Gary Jennings: Der Azteke

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Gary Jennings: Der Azteke
Verlag
ET (D)
1981
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
Aztec
ET (Original)
1980
ISBN-13
9783596280896

Informationen zum Buch

Seiten
864

Serieninfo

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Karl der Fünfte, Kaiser des Römischen Reiches und König von Spanien, verlangt im Jahre 1529 einen Bericht über seine neue Provinz Neuspanien, über Geschichte, Traditionen, Sitten und Gebräuche dieses Landes. Der Kaiser und sein Hofstaat sind hingerissen und gebannt, wenn daraus vorgelesen wird. Fray Don Juan de Zumßrraga, Erster Bischof von Mexiko, hat den Befehl seines Kaisers befolgt. Er läßt einen Azteken berichten - und ist entsetzt über das, was er zu hören bekommt und was er dem Kaiser vermelden muß. Mixtli, der Azteke, hat getreulich Bericht gegeben und drei Jahre den Schreibern des Bischofs erzählt. Von der großen Geschichte seines Volkes, von den farbenprächtigen Städten, den Palästen, den schwimmenden Gärten, von der Zügellosigkeit der feinen Gesellschaft des Aztekenreichs, aber auch von der Grausamkeit der spanischen Eroberer, die eine alte Kultur vernichteten.

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"Der Azteke" ist die einfühlende Geschichte in das Schicksal der Azteken, die zu Unrecht als "wild" und "blutrünstig" bezeichnet werden. Jennings versteht es intelligent und sensibel Verständnis für die Azteken und deren Hochkultur zu wecken. Dabei vermittelt er dem Leser Analoge und Reflexionen über die europäische, nicht weniger grausame Kultur. Daneben bietet das Buch Spannung und hervorragende Geschichtskenntnisse, so wie etwa der tatsächliche und überlieferte Fall des Adler-Kriegers, dem im Kampf beide Füße abgeschlagen und der dennoch drei hochstehende Krieger besiegen konnte. Der Atzeke hebt sich sehr wohltuend von allen anderen Büchern über das Alt-Mexikanische Reich ab.

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Hut ab, Gary Jennings! Sie haben es geschafft, ein ergreifendes, blutrünstiges, überraschend farbenprächtiges Panorama mexikanischer Geschichte erstehen zu lassen, ein Panorama, welches die Sicht des Azteken Mixtli im Wechsel mit der Sichtweise der spanischen Kirche auf das Leben dieser Hochkultur zum Ende des 15. Jahrhunderts in berauschenden, beklemmenden, auch romantisch-wilden und dennoch historisch völlig korrekten Bildern widerspiegelt. Der Leser erhält einen tiefen Einblick in Lebensgewohnheiten, Sitten,Gebräuche, auch in die Götterwelt der wichtigsten Stämme zur damaligen Zeit. Mit Bedauern begreift man, wie verroht und rückständig doch die spanischen Eroberer gegenüber den Ureinwohnern waren und wie wenig wir Menschen insgesamt uns heute zu damals verändert haben. Für Geld wird auch heute noch Krieg geführt, gemordet und Kontinente kaltblüig und berechnend in Armut gehalten. Doch genauso sind wir Menschen voller Wärme, Liebesbedürfnis, Witz und Intelligenz - und genauso wie der Titelheld lassen wir uns unsere Identität, unseren Stolz und unser freies Denken nicht nehmen.

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