Ulrike Schweikert: Die Herrin der Burg

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Ulrike Schweikert: Die Herrin der Burg
Verlag
ET (D)
2003
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
ISBN-13
9783426660973

Informationen zum Buch

Seiten
480

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Tilia, Tochter des Ritters von Wehrstein, wird an Allerheiligen im Jahre 1267 geboren. Einst war das Geschlecht derer von Wehrstein reich und mächtig, doch diese Zeiten sind längst vorbei. Als Tilia von ihrem Vater den politisch prekären Auftrag bekommt, auf die Burg der Zollern zu reisen, wird sie nur von ihrer Magd Gret und dem jungen Gefolgsmann Heinrich von Husen begleitet, der Tilia verehrt. Auf Burg Zollern sollen Tilia und Gret der Tochter des Zollerngrafen dienen, doch Tilia wird bald klar, dass sie hier mehr als unerwünscht ist. Zwischen Intrigen und Missgunst, Eifersucht und roher Gewalt muss die junge Frau lernen, sich in der feindlichen Umgebung zu behaupten, und dringt gleichzeitig in eine völlig fremde Welt ein.

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Eigentlich ist Tilia von Wehrstein für ein Leben im Kloster bestimmt, doch durch einen unschönen Zwischenfall muss ihre ältere Schwester den Schleier nehmen und Tilia wird - inoffiziell als Faustpfand - auf die Burg des Grafen Zollern geschickt. Ihre Bastardschwester, die Magd Gret begleitet sie. Bald schon müssen die jungen Frauen gegen die damalige Gewalt um die Wette laufen und irgendwann geht es nur noch ums Überleben der Schwestern, deren Familie und Freunde.

Ulrike Schweikert hat sich mit diesem Buch auf meine persönliche Autobuy-Liste gesetzt. Bereits in "Die Hexe und die Heilige" fiel mir auf, wieviel Gewicht die Autorin auf gute Recherche und die Vermittlung der Atmosphäre längst vergangener Zeiten legt. In "Die Herrin der Burg" wurde mir das noch deutlicher. Es wird nichts von der damaligen Einstellung der Menschen an unsere heutige Moral angepasst, wenn auch die Autorin im Nachwort erwähnt, dass Tilia für ihre Zeit vermutlich zu emanzipiert war (doch Ulrike Schweikert spinnt den Faden weiter und erklärt, weshalb es dennoch möglich ist, dass eine solche Frau gelebt haben kann). Auch regelmäßige Hygiene war meistens ein Fremdwort und manchmal roch man förmlich den alten Schweiß. Standesunterschiede werden in diesem Buch nicht nur angesprochen, sondern gelebt.

"Die Herrin der Burg" ist somit für alle ein Genuss, die näheres über das Deutschland von 1200 erfahren möchten. Ein Deutschland, das zu dieser Zeit ein Flickenteppich war. Ein Flickenteppich, der an jeder Ecke heiß von den Herren, Grafen, Edelfreien, Rittern umkämpft wurde - auf Kosten der Leibeigenen.

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