Petra Schier: Die Gewürzhändlerin

Petra Schier: Die Gewürzhändlerin

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Petra Schier: Die Gewürzhändlerin
Verlag
ET (D)
2011
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783499256288

Informationen zum Buch

Seiten
544

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Wehmütig, doch zugleich auch mit Vorfreude im Herzen blickte Matthäus Ibn Maternus Ibn Radulf auf die Mauern und Türme der Metropole zurück.

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Von der Eifel an den Rhein: Ein Frauenschicksal im Mittelalter. Luzia verbringt mit ihrer Herrschaft die Wintermonate in Koblenz. Die Bauerntochter ist überwältigt: Das Leben in der Stadt ist so aufregend! Ihr Glück scheint vollkommen, als der Gewürzhändler Martin Wied sie um ihre Mitarbeit bittet: Ingwerwurzeln, Safranfäden, Paradieskörner, Zitronenöl, Muskatnuss - Luzia entdeckt ihre Passion. Ihr Verkaufstalent, ebenso wie ihr hübsches Äußeres, bleibt auch anderen nicht verborgen. Ausgerechnet Siegfried Thal, der Sohn von Martins größtem Konkurrenten, will Luzia zur Frau. Noch bevor Martin ihr seine eigenen Gefühle offenbaren kann, wird er des Mordes angeklagt. Überzeugt von seiner Unschuld, beginnt Luzia nach dem wahren Täter zu suchen …

Autoren-Bewertungen

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(Aktualisiert: 23 September 2012)
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Hier wird historisches lebendig

Anders als im ersten Band „ Die Eifelgräfin“ geht es diesmal um die Bauerntochter Luzia Bongert und nicht um Elisabeth von Manten. Auch ist der Schauplatz diesmal nicht die Eifel sondern die Stadt Koblenz. Es gibt Einblicke in das Stadtleben im Mittelalter des 14 Jahrhunderts mit all ihren kleinen und großen Problemen.

Ich fand diese Fortsetzung sehr gelungen und spannend zu lesen. Der Erzählstil von Petra Schier ist facettenreich und unterhaltsam. Ihre Geschichte lebt von den vielen Dialogen der Protagonisten und gleichzeitig von ihrer bildhaften Sprache, da fällt es nicht schwer schnell Bilder vor Augen zu haben. Es hat Spaß gemacht Luzia und Martin bei ihren Gesprächen und Streitereien zuzuhören. Sie dabei zu beobachten wie sie ihr tägliches Leben gemeistert haben und wie gerade Luzia sich immer wieder behauptet hat. Die Autorin hat hier Charaktere geschaffen die schnell sympathisch wurden. Sie hat sich die Zeit genommen ihnen Tiefe und Eigenständigkeit zu geben. Es entstanden Persönlichkeiten mit Ecken und Kanten, diese gelungenen Protagonisten machen die gesamte Geschichte rundherum stimmig. Auch das Leben im Mittelalter schildert sie eindrucksvoll und glaubwürdig. Mir hat es großen Spaß gemacht mit Luzia, Martin, Elisabeth und den vielen Anderen durch die Gassen von Koblenz zu gehen, ihnen dabei zuzuschauen wie sie ihr Leben gemeistert haben.

Auch wenn aus unserer Sicht Luzia vielleicht ein bisschen zu modern war. Andererseits warum nicht? Warum sollte eine Bauerntochter nicht so ein Kariere machen dürfen? Ich fand die Geschichte um Luzia Bongert sehr unterhaltsam, sie hat mir gut gefallen und ich hätte noch ewig Weiterlesen können. Leider war nach 535 Seiten Schluss.

Die Aufmachung dieses Taschenbuches hat auch hier wieder gestimmt. Es gibt gleich zu Anfang eine kleine Karte von Koblenz, so dass man die Straßenzüge deutlich vor Augen haben konnte. Am Schluss gibt es ein Personenregister und ein kleines Nachwort welches Wahrheit und Fiktion von einander trennt. So was mag ich immer sehr gern.

Mein Fazit: „Die Gewürzhändlerin“ ist eine gelungene Fortsetzung zu „Die Eifelgräfin“. Auch wenn sich beide Romane eigenständig lesen lassen würde ich jedem empfehlen mit der Eifelgräfin zu beginnen, einfach um sich wirklich nichts von dieser großartig erzählten Geschichte entgehen zu lassen. Allerdings ist „Die Gewürzhändlerin“ nicht nur eine Liebesgeschichte aus dem Mittelalter sondern auch ein Krimi. Die Autorin hat ihre Spuren sehr unauffällig gelegt und ich wusste bis zum Schluss nicht wer hier sein falsches Spiel trieb. Dies machte diesen Roman gleich noch mal so spannend und hat mir gut gefallen.
Hier wird historisches lebendig und ich hoffe sehr, dass es irgendwann noch einen weiteren Teil geben wird der den weiteren Verlauf dieser Protagonisten erzählt. Ich würde jedenfalls sehr gern noch mehr von Luzia, Elisabeth und all den Anderen lesen.

