Rebecca Gablé: Die Hüter der Rose

Rebecca Gablé: Die Hüter der Rose

Hot
 
5.0 (2)
 
5.0 (1)
2119   1  
Bewertung schreiben
Add to list
Rebecca Gablé: Die Hüter der Rose
ET (D)
2005
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
ISBN-13
9783431036350

Informationen zum Buch

Seiten
1113

Serieninfo

Sonstiges

Erster Satz
"Was für ein gottloses Wetter, um einen König zu krönen."

Kaufen

[Werbung / Affiliate-Link]

Bei Amazon kaufen Bei Booklooker kaufen Bei LChoice kaufen

Handlungsort

Handlungsorte
Karte anzeigen (Gesamtübersicht)
England, 1413: Der dreizehnjährige John of Waringham leidet darunter, im Schatten seiner ruhmreichen erwachsenen Brüder zu stehen. Als er glaubt, sein Vater wolle ihn in eine kirchliche Laufbahn drängen, reißt er aus und macht sich allein auf den Weg nach Westminster, um in den Dienst des jungen Königs Harry zu treten. An dessen Seite erlebt er die Wiederbelebung des hundertjährigen Krieges und die legendäre Schlacht von Agincourt. Doch Johns Gefangennahme setzt dem fröhlichen Ritterdasein ein jähes Ende. Kardinal Beaufort, des Königs Onkel und trickreichster Diplomat, kann ihn schließlich freikaufen.

Der mächtige Kardinal ist seit jeher Johns väterlicher Freund, und selbst als John mit dessen Tochter Juliana durchbrennt und somit unerlaubt eine Lancaster heiratet, überdauert diese Freundschaft. König Harrys plötzlicher Tod auf dem Höhepunkt seines Ruhms schafft jedoch ein gefährliches Machtvakuum, sodass niemand mehr sicher ist, der einen Tropfen Lancaster-Blut in den Adern hat. Und während auf den Schlachtfeldern Frankreichs eine Jungfrau auftaucht, die die englischen Besatzer aus dem Land jagen will, beginnt John zu begreifen, dass er nicht nur um das Leben des kleinen Thronfolgers Henry bangen muss, sondern auch um das seiner eigenen Kinder...

Autoren-Bewertungen

2 Bewertungen

Gesamtbewertung 
 
5.0
Plot / Unterhaltungswert 
 
5.0  (2)
Charaktere 
 
5.0  (2)
Sprache & Stil 
 
5.0  (2)
Gesamtbewertung 
 
5.0
Plot / Unterhaltungswert 
 
5.0
Charaktere 
 
5.0
Sprache & Stil 
 
5.0

Ich kann mich den Rezensionen nur anschließen. Ein wunderschönes Buch mit liebevoll gezeichneten Charakteren, die dem Leser so richtig ans Herz wachsen, gerade weil sie auch ihre Schwächen haben. Am Ende der über 1000 Seiten war es wie Abschied von Freunden...

War diese Rezension hilfreich für Sie? 

#1 Rezensent
Zeige alle meine Rezensionen (1139)
Gesamtbewertung 
 
5.0
Plot / Unterhaltungswert 
 
5.0
Charaktere 
 
5.0
Sprache & Stil 
 
5.0

Die zweite Generation der Menschen, die "Das Lächeln der Fortuna" bevölkerten, ist herangewachsen. Robin of Waringham genießt seinen Lebensabend auf seinem Lehen, während sein Sohn Raymond für den neuen König Harry in den Krieg gegen Frankreich zieht. Auch sein Sohn John möchte Ritter werden und so flieht er eines Tages vor einem vermeintlichen Klosterleben an den königlichen Hof Londons. Dort angekommen lernt er schnell, dass das Ritterleben nicht ganz so glänzend ist, wie es scheint.

Es tut fast weh, über einen alternden Robin zu lesen. Ein Robin mit grauen Haaren, der nicht mehr für seinen englischen König Abenteuer bestehen muss. Doch die neue Generation mit John erobert unsere Herzen nahezu im Sturm. Dabei sind es oft zwiespältige Charaktere, die diese Zeit mit sich brachte. Einerseits sympathisch und überaus menschlich, andererseits verbittert vom Hundertjährigen Krieg gegen Frankreich - denn Krieg hat nur selten etwas mit Ritterlichkeit zu tun. Bischof Beaufort, Johns väterlicher Freund, kommt ganz nach seinem Vater, dem legendären John Lancaster. Ein kluger, oft intriganter, doch immer auch verschmitzer Kopf, der die Geschicke Englands wie kein anderer zu steuern weiß.

