Petra Durst-Benning: Die Glasbläserin

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Petra Durst-Benning: Die Glasbläserin
Verlag
Ausgabe
Taschenbuch
ET (Original)
2000
ISBN-13
9783548257617

Informationen zum Buch

Seiten
495

Serieninfo

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Lauscha, ein kleines Glasbläserdorf im Thüringer Wald im Jahre 1890: Der Glasbläser Joost Steinmann stirbt und die drei Töchter Johanna, Marie udn Ruth stehen völlig mittellos da. Als aber der amerikanische Geschäftsmann Woolworth auf seiner Einkaufstour zufällig auf die schönen gläsernen Christbaumkugeln aus Lauscha aufmerksam wird, gibt er eine Großbestellung für Amerika in Auftrag. Die couragierte Marie wittert ihre Chance: Sie bricht mit allen Regeln und wagt es, als Frau kunstvolle Christbaumkugeln zu kreieren. Es sind die Schönsten, die je in Lauscha produziert wurden, und auch Mr Woolworth scheint von ihnen angetan.

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Das Buch "Die Glasbläserin" von Petra Durst-Benning war das erste, was ich von Ihr in der Hand hatte. Empfohlen wurde es mir von meiner Tante, die ebenfalls sehr gern liest und es mir ans Herz legte. Etwas skeptisch kaufte ich mir das Buch, fing an zu Lesen und hörte erst wieder auf, als ich am Ende angekommen war. Es war von der ersten bis zu letzten Seite phantastisch!

Angefangen beim Schreibstil von Durst-Benning über den historischen Hintergrund der Geschichte bis hin zur Geschichte an sich - bei diesem Buch stimmt einfach alles. Mir hat gefallen, was für ein Bild die Autorin von den drei Steinmann-Schwestern zeichnet. In einer Zeit, wo für Frauen an Karriere nicht zu denken war, diese allenfalls billige Arbeitskräfte waren, gehen diese drei ihren eigenen Weg.

Ich kann dieses Buch nur empfehlen und freue mich auf weitere vergnüglich-interessante Lesestunden mit den Romanen von Petra Durst-Benning.

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Was wird aus den drei Mädchen?

Johanna, Ruth und Marie Steinmann waren die Töchter des Glasbläsers Joost Steinman. Sie waren nicht reich, aber sie kamen mit ihrem Geld aus. Die Mutter war bereits verstorben, und an diesem Morgen fand Ruth ihren Vater tot in seinem Bett. Das war ein großer Schock für die drei Mädchen.
Nun mussten die drei Mädchen überlegen, wie es weitergehen sollte. Wilhelm Heimer war bereit, sie in seiner Glasbläserwerkstatt zu beschäftigen. Ruth war ein sehr schönes Mädchen, was dem Heimer-Sohn Thomas auffiel und er umgarnte sie. Doch erst als er ihr in aller Öffentlichkeit die Ehe versprach, gab sie ihm nach. Doch dann bekam Ruth statt eines Stammhalteres, mit dem Thomas geprahlt hatte, ein Mädchen, um das sich Thomas gar nicht kümmerte. Und er behandelte Ruth wie den letzen Dreck…
Johanna war nach ihrer Entlassung bei Heimer nach Sonneberg zu dem Verleger Strobel gegangen. Dieser hatte ihr eine Assistentinnen-Stelle angeboten. Sie stellte sich so geschickt an, dass er sie bald den Laden führen ließ und selbst auf Reisen ging. Doch dann kam er ausgerechnet von einer Reise nach Hause, als Johanna einmal zu spät in den Laden kam. Und das gab gewaltig Zoff, wobei noch nicht mal das Zuspätkommen letztendlich der Grund dafür war…. Johanna floh aus Sonneberg, wo sie Magnus am Stadtrand fand. Ein Häufchen Elend, zusammengebrochen…
Und Ruth hatte sich mit ihrem Mann verkracht und wohnte jetzt auch wieder im Elternhaus. Peter Maienbaum, der Nachbar, der schon lange ein Auge auf Johanna geworfen hatte, stand ihnen bei , doch noch wollte Johanna nichts von ihm als Ehemann wissen.
Marie hatte an gefangen, an dem Bolg ihres Vaters zu arbeiten. Sie blies Kugeln und verzierte sie. Als Ruth eines Tages nach Sonneberg reiste und diese Kugeln dem Kaufmann Woolworth aus Amerika anbot, war dieser begeistert und orderte durch seinen Assistenten Steven Miles gleich eine ganze Menge. Außerdem machte er Ruth einen Vorschlag…
Wird Ruth Stevens Vorschlag annehmen? Was wird aus Johanna und Peter? Wird sein unermüdliches Werben um sie doch noch von Erfolg gekrönt sein? Und was wird aus Marie? Ist sie etwa in Magnus verliebt? Der geneigte Leser dieses Buches wird das erfahren.
Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen. Am Anfang war die Spannung noch nicht so groß, doch sie steigerte sich stetig. Und dann mochte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. In die Geschichte kam ich sehr gut rein, dank des Sprachstils der Autorin. Sie schreibe so, dass man gleich weiß, was gemeint ist und das liebe ich. Auch konnte ich mich in die Protagonisten gut hineinversetzen. Diesem Verleger hätte ich am liebsten den Hals rumgedreht und Thomas Heimer einen gewaltigen Tritt in den Hintern verpasst. Es hat mir sehr gut gefallen und nun muss ich mal sehen, ob ich die Fortsetzung auch noch finde… Außerdem bekommt es eine Leseempfehlung von mir.


