Sofia Caspari: Die Lagune der Flamingos

Sofia Caspari: Die Lagune der Flamingos

Hot
 
4.2 (6)
 
4.8 (2)
2841   1  
Bewertung schreiben
Add to list
Sofia Caspari: Die Lagune der Flamingos
ET (D)
2012
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783404167593

Informationen zum Buch

Seiten
592

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Schlagworte
Erster Satz
Stocksteif stand Mina in ihrem Versteck.

Community

Kaufen

[Werbung / Affiliate-Link]

Bei Amazon kaufen Bei Booklooker kaufen Bei Thalia kaufen

Handlungsort

Handlungsorte
Karte anzeigen (Gesamtübersicht)

Argentinien, 1876: Die jung verwitwete Annelie Wienand ist mit ihrer Tochter Mina aus Frankfurt am Main eingewandert, um ein zweites Mal zu heiraten. Doch ihre Ehe ist eine bittere Enttäuschung. Für die vierzehnjährige Mina sind einzig die Treffen mit dem Nachbarssohn Frank Lichtblicke in ihrem rauen Familienalltag. Doch eines Tages geschieht etwas Schreckliches, und Frank muss fliehen ... Die Lebenswege dreier Familien sind unabwendbar miteinander verknüpft und entführen den Leser in die Welten von Arm und Reich, Ehrbahren und Verruchten, Hassenden und Liebenden.

Autoren-Bewertungen

6 Bewertungen

Gesamtbewertung 
 
4.2
 
4.0  (6)
 
4.2  (6)
Zeige alle Einträge Zeige die hilfreichsten
Gesamtbewertung 
 
4.3
Plot / Unterhaltungswert 
 
5.0
Charaktere 
 
4.0
Sprache & Stil 
 
4.0

Die Lagune der Flamingos

In „Die Lagune der Flamingos“ entführt die Autorin Sofia Caspari ihre Leser nach Argentinien in den Zeitraum zwischen 1876 und 1890. Die Geschichte mehrerer Familien wird hier detailliert in unterschiedlichen Handlungssträngen, die zum größten Teil später zueinander finden, beschrieben.

Zunächst geht es um Annelie und ihre Tochter Mina. Annelie ist nach dem Tode ihres ersten Mannes auf ein Heiratsinserat hin von Frankfurt am Main nach Argentinien gekommen. Dort jedoch erwartet sie die Hölle. Ihr neuer Mann Xaver ist fordernd und gewalttätig und sein Sohn Philipp verhält sich ähnlich. Die Lebenssituation für Mina und ihrer Mutter wird unter den gegebenen Umständen immer unerträglicher und irgendwann nutzen die Frauen die Möglichkeit der Flucht. Mina hofft ihren Freund Frank, dessen Liebe ihr über alles geht, eines Tages wiederzusehen. Auch Frank wünscht sich das, aber er hat noch mit ganz anderen Problemen zu kämpfen.

Neben den oben genannten Personen spielen auch Charaktere aus dem ersten Teil der Familiensaga eine Rolle. Hier begegnet der Leser unter anderem Anna und ihrer Familie, insbesondere der Tochter Marlena, die hier erfahren muss was Freundschaft und Liebe bedeuten und dass das Leben nicht immer nur wunderschön ist, auch wenn man keine finanziellen Sorgen hat.
Der Autorin ist es perfekt gelungen diese Geschichte sowohl für Kenner des ersten Bandes als auch für Neueinsteiger lebendig zu gestalten und niemand erhält zu viel Information oder muss das Gefühl haben etwas versäumt zu haben.

Sofia Caspari schildert Argentinien und seine Natur, die damalige Zeit und ihre politischen Probleme und die Lebensumstände der Menschen so, dass man das Gefühl hat diese Zeit mitzuerleben. Hier wird nichts verschönert, sondern stets sehr realistisch geschildert. So darf man mit den handelnden Personen leiden und sich des Lebens freuen, gerade so wie das Leben diesen eben mitspielt.

