Deana Zinßmeister: Der Pestreiter

 
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Deana Zinßmeister: Der Pestreiter
Verlag
ET (D)
2014
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783442480883

Informationen zum Buch

Seiten
480

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Susanna stolperte durch die anbrechende Dunkelheit.

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Handlungsort

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Trier 1652: Auch vier Jahre nach dem Dreißigjährigen Krieg kommen die Menschen in Kurtrier nicht zur Ruhe. Ein geheimnisvoller Reiter verbreitet Angst und Schrecken, angeblich bringt er die Pest zurück. Der junge Schweizer Urs versucht deshalb verzweifelt, ein Heilmittel gegen die Krankheit zu finden. Währenddessen hofft seine Freundin Susanna, die aus ihrer Heimat im Saarland flüchten musste, mit seiner Hilfe die Schrecken ihrer Vergangenheit hinter sich lassen zu können. Doch dann scheint Urs plötzlich nichts mehr von ihr wissen zu wollen ...

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Unterhaltsame Fortsetzung des Pestzeichens
Gesamtbewertung 
 
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Sprache & Stil 
 
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Trier, 1652. Die junge Susanna und ihr kleiner Cousin haben Unterschlupf bei der Familie Blatter gefunden. Diese ist aus der Schweiz nach Trier gezogen. Vater Jaggi dient beim Militär. Sein Bruder Bendicht ist Heiler und will ein Mittel gegen die Pest finden. Sohn Urs, der in Susanna verliebt ist, will seinem Onkel nacheifern, obwohl der Vater auch für ihn das Militär geplant hat. Doch Urs setzt sich durch. Bevor er allerdings Susanna seine Liebe gestehen kann, will er erst etwas aus sich machen. Da die junge Frau durch einen gefundenen Schatz äußerst wohlhabend ist, will er ihr beweisen, dass er sie und eine Familie ernähren kann und nicht auf ihr Gold angewiesen ist. Dabei wäre das Susanna doch gar nicht wichtig!

Doch abgesehen von den Liebeswirren in der Familie Blatter geht es um eine ganz andere Geschichte. Drei Männer erhalten jeweils einen geheimnisvollen Brief und werden zu einem nächtlichen Stelldichein gerufen. Jeder von ihnen erhält von einem zunächst unbekannten Auftraggeber eine besondere Aufgabe. Geschickt verwirrt die Autorin hier den Leser, so dass sich erst nach und nach herausstellt, wer hier von wem mit welcher Aufgabe betraut wurde. Auch ich habe erst ab einem gewissen Punkt verstanden, dass nicht alles so ist, wie es auf den ersten Blick scheint.

Die Aufgaben sind ganz unterschiedlich und so begleitet man als Leser die drei Männer, ohne zunächst alle Details zu kennen. Ein Teil erschließt sich relativ schnell, die restlichen Zusammenhänge setzen sich dann aber erst gegen Ende wirklich zusammen. Das Rätselraten hat mir großen Spaß gemacht!

Gegen Ende wurde es mir ein bisschen zu wild, da hätte ich die eine oder andere Szene gar nicht gebraucht, aber ansonsten fand ich die Lektüre äußerst unterhaltsam.

Man kann das Buch problemlos lesen, ohne den Vorgänger "Das Pestzeichen" zu kennen, erfährt aber so natürlich Details aus dem ersten Band.
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