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Ruhiger historischer Roman, in dem die Liebe im Vordergrund steht

Ende des 14. Jahrhunderts verbringt Luzia die Wintermonate mit ihrer Herrschaft in Koblenz. Durch ein geheimnisvolles Kreuz, sind Luzia und ihre Herrin Elisabeth über Familienbande eng miteinander verknüpft und daher besteht eher ein freundschaftliches Verhältnis zwischen ihnen. Doch obwohl Luzia mittlerweile als Leibmagd tätig ist und Elisabeth alles dran setzt, ihre wahre Herkunft zu verschleiern, kann Luzia selber nicht vergessen, dass sie ursprünglich eine geborene Bauerntochter ist.
Schließlich fordert der Kaufmann Martin Wied Luzias Hilfe an und schnell wird klar, dass Luzia über ein großes Verkaufstalent verfügt. Jedoch als Frau und ohne Mann, kann sie nicht wirklich als Händlerin tätig werden. Gerade als sie sich gut arrangiert hat, bricht großes Unheil über sie herein.

Zu diesem Buch gibt es einen Vorgängerroman "Die Eifelgräfin", den ich bis jetzt noch nicht gelesen habe. Dieses Buch kann sehr gut alleine gelesen werden, jedoch denke ich, dass einige Sachen klarer sind, wenn man bereits den ersten Teil gelesen hat.

Luzia ist eine sehr sympathische junge Frau, die mit beiden Beinen fest im Leben steht. Fast alle ihrer Handlungen waren für mich auch sehr gut nachvollziehbar, bis auf ihr Verhalten Martin Wied gegenüber. Die Erklärung für ihr Verhalten wird zwar im Laufe des Buches geliefert, aber auch diese Erklärung konnte mich nicht so ganz überzeugen. Die "Bösewichte" sind relativ schnell identifiziert und das Verhalten einer Figur blieb für mich bis zum Ende ein Rätsel.

Die Geschichte plätscherte für mich die meiste Zeit des Buches eher ruhig dahin. Spannung kommt erst im letzten Drittel des Buches so richtig auf und ich kann nur davor warnen, dass man nicht den Klappentext vorher lesen sollte, da der schon die wichtigsten Inhalte verrät. Das letzte Drittel des Buches las sich dann sehr gut und ab da hing ich dann auch gebannt über den Seiten.

Gut gefallen hat mir die eingebaute mystische Geschichte über das Kreuz, das Luzia immer um den Hals trägt. Das Buch beginnt mit einer kurzen Hinführung zu dem Kreuz und endet auch wieder mit einer Erklärung zum Kreuz. Dadurch spannt sich die Kreuz-Geschichte wie ein Bogen um das Buch, was mir sehr gut gefallen hat.

Schön ist auch das ausführliche Nachwort von der Autorin, in dem sie sehr ausführlich auf die historischen Hintergründe und Tatsachen eingeht.

Alles in allem ein eher ruhiger historischer Roman, in dem die Liebe eindeutig den größeren Rahmen einnimmt und man sich von dem Klappentext nicht in die Irre führen lassen sollte.

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Die Gewürzhändlerin

Luzia zieht mit ihrer Herrin Elisabeth von Manten nach Koblenz. Die frühere Bauernstochter ist begeistert von der Stadt - vor allen Dingen da zur Zeit auch noch der Jahrmarkt stattfindet. Doch viel Zeit, um dort ihre Zeit zu vertreiben hat sie nicht, denn sie ist die Magd von Elisabeth. Und zusätzlich zu dieser Pflicht bittet auch Martin, der Wein- und Gewürzhändler, mit dem sie durch ihre Ahnen freundschaftlich verbunden ist, um ihre Hilfe. "Nein"-sagen kann sie nicht, aber er ist ihr unheimlich - wegen seiner Brandnarben, die er als Kind beim Brand seines Elternhauses bekommen hat?