„Die Lagune der Flamingos“ macht einfach Lust auf mehr. Mehr Sonne, mehr Landschaft, mehr Liebe und Leid, mehr Argentinien. Wer das Buch zur Hand nimmt, sollte sich auf wundervolle Lesestunden fernab unseres Alltags einstellen.

War diese Rezension hilfreich für Sie? 
Gesamtbewertung 
 
3.0
Plot / Unterhaltungswert 
 
3.0
Charaktere 
 
3.0
Sprache & Stil 
 
3.0

Gute Darstellung von Argentinien im 19. Jahrhundert, mit zu vielen Personen


Im 2. Teil der Argentinien-Saga von Sofia Caspari trifft der Leser auf bereits bekannte Figuren aus Teil 1 "Im Land des Korallenbaums" und lernt gleichzeitig viele neue Gesichter kennen. Während Anna und Victoria doch endlich ihr Glück gefunden haben und größtenteils ein ruhiges Leben führen können, wächst die nächste Generation heran und erkämpft sich auch Stück für Stück ihr eigenes Glück. Zusätzlich lernt der Leser hier die junge Mina kennen, die gemeinsam mit ihrer Mutter aus Frankfurt nach Argentinien gekommen ist, um eigentlich ihr Glück zu finden. Leider erlebt die Mutter eine herbe Enttäuschung in der arrangierten Ehe und auch das kurze Glück von Mina mit dem Nachbarssohn Frank währt nur kurz. Aufgrund einer Intrige muss Frank fliehen und die Chancen für das junge Liebesglück stehen sehr schlecht.

Wie bereits im Vorgängerroman erweckt die Autorin Argentinien im 19. Jahrhundert zum Leben. Der Leser erfährt viel über die teilweise harten Bedingungen der Siedler, über üble Geschäfte mit Frauen und auch über das Schicksal der Eingeborenen. Gleichzeitig erwacht die Landschaft und auch die boomenden Städte zum Leben und ich fühlte mich oft direkt in die Geschichte hinein versetzt.

Zu gut hat es die Autorin mit der Anzahl der auftretenden Personen gemeint. Irgendwann war ich echt kurz davor den Überblick zu verlieren, wer jetzt wie mit wem verwandt ist und inwiefern sich der nächste neue Charakter in das Bild fügt. Hier wäre wohl weniger mehr gewesen, da durch die Vielzahl der Charaktere viele Schicksale nur an der Oberfläche angekratzt worden sind und ich gerade mit den neuen Figuren, die aus Teil 1 noch nicht bekannt waren, nicht so mitempfinden konnte, wie ich mir das gewünscht hätte. Auch blieben so viele Hintergrundgeschichten auf der Strecke und nur über große Zeit- und Handlungssprünge konnte die Geschichte weiter geführt werden. Das ist sehr schade und für mich ein großer Minuspunkt bei diesem Buch.

Das Buch selber ist wieder sehr anschaulich und spannend geschrieben und gerade auch durch die Sprünge von einem Charakter zum anderen blieb die Spannung durchgängig erhalten, da ich natürlich immer wissen wollte, wie es weitergeht.

Obwohl es sich hier um den 2. Teil der Saga handelt, kann man das Buch auch gut unabhängig lesen, jedoch habe ich festgestellt, dass mir gerade die Charaktere aus dem 1. Teil näher waren und ich intensiver mit ihnen mitgefiebert habe, da ich sie um einiges besser kannte.

Alles in allem ein schöner Schmöker, der mir viele schöne Leserunden beschert hat, mich aber nicht so überzeugt hat, wie der 1. Teil.

War diese Rezension hilfreich für Sie? 
Gesamtbewertung 
 
4.3
Plot / Unterhaltungswert 
 
5.0
Charaktere 
 
4.0
Sprache & Stil 
 
4.0

Zweiter Teil der Argentinien-Saga

Die Geschichte spielt in Argentinien, Ende des 19. Jahrhunderts. In verschiedenen Handlungssträngen begleitet der Leser über mehrere Jahre hinweg die Schicksale diverser Figuren.

