Wolfram zu Mondfeld, Johannes K. Soyener: Der Meister des siebten Siegels

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Wolfram zu Mondfeld, Johannes K. Soyener: Der Meister des siebten Siegels
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783404144068

Informationen zum Buch

Seiten
1118

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Im Jahre 1590 steht der Geschützgießer Adam Dreyling vor dem Berggericht. Die Anklage: Anstiftung zum Aufruhr und Verrat von Bergbaugeheimnissen. Doch dies ist nur ein Vorwand; Adam Dreylings wahres "Verbrechen" liegt woanders: Er hat von seinem Oheim, einem Meister des Bronzegeschützgusses, die "sieben Siegel" der Waffenkunst erlernt. Da man ihm keine eigene Werkstatt zugestanden hat, ist er mit diesem Wissen über Venedig nach England geflohen, um dort mit dem Schiffsbauer Matthew Baker in den Dienst der Königin Elizabeth zu treten. Gemeinsam haben sie England zum Sieg über die gefürchtete spanische Armada verholfen. Aber Elizabeths Dankbarkeit währte nicht lange, und Dreyling bleibt nur die Flucht. Als die Häscher ihn finden und in der Heimat vor Gericht stellen, beginnt sein gefährlichster Kampf...

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?Der Meister des siebten Siegels? ist ein gewaltiges Historien-Epos geworden, das im letzten Viertel des 16. Jahrhunderts spielt und sich räumlich zwischen deutschsprachigen Landen, Venedig, England und Polen bewegt. Im Zentrum der Handlung steht der Geschützgießer Adam Dreyling, der von seinem Oheim die ?sieben Siegel? der Waffenkunst erlernte und mit seinem Wissen dabei ist, das Interesse der großen Flottennationen auf sich zu ziehen, denn für allerlei Konflikte werden dringend technisch überlegene und zuverlässige Geschützrohre benötigt. Hauptort der Handlung ist England in Krisenzeiten und dabei fällt der Schlacht gegen die spanische Armada 1588 eine ebenso zentrale Bedeutung zu wie Adam Dreyling selbst, ohne den alles ziemlich anders verlaufen sein dürfte. Seine Odyssey durch Europa, von Herrscherhaus zu Herrscherhaus, die dabei auftretenden Intrigen, Gefahren und politischen Plänkeleien sind gar abenteuerlich zu lesen und vor allem außerordentlich authentisch und detailgetreu geraten.

So wird auf den Reisen ausführlich über Einzelheiten von Bergbaukunst, Gießerkunst und Schiffsbau berichtet und ein wahrhaft lebendiges Bild der alten Zeit entworfen. Hierbei kommt Johannes K. Soyener natürlich zugute, dass er auf diesen Gebieten ein Spezialist ist und als deutsche Fachkraft gilt. Nachteilig daran ist, dass technisch und im Detail weniger interessierte Leser auf Dauer etwas überfordert werden, während sie auf den Fortlauf der eigentlichen Handlung warten, die wirklich spannend ist und in ihrer liebevollen Gestaltung jeden historisch Interessierten begeistern wird. Praktisch eine optimale Synthese aus Fachbuch und Abenteuerroman, ohne dass man fürchten muss, ständig Fiktion von Wirklichkeit trennen zu müssen, denn der Wahrheitsgehalt des Romans überwiegt deutlich. Sorge dafür tragen auch die zahlreichen Fachkräfte, die beratend in historischen und technischen Fragen zur Seite standen. Die Sorgfalt lässt sich bereits an der jahrelangen Vorbereitung zu diesem Roman ermessen, die nichts dem Zufall überließ. Da die Handlungsträger männlich sind, es inhaltlich zumeist um technische Themen und Schlachten geht und eine romantische Komponente, die eine Identifizierung mit den Hauptpersonen erleichtert, nahezu ausbleibt, wird dieses opulente Werk von über 1.100 Seiten die weiblichen Leser wohl weniger ansprechen, wie sich aus Leserreaktionen im Netz auch ersehen lässt. Abwechslung wird aber durch geschickte Zeit-, Perspektiven- und Erzählstilwechsel eingebracht, wobei der größte Teil der Handlung von Adams Tagebucherzählungen bestimmt wird.

Ich für meinen Teil kann nur dazu einladen, in die abenteuerliche Geschichte von Adam Dreyling einzutauchen und dabei Persönlichkeiten wie den Fuggern, Habsburgern oder Tudors, Sir Walter Raleigh, John Hawkins, Sir Francis Drake, Shakespeare, Maria Steward oder Philipp II. in lebendiger Darstellung zu begegnen.

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Monumental ist dieses Buch wirklich. Und dick und lang. Sehr lang. An manchen Stellen legt sich der Leser gähnend und von all diesen unnötigen und uninteressanten Details überlastet zurück und möchte doch lieber einschlafen, statt weiterzulesen. Auch die Charaktere der Protagonisten sind keinesfalls stringent und schlüssig gezeichnet. Daher kann ich dieses Buch nur sehr eingeschränkt empfehlen.

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Der Autor geht auf sehr viele Details ein, die eigentlich überhaupt nicht von Interesse sind. So werden unmengen von Namen genannt, Personen und Umgebungen beschrieben usw., die im weiteren Verlauf nicht mehr vorkommen. Für Fans mittelalterlichen Lebens, die sich eben bis ins Detail "hineinfühlen" möchten kann man es empfehlen. Alle, die Spannung und Erzählkunst unabdingbar finden, können sich die Zeit sparen. Mich hat es irgendwann so gelangweilt, dass ich das Buch nicht zu Ende lesen konnte. Jetzt liegt es neben meinem Bett, um entgegenwirken zu können, wenn ich von Schlaflosigkeit heimgesucht werde.

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spektakuläres mittelalter-epos! ein rundum gelungenes, äußerst detailgetreues, monumentales werk. die geschichte findet im 16. jahrhundert statt und wird von den verfassern sehr detailverliebt, jedoch nicht langatmig, erzählt. ich persönlich zähle dieses buch zu den highlights in meinem bücherschrank. ich kann dieses buch ohne bedenken weiterempfehlen; rate jedoch allen interessenten sich nicht von der seitenzahl des buches abschrecken zu lassen. eine erzählung wie diese lässt sich kaum in weniger als tausend seiten unterbringen, ohne an qualität zu verlieren. fazit: lesen, es lohnt sich.

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Ich kann mich der Meinung von Andreas nur anschließen und bewerte das Buch als eines der interessantesten Historien-Romane, die ich kenne. Es ist deshalb sehr zu empfehlen, weil es nicht nur die spannende Geschichte des Untergangs der spanischen Armada, der Geschütuzguß und Bergbaukunst behandelt, sondern die wichtige Zeit der Gegenreformation deutlich werden und erst verstehen läßt, wieso Spanien überhaupt die Engländer angreifen wollte. Die über 1000 Seiten dises auch liebevoll hergestellten und aufwendig verarbeiteten Buches - bezeichnenderweise mit zwei Lesezeichenbändern! - lohnen sich und ich habe es nicht nur bedauert, als es zu Ende war, nein ich habe es auch sogar noch zweimal vorgelesen! Ein tolles Leseabenteuer!

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