuhause, ihr bisheriges sorgenfreies Leben. Zur gleichen Zeit befindet sich der Arzt Robert Metzler auf einer Expedition durch den Dschungel. Am Flussufer findet er die ohnmächtige Clarissa. Robert bringt die Frau, die sich an nichts erinnern kann, zur Farm seiner Eltern. Noch weiß er nicht, dass sie eine Gejagte ist ...

"Das Lied des Wasserfalls" ist der dritte Teil der Argentinien-Trilogie von Sofia Caspari. Das Buch kann ohne Probleme gelesen werde, ohne dass man die Vorgänger kennt. Aber am schönsten ist es natürlich, wenn man die Bücher alle in der richtigen Reihenfolge und hintereinander liest. Aber es ist kein Muss. Das Buch wurde so geschrieben, dass es auch ohne Vorkenntnisse gut verständlich ist und Spaß macht.
Ich habe das Buch wieder genossen, aber ich muss leider zugeben, dass das Buch nicht mehr so spannend war wie die Vorgänger. Vieles war einfach zu leicht vorauszusehen. Klar, Vorahnungen oder bestimmte Ideen hat man ja immer, aber in diesem Buch haben sich diese auch immer so erfüllt, wie ich es mir gedacht hatte. Mich hat eigentlich nichts mehr groß überrascht, und das fand ich ein bisschen schade. Trotzdem hat das Buch Spaß gemacht und mich gut unterhalten. Es war ein schöner Abschluss der Trilogie, dem es zwar an Spannung mangelt, der das Geschehen jedoch gut abrundet.

"Das Lied des Wasserfalls" erhält von mir aufgrund der Vorhersehbarkeit und wenig Spannung leider nur 3,5 von 5 möglichen Sternen.

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