Roman Rausch: Die Kinder des Teufels

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Roman Rausch: Die Kinder des Teufels
Verlag
ET (D)
2012
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783499260803

Informationen zum Buch

Seiten
432

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Das Ende nahte als Zeichen am Himmel.

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Wird Satan geboren, ist das Ende nah. Im Winter 1629 erreichen die grausamen Hexenverfolgungen in Würzburg ihren Höhepunkt: Die Stadt versinkt im Chaos. Als ein blutroter Komet am Himmel zerbirst, scheint das Ende der Welt gekommen. In eben jener Nacht stirbt Kathis Mutter im Kindbett. Nun muss sich die Elfjährige um das lang ersehnte Brüderchen kümmern, das ein auffälliges Muttermal trägt. Antonius und Crispin, Gesandte des Papstes aus Rom, wissen um die Bedeutung des fallenden Sterns: Er ist das Zeichen für die Ankunft des Antichrist. Eine tödliche Seuche, die nur Gottesfürchtige dahinrafft, scheint die Prophezeiung zu bestätigen. Und es beginnt eine erbarmungslose Hetzjagd nach dem Teufelskind, die Kathi und ihren Freunden alles abverlangt.

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(Aktualisiert: 25 Dezember 2012)
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Ein spannender historischer Roman

Bei „Die Kinder des Teufels“ handelt es sich um den zweiten Band über die Hexenverfolgungen im 17 jahrhundert zu Würzburg. Ich habe den Vorgänger „Die Kinderhexe“ allerdings nicht gelesen. Es war aber auch nicht weiter tragisch, da der Autor genügend Einblicke gibt, die erahnen lassen, was im ersten Teil geschehen ist. Der Erzählstil des Autors lässt sich gut und flüssig lesen und so war ich schnell in der Geschichte gefangen.
Roman Rausch wechselt zwischen den Protagonisten immer wieder hin und her, so dass ich als Leser bei Kathi und ihren Freunden auf der Flucht war, genauso wie ich die Verfolger beobachten konnte. Einen dritten Erzählstrang hat der Autor dem Raben Kolk zugedacht und so erfährt der Leser auch wie die Tierwelt über die manchmal seltsamen Verhaltensweisen der Menschen denkt. Gerade diese kurzen Szenen haben mir gut gefallen. Sie lockern die an sich so tragische Geschichte um Kathi einwenig auf. Durch diese Wechsel ist es dem Autor gut gelungen die Spannung an sich hoch zu halten.

Einzig, dass die Protagonisten Kathi erst 11 Jahre alt ist, hatte mich doch am Anfang etwas gestört. Kann eine elfjährige solch ein Schicksal meistern? Kann sie einen Säugling versorgen? Aber schon während ich die ersten Seiten gelesen hatte war auch vergessen, dass es sich hier im Grunde um ein Kind handelt. Die Geschichte war spannend zu lesen und die damalige Zeit hat es einfach von den Kindern verlangt schnell erwachsen zu werden oder zumindest so zu handeln wie es Erwachsene in ihrer Situation tun würden. Dem Autor sind diese Schilderungen jedenfalls glaubhaft gelungen.
Das 17 Jahrhundert kurz nach dem dreißigjährigen Krieg ist bekannt für seine Hexenverfolgungen. Hier allerdings wird ausführlich geschildert wie vor allem die Kinder darunter zu leiden hatten. Herr Rausch hat ein komplexes Bild aus dieser Zeit geschaffen ohne dabei zu sehr ins Detail zu gehen. Er hat glaubhaft den Aberglauben der Menschen geschildert und wie sie damit umgegangen sind.

Gut gefallen hat mir, dass der Autor hier am Ende ein ausführliches Nachwort eingestellt hat. Ich finde es immer spannend zu lesen was Fiktion und Wahrheit ist. Außerdem gibt es am Ende so gar eine Liste der Personen die damals der Hexenverfolgung zum Opfer gefallen sind. Historische Romane die einen realen Hintergrund haben finde ich besonders spannend, so auch hier.

Mein Fazit: „Die Kinder des Teufels“ ist ein spannender historischer Roman über die Hexenverfolgungen zu Würzburg mit Schwerpunkt auf die Kinder der damaligen Zeit. Er ist gut geschrieben, lässt sich leicht lesen ohne dabei zu sehr ins Detail zu gehen. Die Andeutungen genügen hier völlig. Mir hat er gut gefallen und ich werde bestimmt auch noch den ersten Band „Die Kinderhexe“ lesen sowie wohl auch den dritten Band der demnächst erscheint.

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