Brigitte Riebe: Die Hexe und der Herzog

Brigitte Riebe: Die Hexe und der Herzog

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Brigitte Riebe: Die Hexe und der Herzog
Verlag
ET (D)
2008
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
ISBN-13
9783453265219

Informationen zum Buch

Seiten
528

Sonstiges

Erster Satz
"Sie kommen, Lena, sie kommen!"

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Handlungsort

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Innsbruck im Jahr 1485: Der Hexenwahn greift um sich. Die ganze Stadt scheint vergiftet. Unschuldige Frauen drohen auf dem Scheiterhaufen zu enden. Doch Lena will nicht tatenlos zusehen - nicht umsonst genießt sie am Herzoghof das Vertrauen einiger einflussreicher Männer. Ein riskanter Plan, der Lena fast das Leben kostet.

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Die Hexe und der Herzog

Ich fand diesen Roman aus Brigitte Riebes Feder sehr durchwachsen. Einiges hat Wiedererkennungswert, zum Beispiel die liebevoll ausgearbeiteten Figuren, die dieses mittelalterliche Innsbruck für mich sehr lebendig gemacht haben. Nichts bleibt dem Zufall überlassen, jede Figur spielt eine Rolle in diesem Mittelalterkrimi um den Hexenwahn des Heinrich Kramer. Besonders gut hat mir die Verknüpfung zum alten Glauben gefallen; die drei vorchristlichen "Bethen", die von den Menschen verehrt werden und in keinerlei Widerspruch zum katholischen Glauben stehen, sind jedoch für den Inquisitor ein gefundenes Fressen.

Während die Protagonistinnen ihrem täglichen Geschäft nachgehen - Köchin, Gastwirtin, Hebamme, Totenwäscherin - und der Leser so tief in die mittelalterlichen Welt eintauchen kann, braut sich über ihnen eine dunkle Wolke zusammen. Durch Lena und ihre Anwesenheit bei Hof erfahren wir auch, wie es dem Herzog und seiner neuen Gattin Katharina ergeht, wobei in diesem Handlungsstrang auch die Hauptintrigantin Alma von Spiess das Sagen hat. Sie ist mir fast ein bisschen zu einseitig böse gezeichnet und hat ihre Finger wirklich überall mit im Spiel.

Insgesamt hat mich der Plot schon überzeugt mit seinen raffiniert ausgearbeiteten Verknüpfungen zwischen den Protagonisten und auch den Ausgang fand ich sehr genial - mir war aber schon von vornherein klar, dass es keinen Scheiterhaufen und brennende Frauen bei Brigitte Riebe geben wird. Leider waren mir aber weite Strecken des Romans zu sexlastig. Einiges davon fand ich passend, zum Beispiel Lenas Verliebtheit und ihre Hingezogenheit zu gleich zwei Männern, anderes fand ich einfach nur reißerisch, frei nach dem Motto "Sex sells". Gerade deswegen fand ich Brigitte Riebes Bücher bisher so gut, weil sie eben gerade in dieser Hinsicht nie plump waren und sich wohltuend von den meisten historischen Romanen abhoben. Leider gefiel mir "Die Sünderin von Siena" deswegen schon nicht mehr so gut, und auch dieser Roman wird es nicht auf die Liste meiner Lieblingsbücher schaffen.

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