Zum einen ist da Annelie Wienand, die in einer unglücklichen Ehe mit ihrem gewalttätigen Mann lebt und um das Wohl ihrer Tochter Mina fürchtet. Mina hat sich in den mittellosen Sohn der Nachbarn verliebt, aber die Beziehung zu Frank steht unter keinem guten Stern, denn ihm wird ein Mord untergeschoben und er muss fliehen. Die beiden schwören sich, sich jedes Jahr an einem bestimmten Tag in Buenos Aires einzufinden, bis sie sich wiederfinden. Doch das Leben legt ihnen einige Stolpersteine in den Weg und so scheint dieses Wiedersehen beinahe aussichtslos.

Zum anderen gibt es da die Familie Meyer-Weinbrenner. Mutter Anna führt ein gutgehendes Fuhrunternehmen, doch ihre Tochter Marlena kann sich nicht vorstellen, eines Tages in die Fußstapfen ihrer Mutter zu treten.

Marlenas beste Freundin Estella ist die Tochter von Victoria Santos, die entgegen aller Konventionen der damaligen Zeit ihren Mann verlassen hat und mit ihrer großen Liebe, dem Mestizen Pedro, zusammenlebt und sogar einen gemeinsamen Sohn mit ihm hat.

Neben den genannten Personen gibt es noch viele weitere, was auch mein einziger kleiner Kritikpunkt ist: ein kleines Personenregister zusätzlich zu den vorne im Buch abgedruckten Stammbäumen wäre schön gewesen, gerade in der ersten Hälfte fühlte ich mich von immer mehr auftauchenden Figuren, Namen und Geschichten fast ein bisschen überfordert.

Anhand all dieser Lebenswege wird die Geschichte Argentiniens zu dieser Zeit farbenfroh und realistisch dargestellt. Man merkt dem Buch an, dass die Autorin viel recherchiert hat. Durch die verschiedenen Gesellschaftsschichten, denen die Figuren angehören, wird ein wunderbar vielschichtiges Bild dieser Zeit gezeichnet

Den Vorgänger "Im Land des Korallenbaums" muss man nicht zwingend gelesen haben. An einigen Stellen merkt man natürlich beim Lesen, dass es hier offensichtlich eine Vorgeschichte gibt, aber das Verständnis der Ereignisse ist problemlos möglich.

War diese Rezension hilfreich für Sie? 
Gesamtbewertung 
 
5.0
Plot / Unterhaltungswert 
 
5.0
Charaktere 
 
5.0
Sprache & Stil 
 
5.0

Die Lagune der Flamingos - Sofia Caspari

Sofia Caspari – Die Lagune der Flamingos

Klappentext:
Argentinien , 1876: Die jung verwitwete Annelie Wienand ist mit ihrer Tochter Mina aus Frankfurt am Main eingewandert, um ein zweites Mal zu heiraten. Doch ihre Ehe ist eine bittere Enttäuschung. Für die vierzehnjährige Mina sind einzig die Treffen mit dem Nachbarssohn Frank Lichtblicke in ihrem rauen Familienalltag. Doch einesTages geschieht etwas schreckliches, und Frank muss fliehen…

Meine Meinung:
Schon die Aufmachung des Buches ist ein Hingucker. Vorne im Cover befindet sich innen im Deckblatt eine Karte von Südamerika mit den Haupthandlungsorten des Buches. Im hinterne Deckblatt finden wir eine Postkarte mit dem Bild des Covers. Man könnte diese tatsächlich als Postkarte verwenden, falls man es über sich bringt diese vom Buch zu trennen. Ich kann es nicht ; )

Wie schon im ersten Buch über Argentinien „Im Lande des Korallenbaums“ führt Sofia Caspari uns in eine Welt voller Abenteuer. Wer das erste Buch kennt wird einige Personen wieder treffen , aber zum Verständnis der Geschichte ist es nicht unbedingt nötig. Insgesamt gibt es sehr viele Protagonisten und vielleicht tut man sich anfangs damit etwas schwer, aber am Anfang des Buches gibt es einen Stammbaum, der sehr hilfreich ist.

