Christoph Lode: Das Vermächtnis der Seherin

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Christoph Lode: Das Vermächtnis der Seherin
ET (D)
2008
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
ISBN-13
9783442203277

Informationen zum Buch

Seiten
445

Sonstiges

Erster Satz
Das Mädchen kauerte in der Fensternische und beobachtete die brüllende Menge vor Ben Ephraims Haus.

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Frankreich im 13. Jahrhundert: Die jüdische Gauklerin Rahel zieht mit einer Truppe von Spielleuten durch das Land. Das Leben ist hart, denn wandernde Prediger hetzen die Christen gegen ihre jüdischen Nachbarn und das fahrende Volk auf. Eines Tages schließt sich ihnen die geheimnisvolle Wahrsagerin Madora an. Von ihr erfährt Rahel, dass ihre Mutter, die vor vielen Jahren bei einem Judenpogrom ums Leben kam, eine mächtige Seherin war und dem Geheimbund von En Dor angehörte. Rahel hatte als Kind von ihrer Mutter eine alte Weise gelernt, aber erst durch Madora wird ihr die Bedeutung des Liedes klar: In den Gesang sind verschlüsselte Hinweise eingeflochten, die zum Heiligtum des Geheimbunds führen, dem Schrein von En Dor, der eine magische Wirkung haben soll.Madora möchte den Schrein mit allen Mitteln in ihren Besitz bringen, um drohendes Unheil von den Juden abzuwenden. Denn auch Guillaume de Rampillon, Erzdiakon von Paris und eingeschworener Feind des jüdischen Volkes, ist auf der Suche nach dem Heiligtum. Und so beginnt ein gefährlicher Wettlauf durch Frankreich und die winterlichen Alpen. Aber kann Rahel Madora wirklich trauen?

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Hat mich nicht gepackt

Ich bin in das Buch überhaupt nicht gut reingekommen. Es ist zwar nicht kompliziert zu lesen, denn die Sprache ist einfach und bietet eher kurze Sätze, aber hier wirkte es nicht flüssig und harmonisch auf mich, sondern oft holprig und teilweise wie ein nicht so gelungener Schulaufsatz. Verstärkt wurde der Eindruck wahrscheinlich noch dadurch, dass gleich im ersten Abschnitt das Wort "Zeremonie" so oft hintereinander vorkam, dass es mich extrem störte und ich mich fragte, warum die Autorin nicht mal ein anderes Wort dafür hat nehmen können. So in der Art gab es einfach immer mal wieder Momente, die mir das Lesen einfach verleideten. Zudem wirkte der Text und die Handlung auf mich überwiegend zäh, ohne, dass ich erklären kann, warum. Ich kam einfach nicht voran und tendierte dazu, Zeilen mit den Augen zu überspringen.


Die Landschaft und die Natur beobachtet und beschreibt sie schon sehr schön und auch, wenn es um die Indianerrituale geht, merkt man, dass sie sich damit auskennt, trotzdem sprang auch bei diesen Stellen der Funken nicht wirklich zu mir rüber, sondern ich spürte weiterhin eine gewisse Distanz und wurde eher ungeduldig beim Lesen.

Zum großen Teil lag dies vielleicht auch daran, dass die Figuren von Anfang an sehr blass und unglaubwürdig blieben. Chad war gar nicht so sehr das Problem, er hatte von Anfang an eine besondere indianische Ausstrahlung, aber Myra konnte ich überhaupt nicht ernst nehmen. Sie platzt in ein indianisches Ritual, von dem sie nichts versteht, geht kurz danach durch zwei Säulen hindurch in eine Geisterwelt, in der sie sich mit dem Geist einer Indianerin verbindet, findet sich danach in der realen Welt Chad gegenüber, den sie nie vorher gesehen hat und findet es dann auch ganz normal, dass sie kurz darauf in eine zukünftige Ebene gleitet, in der sie mit diesem verheiratet ist und ihre Aufgabe vor sich sieht. Wieder zurück in der Realität ist innerhalb kurzer Zeit alles für sie so klar, sie und Chad sind füreinander bestimmt, haben auch gleich Gefühle füreinander, deren Entstehung nicht ersichtlich wurde, und es ist vor allem auch für sie gar nicht verwunderlich, dass sie verschiedene Ebenen besuchen kann und eine besondere Aufgabe vor ihr liegt. Sie, die eigentlich einfach nur ein bisschen raus in die Natur wollte, um über ihr weiteres Leben nachzudenken, nachdem sie sich gerade erst von ihrem Freund getrennt hatte. Das wirkte auf mich zu glatt und unglaubwürdig und nahm mir so das Lesevergnügen auch im weiteren Verlauf, so dass ich irgendwann aufgegeben habe. Insgesamt war mir der Roman zu spirituell, die Figuren zu blass und die Handlung zu zäh, bzw. zu wenig vorhanden.

Ich habe wohl einfach etwas ganz anderes erwartet, nämlich außer der wirklich sehr schönen Naturbeschreibung auch noch starke Charaktere in einer spannenden Handlung. Die letzten beiden Punkte haben mir hier leider gefehlt.

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