Claudia Ziegler: Das Mädchen mit dem zweiten Gesicht

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Claudia Ziegler: Das Mädchen mit dem zweiten Gesicht
Verlag
ET (D)
2011
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
ISBN-13
9783453290556

Informationen zum Buch

Seiten
576

Sonstiges

Erster Satz
Die Kapelle, die sie als Treffpunkt ausgesucht hatten, lag einige Meilen entfernt von Valladolid.

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Frankreich, 1567: Die Stimmung im Land ist aufgepeitscht, ein neuer Krieg zwischen Katholiken und Protestanten steht bevor. Dank ihrer Gabe, die Zukunft zu sehen, vereitelt die 19-jährige Klosterschülerin Madeleine einen tödlichen Anschlag auf den Hugenottenführer Gaspard de Coligny. In größter Gefahr findet sie bei den Hugenotten Unterschlupf, wo sie sich in den Edelmann Nicolas de Vardes verliebt. Da gelingt es den Katholiken, sie gefangen zu nehmen, und sie wird der Hexerei bezichtigt. Als sie im Kerker bereits glaubt, an den Folgen der Folterungen zu sterben, lässt ausgerechnet Catherine de Medici sie befreien. Die Königinmutter hat für das Mädchen mit dem zweiten Gesicht eine streng geheime Mission ersonnen. Doch nicht nur die Geschicke des Landes, auch ihre Liebe zu Nicolas steht auf dem Spiel.

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Ein Mädchen mit einer besonderen Gabe im 16. Jahrhundert zwischen den Fronten der Religionen

Madeleine wächst im 16. Jahrhundert in einem kleinen Dorf in Frankreich auf. Sie verfügt über die Gabe des 2. Gesichts, die sich plötzlich und ohne Vorwarnung in ihr Leben einschleicht. Unversehens gerät sie aufgrund ihrer Gabe zwischen die Fronten von Katholiken und Protestanten und wird zum Spielball der großen Medici. Dabei steuert der Konflikt zwischen den verfeindeten Parteien unaufhaltsam einem furchtbaren Höhepunkt entgegen und Madeleine muss um ihr Leben und das von denjenigen Bangen, die ihr lieb und teuer geworden sind.

Das Buch nimmt den Leser mit in die Vergangenheit, mitten hinein in ein zerrissenes Frankreich, dass durch Glaubenskriege erschüttert wird. Die Bevölkerung leidet unter den ständigen Kriegen und die Adeligen führen diese Kriege offiziell wegen der unterschiedlichen Glaubensrichtungen, aber in Wirklichkeit geht es um Macht. Dies alles lässt Claudia Ziegler sehr lebendig vor dem inneren Auge des Lesers auferstehen und ich war sofort in der Geschichte gefangen.

Madeleine ist eine sehr sympathische und authentische Hauptfigur, die ich sofort in mein Herz geschlossen habe. Nach ihrer relativ behüteten Kindheit, hat sie auf einmal Visionen von einer nahen Zukunft und gerät durch ihre Warnungen mitten hinein in einen schwelenden Konflikt. Gejagt von der einen Seite, wird sie von der anderen Seite aufgenommen, jedoch überall kritisch beäugt, aufgrund ihrer Fähigkeiten. Sehr gut wird ihre Angst und ihre Ohnmacht dargestellt. Zu jeder Zeit konnte ich mich dabei sehr gut in Madeleine einfühlen und ihre Taten und Handlungen sehr gut nachvollziehen.

Gut gefallen hat mir auch, dass die Perspektiven teilweise wechseln und der Leser auch die Sicht der Königinmutter mitbekommt. Auch wenn die Gedanken, die ihr in den Mund gelegt werden, erstmal rein fiktiv sind, konnte ich mir doch gut vorstellen, was diese Frau bewegt hat und wie sie gedacht und gehandelt hat. Sehr gut fand ich dabei auch, dass alle Figuren aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet worden sind und alle ihre Schwächen und Stärken haben.

Alles in allem merkt man bereits während der Lektüre, dass hier eine aufwändige Recherchearbeit betrieben wurde, die durch ein ausführliches Nachwort bestätigt wird. Abgerundet wird dieses wundervolle Buch noch durch ein ausführliches Personenregister und eine Zeittafel anhand derer sich die gesamten historischen Begebenheiten sehr gut nachvollziehen lassen.

Das Ende ist dabei trotz aller Schrecken doch auch mit Hoffnung gefüllt und hat mich als Leser mit einem sehr guten Gefühl zurück gelassen.