Das Schicksal mehrerer Familien wird hier verknüpft und spannend erzählt.
Mina und ihre Mutter versuchen von ihrem gewalttätigen Ehemann/Stiefvater und dessen Sohn loszukommen und ihr Schicksal in die eigenen Hände zu legen.
Marlena möchte ihren eigenen Weg gehen und nicht in das Familiengeschäft einsteigen, so wie es ihre Mutter Anna eigentlich für sie vorgesehen hat.
Estella ist noch auf der Suche und steht sich dabei oft selbst im Weg.
Blanca versucht erst aus eigener Kraft ihren Weg zu finden, bevor sie zu ihrer Familie geht.

Das sind nur einige wenige Personen und es wäre einfach zu viel hier mehr darüber zu schreiben. Sofia Caspari hat es wieder geschafft mir eine Welt zu zeigen, die sehr farbenprächtig und voller Leben ist. Wunderschöne Landschaftsbeschreibungen in der Pampa von Argentinien, pralles Leben von Armut und Reichtum in Buenos Aires, ebenso wie die Beschreibund des politischen Umbruchs machen das Buch zu einem wundervollen Leseerlebnis.

Einige Geschichten bleiben hier noch ungelöst und sind noch nicht vollständig erzäht, daher freue ich mich auch noch auf einen dritten Teil der Argentinien Saga.

War diese Rezension hilfreich für Sie? 
(Aktualisiert: 03 Mai 2013)
Gesamtbewertung 
 
4.3
Plot / Unterhaltungswert 
 
4.0
Charaktere 
 
4.0
Sprache & Stil 
 
5.0

Ein vielschichtiger schöner Roman

19. Jahrhundert: Mit der Hoffnung auf ein besseres Leben kommt Annelie mit ihrer Tochter Mina von Deutschland nach Argentinien. Sie heiratet, doch ihr Mann entpuppt sich schon bald als brutal und lieblos. Auch Mina hat unter ihm zu leiden. Ihr einziger Lichtblick ist die Freundschaft mit Frank, doch der muss eines Tages fliehen, und Mina und Frank verlieren sich aus den Augen.

Meine Meinung
Es hat zunächst ein bisschen gedauert, bis ich mich eingelesen hatte, denn die Geschichte ist sehr vielschichtig. Das liegt zum Teil an der Vielzahl der Protagonisten. Doch als ich mich erst mal mit den Figuren vertraut gemacht habe, habe ich das Buch schnell und flüssig lesen können.
Sehr spannend zu verfolgen war für mich, wie das Leben im 19. Jahrhundert in Argentinien war, denn vieles davon war mir unbekannt. Der Roman ist sehr gut recherchiert, was mir bei Historischen Romanen schon sehr wichtig ist.
Es gibt zu diesem Buch einen Vorgängerband: Im Land des Korallenbaums. Es ist sicherlich vorteilhaft, wenn man den ersten Teil bereits kennt, aber auch ohne Vorwissen kann man der Handlung gut folgen.
Mir hat dieses Buch auf jeden Fall einige schöne Lesestunden beschert, und ich werde sicherlich noch weitere Bücher der Autorin lesen.

War diese Rezension hilfreich für Sie? 
Alle Literaturschock-Rezensionen anzeigen

Benutzerkommentare

2 Bewertungen

Gesamtbewertung 
 
4.8
Plot / Unterhaltungswert 
 
5.0  (2)
Charaktere 
 
4.5  (2)
Sprache & Stil 
 
5.0  (2)
Bewertung (je höher desto besser)
Plot / Unterhaltungswert
Charaktere
Sprache & Stil
Rezensionen
Gesamtbewertung 
 
5.0
Plot / Unterhaltungswert 
 
5.0
Charaktere 
 
5.0
Sprache & Stil 
 
5.0

Die Lagune der Flamingo

Inhalt:
Argentinien, 1876: Annelie ist zu Hause bei Ihren Eltern nicht mehr willkommen, daher reist sie mit ihrer Tochter Mina nach Argentinien, um dort ein zweites Mal zu heiraten.
Doch dort kommt sie vom Regen in die Traufe.
Sie kennt ihren neuen Ehemann nur durch zweimaligen Briefwechsel und auch ihre Ehe verläuft alles andere als harmonisch.
Annelie und Mina werden vom Ehemann und dem Stiefsohn tyrannisiert und die beiden sorgen sogar dafür, daß Mina`s Geliebter Frank fliehen muß.
Werden die beiden sich je wiedersehen?.....