Dies ist der zweite Teil einer Reihe. "Die Eifelgräfin", der erste Teil, hat mir bereits sehr gut gefallen, was vor allen Dingen an dem flüssigen Stil der Autorin liegt. Durch die schöne Sprache kommt man sehr schnell in die Geschichte hinein und vor allen Dingen wenn man "Die Eifelgräfin" gelesen hat, wird man auch schnell mit den Figuren vertraut. Doch bei der Leserunde hat sich gezeigt, dass man dieses Buch auch gut lesen und verstehen kann, wenn man kein Vorwissen aus vorherigem Buch hat.
Das Buch lebt vor allen Dingen durch seine Personen. Sie sind alle sehr lebhaft geschildert, obwohl sie alle so unterschiedlich sind: ein wenig vorlaut, schüchtern, beherrscht, überbesorgt ... Es gibt die verschiedensten Charaktere, die meisten davon wirken sehr sympathisch, bei manchen ist man sich nicht sicher. Intrigen sind da natürlich vorprogrammiert.
Da das Buch durch die Personen lebt, wird vor allen Dingen der Standesunterschied und inwiefern er das Leben und das Denken der damals lebenden Personen beeinflusste, geschildert und interessant herüber gebracht.

In die Rahmengeschichte eingebettet, ist ein merkwürdiges Kruzefix, welches auch schon im ersten Band auftauchte. Es hat übernatürliche Kräfte, ist aber so dezent in die Handlung eingewoben, dass man sich daran kaum gestört fühlt. Die Passagen darum, warum immer schön unterschwellig in die Geschichte eingebaut. Es war interessant ohne zu viel Platz einzunehmen. Es hat die Menschen aus dem Buch quasi nicht verdrängt. Das war super gemacht!

Auch zu diesem historischen Buch gibt es ein Nachwort, in dem nochmals auf Fiktion und Historie eingegangen wird. Es ist informativ und nicht zu ausufernd.

Also, ein toller historischer Schmöcker mit lebendigen Charakteren, vielen Intrigen und verpackt in einer bildhaften Sprache!

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Werden sie zusammenfinden?

Anno Domini 1199. Matthäus Ibn Maternus Ibn Radulf hatte sich entschlossen seine Heimat Konstantinopel zu verlassen, um in die Heimat seines Großvaters Radulf zu ziehen. Mit etwas Wehmut im Herzen, aber auch einer Vorfreude auf das Kommende, warf er noch einen Blick zurück.
Anno Domini 1351. Elisabeth von Küneburg hatte Johann von Manten geheiratet, und wohnte über Winter in dem von ihm gekauften Stadthaus in Koblenz. Auch war Luzia Bongert noch immer ihre Leibmagd, doch wusste in Koblenz niemand, dass diese nur eine einfache Bauerntochter war. Auch Anton, Luzias Bruder wurde im Haus beschäftigt. Das Kreuz, das die beiden Frauen zusammengefügt hatten, sandte immer noch Zeichen in Form von Leuchten und Summen. Als Martin Wied, der Weinhändler, von einer langen Reise zurückkam, fand er seine Firma in einem leicht desolaten Zustand vor. Sein Bruder Konrad, war eben kein Kaufmann, und viele Kunden waren abgesprungen, so dass Martin einen Kredit aufnehmen musste. Und er erinnerte sich an das Versteck im Keller, das er vor vielen Jahren entdeckt hatte. Er hatte dort unter anderem eine Kette und verschiedene Dokumente gefunden, die jedoch in lateinischer Sprache verfasst waren. Bevor er weggefahren war, hatte er sich diese Dokumente nochmals angesehen. Und, obwohl er Latein nicht vollkommen beherrschte wurde ihm klar, dass er hier einen Schatz verwahrte. Auch las er von dem Eid, den die drei Freunde damals geleistet hatten, und ihm wurde klar, um wen es sich dabei handelte. Martin konnte jedenfalls die Namen Eginolf von Küneburg und Bongert erkennen In diesem Moment wusste er, dass Elisabeth und Luzia die Nachkommen dieser Männer sein mussten, und er war der Dritte im Bunde.
Eines Tages wurden die von Mantens und auch ausdrücklich Luzia zu Martin Wied zum Essen geladen. Das Kreuz meldete sich wieder, und Luiza wollte zunächst nicht mitgehen. Doch dort erfuhren sie dann nach dem Essen von den Schriftstücken, und von der Kette, dem dritten Teil des Kreuzes, und dass Martin der Nachkomme des dritten im Bunde war. Als Luzia eines Tages über den Markt ging, traf sie Martin an seinem Stand. Dieser bat sie dann, kurz auf den Stand zu achten, da er unbedingt weg musste. Luzia erwies sich als Verkaufstalent, und so wurde sie – mit Elisabeths Erlaubnis – seine Gehilfin, zunächst für die Zeit des Marktes. Doch auch hinterher benötigte er noch ihre Hilfe…
Martins Mutter Augusta war davon überhaupt nicht begeistert, sie mochte Luzia nicht besonders, da sie ihr Berechnung unterstellte. Dass Luzia dann auch noch Buchfarben verkaufte, rief Martins größte Konkurrenten Ulrich von Thal und Boos auf den Plan. Beide hatten von Konrads Unfähigkeit profitiert und hofften, die Firma Wied schlucken zu können, bzw. sich hier einzukaufen. Doch Martin war überzeugt, es allein schaffen zu können….
Wird Martin Wied seinen Weinhandel retten können? Und was sind das für Gefühle, die Luzia hegt? Ist es Abscheu wegen seiner vielen Brandnarben, die er sich damals, als kleiner Junge bei der Rettung seiner Schwester zugezogen hatte? Oder ist es doch das Gegenteil? Auch Martin weiß nicht, was er tun soll, sind ihm die Frauen doch wegen seiner Brandnarben immer nur mit Abscheu begegnet.
Dieses Buch ist die Fortsetzung des Bandes “Die Eifelgräfin“ von Petra Schier. Die Autorin versteht es, Spannung aufzubauen und sie bis zum Ende zu halten, ja sie sogar noch zu erhöhen. Auch gibt es im ganzen Buch immer wieder kleine Spannungsbögen. Es lässt sich leicht und flüssig lesen, und ist – soweit ich es beurteilen kann – auch sehr gut recherchiert. Ich war schon von der Eifelgräfin begeistert und diese Begeisterung hat sich hier in diesem Buch fortgesetzt. Ich freue mich schon jetzt auf einen dritten Band. Auf jeden Fall ist dieses Buch sehr empfehlenswert!

