Diana Gabaldon: Der Ruf der Trommel

Diana Gabaldon: Der Ruf der Trommel

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Diana Gabaldon: Der Ruf der Trommel
Verlag
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
Drums of Autumm
ISBN-13
9783442352722

Informationen zum Buch

Seiten
1196

Serieninfo

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Nach einer langen, abenteuerlichen Reise landen James Fraser und seine Frau Claire in den amerikanischen Kolonien des achtzehnten Jahrhunderts. Doch der Atem der Vergangenheit reicht weit. Denn auch ihre Tochter Brianna ist dem Ruf der Trommeln gefolgt - nicht nur auf der Suche nach der Vergangenheit und nach dem Vater, den sie nie gesehen hat, sondern auch aus Angst vor einer Zukunft, die nur sie allein kennt . . .

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Claire und Jamie sind nun endgültig in Amerika angekommen. Obwohl sie nahezu mittellos sind, schaffen sie es mit viel Kraft, Ausdauer und der Hilfe von Freunden, ihre eigene Farm namens Fraser's Ridge in den Bergen aufzubauen. Claires Tochter Brianna macht indes im Amerika des 20. Jahrhunderts eine folgenschwere Entdeckung …

Auch wenn dieser Band der Highland-Saga kaum noch in Schottland spielt, entführt uns Diana Gabaldon auch in „Der Ruf der Trommel“ erneut gekonnt in die Welt von Claire und Jamie. Es fühlt sich fast wie ein Nachhausekommen an , so sehr freut man sich, vertraute Charaktere wiederzusehen. Dazu gesellen sich einige neue Figuren, von denen besonders der Wolfshund Rollo, der zusammen mit Jamies Neffen Ian ein unzertrennliches Pärchen bildet, und der Pirat Stephen Bonnet, der einen veritablen Bösewicht gibt, herausstechen.

Dank Gabaldons farbenfrohem Schreibstil bleibt der Leser auch bei über 1000 Seiten bei der Stange, auch wenn nichts Großartiges oder Actionreiches passiert. Vielmehr sind es die Schilderungen des Alltags (sofern man davon sprechen kann), des entbehrungsreichen Lebens auf der Farm, wie z.B. der Ausbruch der Masern oder die Beziehungen zu den benachbarten Indianer, die diesen Roman auszeichnen.

Wie in den ersten drei Bänden dürfen auch hier die obligatorischen Sexszenen natürlich nicht fehlen, wenn sie auch nicht mehr so gehäuft auftreten. Manchmal entbehren diese allerdings nicht einer gewissen Komik, etwas wenn Claire und Jamie – nachdem Claire ihren verletzten Mann im Schnee aufgespürt hat und die beiden eine kalte Nacht im Freien verbracht haben – am Morgen erstmal nichts anderes im Kopf haben, als sich gegenseitig an die Wäsche zu gehen.

Das einzige, was mir nicht so gut gefallen hat, war der Erzählstrang mit Brianna und Roger im Amerika bzw. Schottland des 20. Jahrhunderts, der anfangs wie ein Fremdkörper innerhalb der Handlung wirkte. Auch die Chemie zwischen dem jungen Paar kommt bei weitem nicht so gut rüber wie bei den beiden „Oldies“ Jamie und Claire. Gegen Ende hin konnte ich aber – vor allem aufgrund der dramatischen Ereignisse, auf die ich nicht weiter eingehen will – mit den beiden dennoch warmwerden und bin nun gespannt, wie es weitergeht.

Fazit: Mit „Der Ruf der Trommel“ ist Diana Gabaldon erneut ein prächtiger Historienschmöker zum Abtauchen und eine würdige Fortsetzung der Highland-Saga gelungen.

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