Deana Zinßmeister: Das Pestdorf

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Deana Zinßmeister: Das Pestdorf
Verlag
ET (D)
2015
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783442481019

Informationen zum Buch

Seiten
480

Sonstiges

Originalsprache
deutsch

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Die Fortsetzung der Erfolgsreihe „Das Pestzeichen“ und „Der Pestreiter“.


Im Jahr 1671 liegt der Dreißigjährige Krieg lange zurück, und die Pest scheint ausgerottet. Der Arzt Urs und seine Frau Susanna haben die Schrecken der vergangenen Jahrzehnte verwunden und leben friedvoll mit ihren beiden Kindern Gritli und Michael in Trier. Doch als die fünfzehnjährige Gritli eines Tages mit einem Freund eine Botenfahrt in das Dorf Piesport an der Mosel macht, bricht die Pest dort völlig unerwartet wieder aus, und der Ort wird von der Außenwelt abgeriegelt: Niemand darf mehr hinein oder hinaus. Mit Entsetzen hören Susanna und Urs von der Gefahr, in der ihre Tochter steckt. Doch es scheint keine Möglichkeit zu geben, Gritli zu retten ...

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Für mich unbefriedigender letzte Teil der Trilogie

Mit dem dritten Band der Pest-Trilogie kehren wir zurück nach Trier, wo Urs und seine Frau Susanna mit ihrer Familie leben. Die schreckliche Pestepidemie liegt lange zurück und der Familie geht es gut. Urs arbeitet in seinem Lazarett und Susanna hat einen gutgehenden Handel aufgebaut. Tochter Gritli weiß noch nicht so recht, in welche Richtung ihr Leben gehen soll, aber sie ist auch noch jung und hat etwas Zeit. Sohn Michael war eine Zeitlang in Italien, um dort das Handelshandwerk zu lernen und ist gerade zurückgekehrt. In Italien hat er sich verliebt, doch diese Liebe hat keine Zukunft.

Parallel zur Geschichte der Familie begleiten wir noch einen Mann namens Urban Griesser, der fest entschlossen ist, endlich zu Reichtum zu kommen. Er glaubt fest an die Legende eines sogenannten Geldmännchens, eine kleine Figur, die das Geld ihres Besitzers über Nacht vermehrt.

Im Dorf Piesport an der Mosel mehren sich die Anzeichen einer drohenden Gefahr. Und genau dort werden die Handlungsstränge zusammenlaufen!

Nachdem mir die ersten beiden Bände gut gefallen hatten, war für mich klar, dass ich auch diesen dritten und letzten Teil der Trilogie unbedingt lesen will. Leider stellte sich hier bei mir keine so große Begeisterung mehr ein, die Handlung konnte mich einfach nicht mehr mitreißen. Der Handlungsstrang um Urban Griesser wirkte auf mich etwas aufgesetzt. Die Autorin erklärt im Nachwort, wie es dazu kam, dass sie diese Geschichte mit eingeflochten hat, aber für mich passte es dennoch nicht so, auch wenn ich diesen Handlungsteil für sich durchaus spannend fand. Auch das Ende in Bezug auf Michael hat mich ziemlich irritiert, auch wenn es nach längerem Nachdenken wohl die einzig mögliche Lösung für seine Figur war.

Für mich persönlich wäre die Geschichte der Familie wohl gut nach dem zweiten Band beendet gewesen, dieser dritte Aufguss konnte mich leider nicht mehr überzeugen.

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Die Pest ist zurückgekehrt...

Beim vorliegenden Roman handelt es sich nach "Das Pestzeichen" und "Der Pestreiter" um den abschließenden Band der Pesttrilogie. Da mir die ersten beiden Bücher gut gefielen, wollte ich natürlich wissen wie es weiter geht. Für mein Empfinden kann man das Buch auch unabhängig von den Vorgängern lesen und es dennoch gut verstehen, allerdings verpasst man dann etwas.

Dieses Mal schreiben wir das Jahr 1671 und es geht um die Kinder von Susanna und ihrem Gatten Urs. Sohn Michael muss feststellen, dass er anders ist als andere. Wird er sein Geheimnis für sich behalten können? Und seine Schwester Gritli begibt sich auf Botentour, nur um alsbald im Pestdorf Piesport zu landen. Wird man sie retten können?

Ein beobachtender Erzähler führt uns durch die Ereignisse, so dass wir die Handlung aus den unterschiedlichsten Perspektiven und Handlungsorten mitbekommen.

Die Autorin macht es dem Leser einfach wieder in das Geschehen zu finden, denn durch Susannas Erzählungen erinnert man sich schnell, was im vorherigen Band passiert ist. Die Rückblenden sind von der Dosis genau richtig gewählt, um sich zu erinnern, aber nicht das Gefühl zu haben, dass sich alles wiederholen würde.

Der Schreibstil von Frau Zinßmeister lässt sich angenehm leicht lesen, so dass die Seiten nur dahinfliegen. Zudem gelingt es ihr die Schrecken der Pest dem Leser bildlich vor Augen zu führen.

Die Charaktere sind sehr liebevoll gezeichnet. Das Verhalten von Susanna und Urs als Ehepaar und Eltern war sehr realistisch dargestellt und nachvollziehbar. Besonders intensiv empfand ich Sohn Michael mit seinem "Problem", denn das hat mich emotional wirklich sehr gefesselt.

Das Buch wird abgerundet durch ein Personenregister und eine Übersichtskarte um Piesport, so dass man sich besser orientieren kann.

Das Ende hat mich anfänglich etwas erstaunt und ich musste erst einmal grübeln, ob ich mit der gefundenen Lösung zufrieden bin. Letztendlich hätte es die Autorin aber wirklich nicht besser auflösen können.

Fazit: Ein gelungener Abschluss der Trilogie, den ich gern empfehle. Lesenswert!

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