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Schöne Geschichte



Die Geschichte beginnt im Jahre 1351, in einer von Männern und Moral bestimmten Welt hat es die junge Luiza nicht leicht, da sie sich für Mathematik und Bücher begeistern kann, besonders da sie vom Stand her eine Bauerntochter ist. Doch Luiza hat Glück, denn zusammen mit ihr Bruder Anton kommen sie nach dem Tod ihrer Eltern durch die Pest unter bei Johann und Elisabeth von Manten. Und so dürfen beide der Familie von Manten auch mit nach Koblenz folgen. Eine Stadt, die in dieser Zeit schon für ihren Handel bekannt war. Da lernt sie auch Martin Wied und seine Familie kennen. Ein Mann, der schon einige Schiksalesschläge hinnehmen musste. Seine Familie handelt mit Wein und Gewürzen. Leider ist sein Bruder Konrad kein so guter Geschäftsmann wie Martin Wied nach einer längeren Handelsreise im Ausland feststellen muss. Plötzlich steht die Familie Wied fast vor dem Ruin. Seinen Kontrahenten ist dieser Umstand nicht verborgen geblieben und jeder versucht auf seine Weise daraus Kapital zuschlagen. Martin Wied und Johann und Elisabeth von Manten verbindet eine langjährige Freundschaft und so kommt auch dann Luiza ins Spiel, denn Martin braucht dringt jemanden für seinen Stand am Koblenzer Markt. Desweiteren verbindet die Drei also Martin, Luiza und Elisabeth eine Gemeinsamkeit eine Kruzifix, dass magische und unheimliche Kräfte hat wie es scheint.

Luiza springt so versuchsweise ein ins Marktgeschäft und siehe da sie macht ihre Sache sehr gut. Leider versuchen seine Widersacher mit allen möglichen Aktionen Martin zur Aufgabe zu zwingen. Plötzlich steht Martin unter Mordanklage. Auch scheint sich zwischen Martin und Luiza etwa anzubahnen, was vom Stand her gar nicht sein dürfte nämlich eine Liebesbeziehung....

Welche Rolle spielt das Kruzifix in der weiteren Geschichte noch für eine Rolle, wer spielt Martin und seiner Familie da übel mit und schreckt auch vor Mord nicht zurück und letztendlich hat wird/kann es eine Liebesbeziehung zwischen Martin und Luiza wirklich geben. Davon und noch von viel mehr geht es in diesem spannende Roman.



Die Autorin Petra Schier gibt den Lesern einen sehr guten Einblick in die Welt und Ansichten des Jahres 1351. Daraus entsteht eine schönes Stimmungsbild rund um die Personen. So kann man wirklich schön mitfiebern und leiden, wenn es zum Beispiel um Martin und Luiza geht oder auch um andere Personen die eine wichtige Rolle spielen in diesem Roman, wie ich finde.

Die Mischung aus diesem unheimlichen Kreuz und seiner Vergangenheit/Zukunft in der Verbindung mit den Personen Martin , Elisabeth und Luiza hat der Geschichte einen zusätzlichen Kick gegeben, wie ich finde und ist als "roter Faden" immer wieder in den Roman mit eingeflossen. Und so lässt das Ende den Leser, wie ich finde auch mit einem guten Gefühl zurück.

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