Doris Strobl: Das Wunder von Frauenchiemsee

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Doris Strobl: Das Wunder von Frauenchiemsee
ET (D)
2015
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
ISBN-13
9783475544286

Informationen zum Buch

Seiten
356

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
"Hergott, steh uns bei", flüsterte Äbtissin Tuta, als sie die Rufe vernahm.

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Handlungsort

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Frauenchiemsee 1003: Sophia, Schwester des Markgrafen Hezilo von Schweinfurt, lebt im Kloster Frauenwörth als Schützling von Äbtissin Tuta. Gerne würde sie Nonne werden. Als sie zur Ehe mit dem Grafen Adalbert gezwungen wird, fügt sie sich jedoch in ihr Schicksal, da dieser droht, ansonsten das Kloster zu zerstören. Trotzdem legt er Feuer. Sophia kann in der allgemeinen Verwirrung fliehen. Sie wird von Azo de Casale gerettet, jedoch von ihm nach Italien entführt. Auf der Reise kommt sie dem rauen Mann näher. Währenddessen hat auch Tuta mit ihren Gefühlen zu kämpfen. Sie muss sich mit Gerhard von Seeon auseinandersetzen, der auf Geheiß König Heinrichs II. das Grab der seligen Irmengard öffnen will …

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Das Wunder von Frauenchiemsee

Inhaltsangabe:

Frauenchiemsee 1003: Die Nonnen im Kloster Frauenwörth haben mit Äbtissin Tuta eine gerechte und gutherzige Vorsteherin. Auch bei den Fischern des Chiemsees sind die Schwestern angesehene Nachbarn, auf die man sich in der Not verlassen kann. Die Zeiten werden unruhiger, als die junge Adelige Sophia, die zur Erziehung nach Frauenwörth geschickt worden war, von ihrem zukünftigen Ehemann Graf Adalbert abgeholt werden soll. Sophia fühlt sich vom Klosterleben weit mehr angezogen als von dem ungehobelten Adalbert und so kommt es zum Streit, der auch am Kloster nicht spurlos vorbeigeht. Sophia wird auf ihrer Flucht vor Adalbert über die Alpen bis nach Italien entführt, denn als Schwester des Markgrafen von Schweinfurt ist sie eine wertvolle Geisel. Auf Äbtissin Tuta kommt die Prüfung in Gestalt des Abtes Gerhard von Seeon zu, der von König Heinrich nach Frauenwörth geschickt wird, um das Kloster wieder auf die strengen Regeln des Ordensgründers Benedikt zurückzuführen. Außerdem soll er die Güter des Klosters erfassen – und zum Entsetzen der Äbtissin auch das Grab der Heiligen Irmengard öffnen. Dem Befehl des Königs muss sich Tuta beugen, doch kampflos will sie nicht allem zustimmen, was Abt Gerhard für die Schwestern in Frauenwörth gut heißt. Auch Sophia wird in einen Kampf hineingezogen, denn einige Adelige, unter denen auch ihr Bruder ist, haben sich zur Rebellion gegen König Heinrich zusammengeschlossen. Und auch etliche italienische Fürsten sehen sich nicht als Heinrichs Vasallen. Azo de Casale, Sophias Entführer, zählt auch zu ihnen ...

Der erste Satz:

„Herrgott, steh uns bei“, flüsterte Äbtissin Tuta, als sie die Rufe vernahm.

Meine Meinung zum Buch:

Ich habe mich beim Lesen dieses Buches sehr gut unterhalten. Es ist nicht nur eine spannende Geschichte, man lernt auch nebenbei viel über das Leben und die politischen Verhältnisse der Zeit.

Hauptfiguren sind die junge Sophia und Äbtissin Tuta. Besonders Tuta ist sehr gut charakterisiert, so dass ich ihre Motive und ihre Handlungen gut verstehen konnte. Tuta wird als Frau ihrer Zeit gezeigt und erschien mir daher auch sehr authentisch und zu ihrer Rolle passend.

Etwas mehr Schwierigkeiten hatte ich mit Sophia, deren Entwicklung ich nicht so ohne weiteres nachvollziehen konnte. Aber vielleicht denke ich hier zu modern – die Möglichkeiten für Frauen kurz nach der ersten Jahrtausendwende waren sehr eingeschränkt und so musste man sich wohl öfter in Situationen einfügen, als sich gegen sie aufzulehnen.

Einen spannenden Teil der Geschichte tragen auch König Heinrich und seine Frau Königin Kunigunde – ein Herrscherpaar, über das ich sicher gerne noch mehr lesen werde.

Alle Figuren im Buch sind sehr lebendig dargestellt, die höfischen Szenen waren bunt und reichten von würdevoll bis ausgelassen festlich. So etwas lese ich sehr gerne.

Interessant fand ich den bedingungslosen Glauben der damaligen Menschen, Wunder gehörten zum Alltag und wurden nicht hinterfragt. Das war im Buch sehr gut dargestellt.

Die Geschichte folgt dem chronologischen Ablauf der Ereignisse. Am Anfang steht Frauenwörth im Zentrum, später trennen sich einige Fäden ab und wir folgen zusätzlich noch Sophia bei ihrer Entführung bzw. König Heinrich bei seinem Kampf um die Herrschaft. Ich fand es schön, wie zum Schluss alles wieder zusammenläuft.

Mein Fazit: Buchtipp!

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