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Dieses Buch faszinierte mich irrsinnig. Ich war gefesselt von den Schicksalen, die die jungen Steinman Frauen ereilten. Da es mein erstes Buch von Petra Durst-Benning war, ging ich mit Vorsicht ans lesen. Doch es beeindruckte mich, wie gut sie die Zeit, in der ihre Romanfiguren lebten, widerspiegelte. "Die Glasbläserin" stellt eine große Bereicherung meines Bücherregals dar. Die Art wie Benning geschrieben hat lässt erkennen wie viel Liebe sie in ihre Figuren steckte. Ich bin der Meinung das mit diesem Buch keinen Fehltritt machen kann. Bestimmt wird auch die Fortsetzung, "Die Amerikanerin", denselben Erfolg haben!!

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"Die Glasbläserin" ist inzwischen eigentlich ein Kult-Roman, wenn es um den historischen Bereich geht. Er hat auch mir sehr gut gefallen! Es war vor allem spannend und beim Lesen (am besten abends, wenn es kalt draußen ist) entwickelte sich eine sehr stimmungsvolle Atmosphäre (schließlich verdient die Glasbläserin mit dem Blasen von Weihnachtskugeln ihr Geld!). Auch sind mir beim Lesen keinerlei Fehler aufgefallen. Die Geschichte der Glasbläserin wurde mit den tatsächlichen historischen Fakten sehr gut verknüpft und ich kann dieses Buch wirklich nur jedem empfehlen, der Fan von historischen Romanen ist. "Die Amerikanerin" ist die Fortsetzung dieses Romans.

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In unserer Bibliothek bin ich auf das Buch "Die Glasbläserin" aufmerksam geworden. Da ich aus dem "Thüringschen" komme und Lauscha kenne habe ich es mitgenommen und muss sagen, ich konnte es nicht mehr so einfach aus der Hand legen. Der Kampf der Glasbläser, das Schicksal von den Frauen, die nichts "wert" waren zu der Zeit und dann dieser Mut der drei "Steinmänner" Marie, Ruth und Johanna und ihren wahren Freunden, das war schön und zugleich manchmal hart zu lesen. Das Buch werde ich weiter empfehlen. Und weitere Bücher von Petra Durst-Benning lesen.

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