"Die Hüter der Rose" ist die von allen Fans langersehnte Fortsetzung von Rebecca Gablés erstem historischen Roman "Das Lächeln der Fortuna" und genauso wie der Vorgänger zieht das Buch von der ersten Seite an in seinen Bann. Ich kann mir bis heute nicht erklären, wie die Autorin es schafft, auf mehr als 1000 Seiten keinerlei Längen aufkommen zu lassen. Die Geschichte schließt fast nahtlos an den ersten Teil an, aber beide Bücher können auch gut als Einzelwerke bestehen. Meiner Meinung nach sollte man aber trotzdem die richtige Lesereihenfolge einhalten - zu viel Schönes entgeht einem sonst.

Viel zu meckern gibt es eigentlich nicht - einzig die Bösewichte sind etwas eindimensional geraten. Dafür warten die Guten mit einer gewissen Zwiespältigkeit auf, die ich oben schon erwähnt habe. Raymond ist seinem König auf der einen Seite ein treu ergebener Ritter, auf der anderen Seite stürzt der Schürzenjäger aber auch so manche Magd rücksichtslos ins Unglück. John kehrt verbittert aus dem Krieg zurück, Bischof Beaufort initiiert die Anklage gegen die heilige Jungfrau von Orléans. Dies sind nur einige Beispiele, die die vorkommenden Charaktere so vielschichtig erscheinen lassen und die dem ganzen Buch den Gablé-Charakter geben: Man liebt, leidet, weint mit den Protagonisten, ist traurig, wenn man die letzte Seite zuschlägt.

Nicht ganz so gelungen empfand ich die Darstellung zu vieler Zufälle. Die Lieblinge der Erzählung straucheln von einem Unglück ins andere, werden aber eigentlich immer irgendwie wieder gerettet. Das zieht sich bis zum Schluß und irgendwann dachte ich, dass hier weniger eindeutig mehr gewesen wäre. Für mich jedoch bei dieser wunderbaren Geschichte ein verzeihlicher Fehler.

Das Schlimmste steht nun allen Fans von Rebecca Gablé noch bevor: Das lange Warten auf das nächste Buch.

War diese Rezension hilfreich für Sie? 

Benutzerkommentare

1 Bewertungen

Gesamtbewertung 
 
5.0
Plot / Unterhaltungswert 
 
5.0  (1)
Charaktere 
 
5.0  (1)
Sprache & Stil 
 
5.0  (1)
Bewertung (je höher desto besser)
Plot / Unterhaltungswert
Charaktere
Sprache & Stil
Rezensionen
Gesamtbewertung 
 
5.0
Plot / Unterhaltungswert 
 
5.0
Charaktere 
 
5.0
Sprache & Stil 
 
5.0

England 1413: John of Waringham reißt mir 13 Jahren von zu Hause aus, weil er seine Zukunft selbst bestimmen möchte und trifft dabei schnell auf den derzeitigen König Harry. Schon bald wird er zu dessen Ritter und Kriegsheld und übernimmt eine schwere Aufgabe von ihm...

Schon nach den ersten Seiten war mir klar, daß ich dieses Buch, genau wie seine Vorgänger, lieben würde. Wieder einmal ist die Geschichte wunderbar geschrieben und nirgends fühlt sich das Mittelalter so real an wie bei Rebecca Gablé. Ich konnte in der Geschichte leben und mich mit den Personen vollkommen identifizieren. Zu den wenigen altbekannten kommen viele neue Personen, alle mit einer komplexen eigenen Geschichte und interessant in das Geschehen eingewoben.

Die einzige Schwäche ist wohl die, daß das Buch in der Struktur den Vorgängern ähnelt, aber für mich war es keine wirkliche Schwäche. Ich habe es zur Kenntnis genommen, aber es hat mich nicht gestört. Dafür ist das Buch insgesamt einfach viel zu gut.

Für mich ist „Die Hüter der Rose“ das Historische-Romane-Highlight des Jahres 2005 und ich kann es allen Lesern, die gerne in das Mittelalter versinken, nur empfehlen.

War diese Rezension hilfreich für Sie? 

Für eine werbefreie Plattform und literarische Vielfalt.

unterstuetzen books

 

 

 

Affiliate-Programm von LCHoice (lokaler Buchhandel) und Amazon. Weitere Möglichkeiten, Danke zu sagen.

Tassen, Shirts und Krimskrams gibt es übrigens im

Buchwurm-Shop

I only date Booknerds

Diese Seite nutzt Cookies.

Datenschutz & Widerspruchshinweise

Erlauben
© 2018 Susanne Kasper, Literaturschock

Mobile-Menue