Rebecca Gablé: Der König der purpurnen Stadt

Rebecca Gablé: Der König der purpurnen Stadt

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Rebecca Gablé: Der König der purpurnen Stadt
ET (D)
2002
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
ET (Original)
2002
ISBN-13
9783431034394

Informationen zum Buch

Seiten
960

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Handlungsort

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London 1330: Der achtzehnjährige Jonah hat kein leichtes Leben als Lehrjunge im Haushalt seines trunksüchtigen Cousins, des Tuchhändlers Rupert Hillock. Einzig seine Großmutter Cecilia schenkt ihrem verwaisten Enkel ein wenig von der Zuneigung, die der verschlossene Junge braucht. Doch eine Begegnung mit dem jungen König Edward und Königin Philippa lenkt Jonahs Schicksal in neue Bahnen. Als jüngstes Mitglied ihrer Geschichte findet er Aufnahme in der elitären Londoner Tuchhändlergilde, und gemeinsam mit Königin Philippa revolutioniert er die englische Tuchproduktion. Aber je größer sein Erfolg, desto heimtückischer werden die Intrigen seiner Neider und Widersacher, allen voran sein Cousin Rupert, und Jonahs Schwäche für Frauen - vor allem für die Königin - macht ihn verwundbar. Als der Hundertjährige Krieg ausbricht, gelangt Jonah als Bankier der Krone dennoch zu Reichtum und politischem Einfluss. Doch der alte Adel betrachtet die neue Macht der Kaufleute mit Missgunst, und der ungestüme König Edward führt die Seinen nicht nur in finanzielle Wagnisse ...

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Die Autorin kann einfach Geschichten erzählen - niemand sollte etwas anderes behaupten! Ich fühlte mich schon nach den ersten Seiten wie zu Hause und ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, alte Freunde wiederzutreffen. Das mag daran liegen, dass die Geschichte in ihrer Struktur sich hier ein bißchen wiederholt: Armer, verstoßener Junge erreicht im Verlauf des Buches hohes Ansehen und gehört zum Kreis der Königsfamilie. Dennoch erhielt diese Geschichte von Rebecca Gablé ein neues Gewand (im wahrsten Sinne des Wortes).

Jonah ist ein zwiespältiger Charakter. Er ist einerseits im Grunde seines Herzens ein ehrenvoller, guter Mensch. Andererseits hat er auch einige finstere Seiten, die ihn jedoch nie vom rechten Weg abkommen lassen. Aber nicht nur Jonah, sondern auch alle anderen Personen dieses Romanes leben regelrecht! Aber das weiss man als Leser, wenn man mit einem Buch von Rebecca Gablé beginnt.

Mir ist allerdings aufgefallen, dass die Autorin ihre Hauptprotagonisten dieses Mal nicht so hart rannimmt, wie dies in ihren anderen historischen Romanen der Fall ist. So wirkt das Buch insgesamt etwas zahmer - ein Eindruck, der vor allem noch durch den Schluss der Geschichte bestärkt wird.

Kurz gesagt: "Das Lächeln der Fortuna" und "Das zweite Königreich" gefielen mir ein kleines bißchen besser, aber dieser Unterschied ist so minimal, dass er fast gar nicht auffällt.

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Das ist für mich das absolut beste Buch was sie geschrieben hat, es hat sogar Das Lächeln der Fortuna toppen können, was ich nie für möglich gehalten habe. Das liegt daran, weil Jonah für mich viel interessanter war, es war vielschichter, weniger 'heilig' und sehr interessant. Natürlich waren auch die anderen Hauptcharaktere wunderbar, das ganze Buch hat für mich 'gelebt'.

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Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen. es stimmt einfach alles überein. Die Personen sind nicht zu aus gefalen oder aufdringlich. Meine

Lieblingspersonen waren :

- Annot

- Francis,genannt der Fuchs

- Cecil

-William

und natürlich der schwarze Prinz.

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Ein tolles Buch!

Rebecca Gablé führt uns in ein lebendiges, farbenfrohes mittelalterliches London. Es ist ein London mit Schmutz, Krankheiten, Verbrechen, Korruption und Vetternwirtschaft, aber ebenso ein London der Ideale, der Freundschaft, des Vertrauens und der Liebe. Erzählt wird die Geschichte des jungen Jonah wie er sich seinen Platz in der Welt erkämpft. Er ist kein einfach gezeichneter Charakter. Er hat Ecken und Kanten. Manchmal ist er liebenswürdig, manchmal autoritär und manchmal versinkt er in seine dunkle Seite, aber er steht zu seinem Wort und zu den Seinen. Es ist ein Vergnügen seine Geschichte mitzuverfolgen. Man versinkt regelrecht darin. Nach "Das zweite Königreich" ist dies mein zweites Buch von RG und es wird definitiv nicht mein letztes von ihr sein. Sie versteht es den Leser in eine farbenfrohe spannende Geschichte zu ziehen. so dass er das Buch nur schwer aus der hand legen kann, was bei über 900 Seiten schon recht erstaunlich ist.

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Beim Lesen von "Der König der purpurnen Stadt" hat mich ein wenig gestört, dass Jonah oft wie vom Glück verfolgt war.

Besonders in der ersten Hälfte des Buches läuft bei ihm alles glatt. Deshalb fand ich die Story am Anfang nicht so glaubhaft wie die in "Das Lächeln der Fortuna".

Bis Jonah einige Rückschlage einstecken und bewältigen muss, dauert es erst mal ein Weilchen.

Dieses ewig andauernde Glück nimmt auch die Spannung, weil ich beim Lesen oft gedacht habe "es geht eh alles gut...".

Die zweite Hälfte des Buches ist dann aber besser gelungen.

Dies ist allerdings mein einziger Kritikpunkt.

"Der König der purpurnen Stadt" ist ein toller historischer Roman mit gut ausgearbeiteten Charakteren, die einem richtig ans Herz wachsen.

Und nebenbei erfährt man wieder vieles über die Zeit, in der die Geschichte spielt und über die Tuchmacherei. Fand ich sehr interessant.

Das Buch gehört zu meinen liebsten historischen Romanen

Deshalb gibt es von mir vier Leseratten:

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