Sina Beerwald: Die Goldschmiedin

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Sina Beerwald: Die Goldschmiedin
Verlag
ET (D)
2008
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783453265424

Informationen zum Buch

Seiten
464

Sonstiges

Erster Satz
Die nächtlichen Schatten wichen der aufgehenden Wintersonne, als die ersten Glockenschläge über Augsburg erklangen.

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Augsburg im Jahre 1742: Zur Krönung Kaiser Karls VII. soll der berühmte Goldschmied Drentwett binnen kürzester Frist die Hauskrone erschaffen. Doch eine heimtückische Krankheit raubt ihm sein Augenlicht. Die junge Magd Juliane ist seine einzige Rettung. Im Verborgenen lehrt er sie die Kunst des Goldschmiedens. Aber schon bald bekommt sie die Drohungen eines unbekannten Widersachers zu spüren.

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Vor allem der Schauplatz Augsburg hat mich dazu verlockt, dieses Buch zu lesen. Natürlich bin ich mit einer gewissen Erwartungshalten an die Geschichte gegangen, schliesslich sagt bereits der Titel aus, dass wir es mit einer Frau zu tun bekommen, die in ihrer Zeit in eine Männerdomäne einbricht und sich behauptet. Genau so ist es auch.

Die junge Magd Juliane versucht sich als Goldschmiedin und hat die Aufgabe, im Verborgenen die Hauskrone für Kaiser Karl VII. zu schaffen, da ihr Meister langsam aber sicher erblindet. Natürlich schlüpft sie im Laufe der Handlung auch immer wieder in Männerkleidung, um den Geschäften nachzugehen, die nur den Männern vorbehalten sind. Gerade durch diese Verkleidungstaktik kommt es aber immer wieder zu brenzligen Situationen und die Gefahr des Entdecktwerdens lauert in jeder Begegnung.

Verkompliziert wird die Sache noch durch ein, zwei Verehrer, die es eher auf die Magd als auf den jungen Goldschmiedsgesellen abgesehen haben. Außerdem schwirrt da noch ein geheimnisvoller Widersacher herum, der die Arbeit an der Krone mit allen Mitteln manipulieren möchte, was einen kriminellen Touch in die Geschichte bringt. Und, nicht zu vergessen, ein altes Familiengeheimnis und wundersame Verstrickungen zwischen den Figuren machen die Handlung komplett.

Durch dieses Gemisch entsteht ein turbulenter und unterhaltsamer Roman, den ich in sehr kurzer Zeit gelesen hatte. Was mir daran weniger gefiel, waren die teilweise doch sehr modern anmutenden Dialoge, die so bestimmt nicht im Augsburg des 18. Jahrhunderts geführt wurden. Die Figurenzeichnung war mir auch etwas suspekt, denn mancher der Protagonisten wechselte seinen Charakter so schnell und gründlich, dass ich ihn schon nach wenigen Seiten nicht mehr wiedererkannte.

Schön dagegen fand ich die interessanten Einblicke in die Goldschmiedekunst, die auf mich sehr liebevoll ausgearbeitet wirkten und von denen ich gerne noch ein bisschen mehr gelesen hätte.

Alles in allem ein solider Roman vor historischer Kulisse, der sich locker-flockig weglesen lässt, der aber bei mir keinen Nachklang erzeugt hat. Für Freunde der Popcorn-Histo-Romane zu empfehlen, wer es etwas anspruchvoller mag, lässt besser die Finger davon.

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