Insgesamt ein sehr guter historischer Roman, den ich allen, die gerne historische Romane lesen, nur empfehlen kann!

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Das Mädchen mit dem zweiten Gesicht

Madeleine ist als Kind mit ihrer Mutter von der Pfalz nach Frankreich gezogen. Als deutsches Mädchen hatte sie es nie besonders leicht und fiel immer wieder auf. Nun hat sie auch noch die Gabe, in manchen Situationen für kurze Minuten Teile der Zukunft sehen zu können. Sie tut alles, um zu verhindern, dass dies nicht herauskommt. Doch als sie nach dem Tod ihrer Mutter ins Kloster gehen muss, verhindert sie durch ihre Gabe Dinge, in die sie besser nie hineingeraten wäre ...

Die schöne Sprache und der Stil haben mich direkt ankommen lassen. Auch wenn ich am Anfang sehr verwirrt war über die vielen Personen und Orten. Doch durch das Personenverzeichnis am Schluss wird damit zumindest ein wenig Abhilfe geschaffen. Ansonsten liest sich die Geschichte sehr flüssig und durch die Spannung fällt es einem schwer, dass Buch aus der Hand zu legen.
Leider haben sich für mich einige Dinge zu wenig am Ende aufgeklärt, zB alles, was mit Madeleines Herkunft zu tun hat. Ich hätte mir gewünscht, mehr und präziser darüber im Laufe des Buches zu erfahren. Ansonsten gefiel mir das Ende ganz gut, auch wenn es etwas rasand war auf einmal.

Madeleine, unsere Protagonistin, gerät in viele verstrickte und komplizierte Situationen. Nicht immer hatte ich Verständnis für ihr Handeln, doch konnte man es durchaus und war nicht unrealistisch. Auch ihre übernatürliche Gabe gefiel mir sehr gut. Dadurch dass sie diese nicht steuern kann, sondern sie plötzlich überfallen wird von den Geschehnissen, wirkt es sehr authentisch.
Auch die Nebenpersonen fand ich klasse. Vor allen Dingen Nicolas sticht hervor. Aber die Medici, Lebrun, Ronsard oder der Admiral Coligny wurden sehr schön beschrieben. Dabei wird auch auf Ambivalenzen eingegangen, wie zB beim Admiralen Coligny. Einseitig ist auf jeden Fall anders!

Achso, noch ein kleines Lob an die Aufmachung: Die Karte im Buchinneren - also in den Hardcoverwänden - find ich super! So muss man sie nicht in den einzelnen Anfangs- oder Endseiten suchen (meist sind die Seiten immer schwerer auseinander zu kriegen), sondern kann sie bei Bedarf einfach so schnell aufschlagen und nachsehen. Und es sieht toll aus!
Auch das Nachwort gefiel mir sehr! Da es nahtlos an das Geschehene im Buch anknüpft, erfährt man als Leser nochmal ein wenig mehr. Natürlich wird danach auch noch über wahre Charaktere und Begebenheiten aufgeklärt.

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Spannend, einfühlsam und sehr informativ

Frankreich im 16.Jahrhundert. Die junge Deutsche Magdalena zieht durch ihre Visionen nicht nur das Interesse der Catherine de Medici auf sich. Durch ihre Gabe gerät sie zwischen die Fronten der verfeindeten Katholiken und Protestanten und mehr als einmal hängt ihr Leben an einem seidenen Faden.

Claudia Ziegler erzählt in ihrer wunderschönen Sprache die Geschichte der jungen Deutschen Madeleine, die mit ihrer Mutter nach Frankreich geflohen ist. Aber auch hier kann sie kein sorgloses Leben führen, denn sie hat Visionen und das kann sie nicht lange verbergen. Sie gerät zwischen die Fronten der verfeindeten Katholiken und Protestanten und mehr als einmal hängt ihr Leben am seidenen Faden.



Frankreich im 16.Jahrhundert. Die junge Madeleine lebt mit ihrer Mutter in Frankreich, nachdem sie aus Deutschland fliehen mussten. Aber auch hier kann sie kein sorgloses Leben führen, denn sie hat Visionen und das kann sie nicht lange verbergen. Sie rettet zwar dem Hugenottenführer Coligny das Leben, aber sie gerät zwischen die Fronten der verfeindeten Katholiken und Protestanten und mehr als einmal hängt ihr Leben am seidenen Faden und sie läuft Gefahr, als Hexe verfolgt zu werden.

