Gisa Pauly: Die Frau des Germanen

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Gisa Pauly: Die Frau des Germanen
ET (D)
2009
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
ISBN-13
9783352007705

Informationen zum Buch

Seiten
500

Sonstiges

Erster Satz
"Platz für meine Herrin!"

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Thusnelda, die Tochter des mächtigen Germanenfürsten Segestes, weiß, wie ihr Leben verlaufen wird. Sie wird den Mann heiraten, den ihr Vater ausgesucht hat, und viele Kinder großziehen. Doch dann begegnet sie Arminius, dem germanischen Heerführer in den Diensten Roms. Sie verliebt sich Hals über Kopf und heiratet ihn, auch wenn sie sich dadurch ihren Vater zum Feind macht. Als Arminius sich gegen die Römer stellt, hat er wenig Rückhalt bei den Germanen. Doch seine gefährlichste Gegnerin sitzt in Rom und schmiedet Rachepläne: Die Nichte des Kaisers hat sich ebenfalls in ihn verliebt und fühlt sich durch seine Ehe mit einer Barbarin verraten.

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Die Geschichte ist in einem sehr flüssigem Stil geschrieben, durch den man leicht in die Handlung eintaucht. Wir lernen die Charaktere Thusnelda, Inaja und Severina besser kennen, aus deren Sicht die Ereignisse geschildert werden. Dabei stehen die persönlichen Belange und Verwicklungen im Vordergrund, während die historischen Entwicklungen den Hintergrund bilden.

Über diesen Hintergrund hätte ich gerne ein wenig mehr erfahren, trotzdem hat mir die Darstellung der verschiedenen Kulturen gut gefallen. Es wird deutlich, wie unterschiedlich die Lebensweise von Römern und Germanen war. Durch Figuren aus beiden Völkern erhält man einen Blick auf die andere Seite, und erblickt dort nicht nur Gutes.

Leider hat mir der rechte Bezug zu den Personen gefehlt, ich fieberte nicht wirklich mit ihnen mit. Deshalb konnte ich diese ansonsten sehr fesselnde Geschichte auch nicht hundertprozentig genießen – es fehlte einfach etwas, was mir persönlich sehr wichtig ist. Möglicherweise vermisste ich auch einfach nur ein paar Details oder Gedankengänge.

Einzig die Darstellung der besonderen Beziehung zwischen Thusnelda und Arminius konnte mich da voll überzeugen, sie ist in jedem Moment der Zweisamkeit spürbar und verbreitet eine wunderbar warme Atmosphäre.

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Ich gestehe ich bin sehr unbedarft an die Lektüre dieses Buches herangegangen. Ich hatte zwar erst im August ein Buch über die Varusschlacht gelesen, mich aber auch nicht mehr mit Arminius bzw. Hermann dem Germanen beschäftigt. Entsprechend wusste ich auch nicht, wie sein weiteres Leben bzw. das von seiner Frau nach dem Sieg über Varus weitergegangen ist.



Dieses Buch erzählt die Geschichte von Thusnelda, der Frau von Arminius. Gegen den Willen ihres Vaters heiratet sie Arminius und hat von da an, ohne es recht zu wissen, einen Feind zusätzlich zu den Römern: Ihren eigenen Vater. Wohin das führt, war mir zu Beginn auch nicht so klar, aber auf jeden Fall zu nichts Gutem.



Gisa Pauly hat versucht der Frau an Arminius' Seite Leben einzuhauchen und ihre Geschichte zu erzählen. Dies ist ihr finde ich, recht gut gelungen. Dass das wahre Leben nun mal kein Happy End bereit hält, macht den Stoff nicht leicht verdaulich, obwohl die Autorin trotz allem ein Ende geschaffen hat, das mir rundum gefallen hat.



Thusnelda wird als liebenswürdiger Charakter gezeichnet und ich werde mich in Zukunft bemühen niemanden mehr als "Tussi" zu beschimpfen oder über den Namen "Thusnelda" zu kichern. Dass ihr Name so negativ besetzt ist, hat die gute Frau wirklich nicht verdient.
Gut gefallen hat mir an den Charakteren, die wirklich existiert haben, dass sie so gezeichnet worden sind, dass ihr Handeln plausibel geworden ist und man es gut nachvollziehen konnte. Wie sie wirklich waren und ob sie wirklich aus den Gründen so gehandelt haben, kann keiner mehr nachvollziehen, aber das Buch bietet eine plausible Lösung.



Weniger gefallen haben mir die teils sehr extremen komplett fiktionären Charaktere. Diese haben zwar teilweise auch Rollen übernommen, die das geschichtliche Geschehen erklären können, aber für mich waren sie teilweise zu extrem in ihrem Tun und ihrem Handeln. Während bei den geschichtlich-belegten Figuren der Charakter doch immer eine gewisse Balance bewiesen hat, waren die erfundenen Figuren sehr stark einseitig ausgeprägt. Leider für mich auch aus diesem Grund nicht immer in ihrem Handeln und Denken nachvollziehbar.



Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen, auch wenn es schon schwere Kost ist und mich die Geschiche noch einige Zeit beschäftigt hat.

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