Ricarda Jordan: Der Eid der Kreuzritterin

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Ricarda Jordan: Der Eid der Kreuzritterin
ET (D)
2010
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783404164806

Informationen zum Buch

Seiten
544

Sonstiges

Erster Satz
Konstanze besaß einen Kupferpfennig.

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Mainz und Köln, 1212. Zwei junge Frauen lehnen sich auf gegen ihre arrangierte Zukunft: Konstanze will nicht ins Kloster und Gisela nicht mit einem Ritter verheiratet werden, dem ein schrecklicher Ruf vorauseilt. Zur gleichen Zeit brechen im Orient zwei junge Männer auf: Armand wird vom Großkomtur der Tempelritter mit einem geheimen Auftrag nach Europa entsandt, und der Sultan von Alexandria schickt seinen Sohn Malik auf eine nur scheinbar harmlose Reise...Die Wege der zwei Frauen und der beiden Männer kreuzen sich. Ihr Schicksal ist untrennbar miteinander verknüpft. Ihre Welt gerät aus den Fugen. Und sie geraten in das Räderwerk einer unglaublichen Verschwörung, die im Vatikan ihren Ursprung zu haben scheint ...

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Meine Meinung zu diesem Buch:

Das Thema "Kinderkreuzzug" hat mich sehr angesprochen, das war auch der Hauptgrund für den Kauf des Buches. In einem recht ausführlichen Nachwort beschreibt die Autorin ihre Recherchen und Quellen, so dass ich davon ausgehen kann, dass die historischen Eckdaten in Ordnung sind.

Die Geschichte um Gisela und Konstanze, die in diese Eckdaten gestellt wurde, fand ich sehr spannend. Besonders Konstanze fand ich eine tolle Romanfigur, und ihre Entwicklung war sehr glaubwürdig. Ich würde gerne lesen, wie es ihr in ihrem neuen Leben weiter ergeht. Das soll nicht heißen, dass das Buch ein offenes Ende hat, die Handlung ist in sich geschlossen.

Aber am meisten beeindruckt haben mich die Schilderungen der Strapazen, welche die Kreuzzugsteilnehmer auf sich nehmen mussten. Dass die Überquerung der Alpen kein Kinderspiel waren, kann sich jeder Leser denken, aber vor Augen geführt zu bekommen, welche Verhältnisse herrschten und wieviele Leute tatsächlich umkamen, ist doch noch einmal etwas anderes. Die Autorin versteht es sehr gut, Bilder entstehen zu lassen, so dass man sich der Geschichte kaum entziehen kann.

Lediglich für eine Szene am Schluss gibt es einen Punktabzug. Dass die Autorin den Franziskus von Assisi auch noch auftreten lässt, fand ich total überflüssig und störend. Die Szene bringt keine wesentliche Aufklärung mehr, und auch wenn die Reise des Franziskus von Assisi historisch verbürgt ist, hätte dieses Buch diese Szene nicht gebraucht.

Zu lesen war das Buch sehr flüssig und lebendig - für mich war es ein sehr schöner Wochenendschmöker.

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Ein wirklich toller historischer Roman, der die Kinderkreuzzüge thematisiert, manchmal etwas vorhersehbar, dann aber auch wieder voller Überraschungen. Für die zurückgelegten Strecken hätte ich mir manchmal gerne eine Karte zur besseren Übersicht gewünscht.

Die vier Hauptcharaktere hat mir die Autorin gleich ins Herz gebrannt, aber auch einige Nebencharakter haben es ganz schön in sich (positiv wie negativ). Ganz ohne Liebe kommt dieser Roman natürlich auch nicht aus. Diese Liebesplänkeleien waren manchmal etwas nervig für mich, aber das konnte ich gut verschmerzen, ging es ja nicht hauptsächlich darum.

Dieser Roman hat mich nicht mehr losgelassen, als es dann um die Kinderkreuzzüge ging. Die Autorin beschreibt die Strapazen so bildlich, ich stand regelrecht mitten unter den Leuten. Von Kälte gequält, Hunger geplagt und Krankheiten heimgesucht schleppten sich diese Kinder voran. Einfach eine grausame Vorstellung.

Aber es gibt natürlich nicht nur Schlimmes zu berichten: Man bereist das Land und findet sich z. B. auf pompösen Ritterturnieren wieder, die einfach herrlich beschrieben sind. Von Armut zu Reichtum – die Gegensätze sind manchmal wirklich schockierend.

Die Geschichte liest sich flüssig, ist spannend und war so gar nicht das, was ich erwartet hatte.

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