Ich habe dieses Buch vom ersten Kapitel an geliebt. Die Sprache ist wunderschön und intensiv, Claudia Ziegler beschreibt alles sehr bildhaft und liebevoll und ich konnte sofort eintauchen in vergangene Zeiten. Ich habe Madeleine an den Hof der großen Catherine de Medici begleitet, lernte mit ihr den charismatischen Hugenottenführer Coligny kennen und leider auch die Grausamkeiten und Machtbesessenheit der Herzöge von Guise. Ich habe faszinierende Einblicke in die damalige Politik und Spionagepraktiken bekommen und wurde Zeuge von einigen historischen Geschehnissen, die mir so nicht bekannt waren. Claudia Ziegler hat sehr gründlich recherchiert und mir die geschichtlichen Ereignisse, die teilweise doch sehr grausam waren und bei mir Gänsehaut verursachten, sehr behutsam nahe gebracht. Dann wiederum hat sie mir mit kleinen Begebenheiten ein Lächeln auf mein Gesicht gezaubert.
Natürlich hat sie mich auch ein bisschen an der Nase herumgeführt und dabei den Spannungsbogen konstant hoch gehalten. Der Prolog ist z.B. einem spanischen Spion gewidmet, der bei den Hugenotten eingeschleust wird und erst ganz am Ende wird das Geheimnis um seine Identität gelüftet. Das Buch hat mir so gut gefallen, es gibt keinen einzigen negativen Kritikpunkt.

Deshalb mein Fazit: ein wunderschöner historischer Roman, schillernde historische Persönlichkeiten, Religionskriege und Spionage, ein bisschen Gefühl und sehr viel Spannung. Eindeutig 5 Sterne!

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Ein Mädchen mit einer besonderen Gabe

Claudia Zieglers historischer Roman „Das Mädchen mit dem zweiten Gesicht“ spielt im Frankreich des 16. Jahrhunderts, es geht um die Konflikte zwischen Protestanten und Katholiken sowie die Ereignisse rund um die Bartholomäusnacht 1572. Hauptperson ist das aus Deutschland stammende und in Frankreich aufgewachsene Mädchen Madeleine. Sie besitzt eine außergewöhnliche Gabe: Sie kann Unglücke in der Zukunft vorhersehen und sie durch ihr Eingreifen verhindern. Madeleine rettet durch Zufall einen Hugenottenfürsten vor einem Anschlag und gerät dadurch zwischen die Fronten. Von nun an ist sie ständig auf der Flucht, lernt Adlige und Spione, Wahrsager und Heilkundige, die Königin Catherine de Medici und die Verursacher des Anschlags, die Familie der Guise kennen, wird bei den Protestanten aufgenommen und von dort entführt. Mit Madeleine erlebt man die Geschichte der Konfessionskämpfe in ihrer Sinnlosigkeit mit. Die Geschichte ist flüssig geschrieben, die Sprache bildhaft, nie langweilig, man kann das Buch kaum noch zur Seite legen. Die Personen sind gut dargestellt und die Story stimmig. Auf unnötig ausführliche Grausamkeiten hat die Autorin erfreulicherweise verzichtet, dafür sind auch Nebenfiguren sehr plastisch dargestellt, wunderbar fürs „Kopfkino“.
Alles in allem: ein wunderbarer, mitreißender historischer Roman aus einer bewegten Zeit, den ich guten Gewissen weiter empfehlen kann! Ich vergebe die volle Punktzahl!
Interessant ist auch das Nachwort, in dem die historischen Fakten und die diskutierten Theorien dargestellt werden. Auch das Cover ist gut gelungen – schöne Farben und mit dem Amulett schon eine Andeutung auf die Geschichte, die historische Karte gefällt mir auch.

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Ein Mädchen zwischen den Fronten der Religionen

Inhalt:

Das Buch spielt in Frankreich im 16. Jahrhundert und es geht um den Kampf und Krieg zwischen Katholiken und Protestanten. Die Katholiken wollen mit aller Gewalt verhindern, dass die "neue" Religion in Frankreich an Gewicht gewinnt.
Im Zentrum, zunächst ganz unbeteiligt, steht Madeleine, ein einfaches Mädchen. Doch sie ha eine Gabe, die nützlich sein kann, aber auch in Zeiten der Inquisition als Hexerei abgetan wird. Mit 16 Jahren hat sie ihre erste Vision und sie rettet einen jungen Prinzen vor dem Tod, weil sie in die Zukunft sehen kann und wusste, dass eine Brücke in ihrem Dorf einstürzen würde.
Auf dem Zug war die Königsmutter, Catherine de Medici, die sich Madeleins Gabe zu nutze machen möchte. Doch zu diesem Zeitpunkt wusste Madeleine noch nichts von ihrer Gabe und völlig eingeschüchtert und ängstlich, verneint sie die Vision.
Im Verlauf der Geschichte kommt sie durch ihre Gabe mit beiden Lagern in Kontakt, doch mehr sei an dieser Stelle nicht verraten.

