Astrid Fritz: Die Hexe von Freiburg

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Astrid Fritz: Die Hexe von Freiburg
Verlag
ET (D)
2003
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783499235177

Informationen zum Buch

Seiten
443

Sonstiges

Erster Satz
Die Frau schob sich eine weiße Strähne aus der Stirn und rückte den Stuhl näher ans Herdfeuer.

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Freiburg im 16. Jahrhundert: Der Hexenwahn fegt über Deutschland. Als in dem Universitätsstädtchen am Rande des Schwarzwalds zum ersten Mal die Flammen über einer Hexe zusammenschlagen, wird Catharina geboren. Ein schlechtes Omen? Das wissbegierige Mädchen wächst zu einer selbstbewussten jungen Frau heran, die ihr Leben lang gegen die Abhängigkeit von den Mänenrn ankämpft. Am Ende droht sie deswegen alles zu verlieren - nur eines bleibt ihr: eine unendliche Liebe, vor der selbst der Tod seinen Schrecken verliert.

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Dies ist eines der Bücher, bei denen ich vergesse, meinen Wein zu trinken, vergesse, mit dem Hund zu gehen, vergesse, auf die Uhr zu sehen... "Die Hexe von Freiburg" ist so intensiv-eindringlich geschrieben, dabei aber gleichzeitig so distanziert vom Wohl und Wehe der Protagonisten, dass einem bei der realistisch-emotionslosen Schilderung des schweren Lebens- und Todeskampfes der Menschen im 16. Jhdt. genau deshalb der Atem stockt.Das Buch ist aber nichts für Voyeure, sondern gut recherchierter Geschichtsunterricht (die Erzählung beruht auf literarisch aufbereiteten Fakten). Und wann immer man sich beim Thema Hexenverfolgungen, Pogrom oder Inquisition gefragt hat: "Wie konnte DAS geschehen?" - hier bekommt man einen Einblick in die Mechanismen, die bisher unbescholtene, angesehene Bürger zu Unholden oder Hexenjägern machen. Wer einen spannenden, gut geschriebenen und historisch recht genauen Roman ohne Happy-End möchte, sollte "Die Hexe von Freiburg" lesen. Zart Besaitete sollten aber Taschentücher bereithalten, einige Stellen sind schockierend und traurig.

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Freiburg im 16. Jahrhundert: An einem Tag, an dem eine vermeintliche Hexe grausam auf dem Scheiterhaufen stirbt, wird Catharina Stadellmenin geboren. Die Hebamme spricht von einem schlechten Omen – ob dieses sich bewahrheitet, bleibt abzuwarten...

Zuerst einmal ist zu sagen, daß ein Leser, der mit großen Erwartungen an das Thema Hexenwahn an das Buch herangeht, vermutlich enttäuscht wird. Die Thematik wird eher nebensächlich behandelt und bekommt nur sehr selten hauptsächlichen Charakter. Für mich persönlich war das sehr erfreulich, da so die Protagonistin Catharina in den Vordergrund rücken konnte, deren Geschichte mich wirklich sehr gefesselt hat. Ihr Leben erscheint die meiste Zeit sehr durchschnittlich,vielleicht für manchen langweilig, was es für mich aber sehr authentisch wirken ließ. Dazu kommt noch, daß die Beschreibungen von Landschaften, Orten, Personen und diversen Kleinigkeiten ein schönes Bild vom spätmittelalterlichen Freiburg vor dem inneren Auge erscheinen lassen. Die handelnden Charaktere sind liebevoll gezeichnet und ihre Handlungen habe ich ihnen stets voll und ganz abgenommen. Ein weiteres Plus ist die flüssige Erzählweise. Unterbrochen wird diese nur durch die Rückblicke einer nahen Verwandten Cahtarinas, die ihre Geschichte an ihre Tochter weitergibt. Diese Unterbrechungen sind allerdings keineswegs störend, sondern erhöhen die Spannung, sodaß es noch schwieriger wird, das Buch aus der Hand zu legen. Einzig das Ende hat mir nicht so sehr gefallen, da ich es als sehr vorhersehbar empfand.

Ich würde das Buch jedem empfehlen, der gerne Geschichten im historischen Ambiente mag und keinen allzu hohen Anspruch an die Handlung stellt. Die Forsetzung findet sich übrigens in dem Buch "Die Tochter der Hexe".

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