Fazit:

Im vorliegenden Werk merkt man deutlich, weil viel Arbeit und Zeit für die Recherche in Anspruch genommen hat. Dies ist für mich besonders in den Ränkespielen am Hofe deutlich geworden und kommt auch so in kleinen Details, wie das Techtelmechtel von Margot mit Henry de Guise, zur Geltung. Als Königstochter und Nachgeborene unbedeutend, doch auch hier wird deutlich, wie alles vor ab geplant ist. Von den Medici hört man viel, doch ich muss ehrlich sagen, dass sie so ausgepufft waren, wie es hier Catherine präsentiert, war mir nicht so bewusst.
Es spiegelt auch die Eindrücke der einfachen Landbevölkerung wider und auch, wie sehr sich Gerüchte verbreiten und vom Volk als wahr/real angenommen werden.
Die Sprache und die Wortwahl ist sehr stimmig und sehr angenehm zu lesen und es liest sich sehr gut.
Beeindruckt hat mich auch die falsche Fährtenlegung und die damit verbundenen Wendungen, oft hat man gedacht, ja jetzt weiß man wer der Geheimnisträger ist, doch dann war wieder alles verpufft.
Die Kämpfe und das sinnlose Töten zwischen den verfeindeten Lager hat mich sehr betroffen gemacht, da wurde einfach wahllos der andere gefoltert, umgebracht und geschändet, obwohl beide an den gleichen Gott glauben. Doch leider heute noch ein alltägliches Bild, irgendwo auf der Welt.
Und Madeleine ist eine sehr beeindruckende junge Frau, die es nicht leicht hat, wie es typisch war in diesem Zeitalter und sie hat doch auch ihren Weg geschafft. Für mich sehr gut dargestellt, ohne irgendwie überzogen dargestellt zu sein.

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Ein wunderbar spannender und farbenprächtiger Roman!

Madeleine Kolb, die als Kind mit ihrer Mutter von Deutschland nach Frankreich geflohen ist, hat eine einzigartige Gabe: das zweite Gesicht. Nur leider lassen sich diese Visionen nicht kontrollieren. Doch als Madeleine begreift, dass sie die Zukunft, die sie darin sieht, verändern kann, gerät sie mitten in die Auseinandersetzungen zwischen Katholiken und Protestanten. Schlimmer aber noch, Madeleine gerät in den Fokus der Mächtigen, welche schon bald danach trachten sich das Mädchen mit der seltsamen Gabe zu eigen zu machen...

Mit "Das Mädchen mit dem zweiten Gesicht" legt Claudia Ziegler einen historischen Roman in gewohnt unterhaltsamer und spannender Manier vor. Sorgfältig recherchiert und voller farbenfroh geschilderter historischer Persönlichkeiten unterhält das Buch gleichermaßen wie es den Leser über historische Begebenheiten in Kenntnis setzt.
Mit Madeleine Kolb betritt eine sehr sympathische und glaubhafte Protagonistin das Feld der Handlung und stellt sich tapfer den Widrigkeiten im Vorfeld der Bartolomäusnacht sowie den Ränkespielen der Mächtigen. Dabei reagiert Madeleine stets erstaunlich menschlich und nachvollziehbar.
Auch die Liebesgeschichte, die sich bald zwischen Madeleine und einem Protestanten entwickelt, ist gelungen erzählt und nimmt genau den richtigen Raum innerhalb der Gesamthandlung ein. Letztere ist überhaupt ausgesprochen spannend und lädt den Leser immer wieder zum Spekulieren ein - und erfreulicherweise werden alle Fragen, über die man während der Lektüre grübelt, spätestens am Ende der Geschichte aufgelöst.
Ein weiteres Plus sind die liebevoll gezeichneten realen und fiktiven Nebenfiguren, von denen einige noch lange in der Erinnerung des Lesers bleiben, nachdem sie die literarische Bühne bereits wieder verlassen haben.

FAZIT: Ein rundum empfehlenswerter historischer Roman für Freunde des Genres, aber auch für Leser, die spannende Unterhaltung lieben, egal in welchem Gewand sie daher kommt!

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