Meine Meinung:
"Die Lagune der Flamingos" ist die Fortsetzung von "Im Land des Korallenbaums". Man muß den ersten Teil aber nicht zwingend gelesen haben, man kann der Geschichte auch so wunderbar folgen.
Die gleiche Begeisterung, die ich schon beim ersten Buch empfand, sprang auch hier sofort wieder auf mich über und ich fühlte mich von Anfang an wohl in der Geschichte.
Ich liebe es, mich von Sofia Caspari in fremde Länder entführen zu lassen, mir alles bildlich vorstellen zu können und das Gefühl zu haben, dort Urlaub zu machen.

Durch die Vielzahl der Protagonisten, blieb die Geschichte stets spannend und machte es beinahe unmöglich, das Buch aus der Hand zu legen.
Die Autorin versteht es meisterhaft, den Protagonisten Leben einzuhauchen. Mir hat es wieder großen Spaß gemacht, deren Leben und Schicksale mitzuverfolgen.

Auch die tolle Aufmachung des Buches möchte ich nicht unerwähnt lassen. So schöne und hochwertig verarbeitete Bücher sind ein Schmuckstück für jedes Regal.

War diese Rezension hilfreich für Sie? 
Gesamtbewertung 
 
4.7
Plot / Unterhaltungswert 
 
5.0
Charaktere 
 
4.0
Sprache & Stil 
 
5.0

Argentinische Familien-Saga

"Die Lagune der Flamingos" von Sofia Caspari

Die Handlung des Buches spielt zwischen 1876 und 1890 in Argentinien.

Annelie ist jung verwitwet und erhofft sich in Argentinien noch einmal die große Liebe. Gemeinsam mit ihrer Tochter Mina reist sie aufgrund einer Hochzeitsannonce von Deutschland nach Argentinien - und kommt dort vom Regen in die Traufe. Ihr Ehemann und Stiefsohn sind gewalttätig und menschenverachtend.

Der Sohn der Nachbarin, Frank Blum, ist Minas bester Freund. Zwischen den Beiden reift eine junge Liebe heran - bis Frank flüchten muss weil man ihm ein Gewaltverbrechen in die Schuhe schiebt das er nicht begangen hat.

Victoria Santos hat ihren Mann verlassen um mit ihrer großen Liebe Pedro, einem Mestizen, ein neues Leben zu beginnen. Sie haben einen gemeinsamen Sohn und werden verfolgt.

Marlena Meyer-Weinbrenner soll irgendwann das Fuhrunternehmen ihrer Mutter übernehmen, Marlena sieht ihre Zukunft aber eher im journalistischen Bereich.

Das Schicksal dieser Familien wird im Laufe der Geschichte eng miteinander verknüpft und das Leben hält oft die eher weniger schönen Dinge für sie bereit.

Mein Fazit:

Ich liebe Familiensagas aus Argentinen oder Australien zu Zeiten der Einwanderungswelle und so hab ich mich der Leserunde bei www.leserunden.de gerne angeschlossen.

Optisch gefällt mir das Buch sehr gut. Der Einband ist ein großes Kriterium ob ich mir ein Buch näher anschaue oder nicht. Hier passt alles.

Ich habe den 1. Band "Im Land des Korallenbaums" nicht gelesen. Es wurde mir gesagt, daß das nicht zwingend notwendig sei um "Die Lagune der Flamingos" zu lesen. Das ist auch richtig. Den 1. Band gelesen zu haben hätte es aber einfacher gemacht 1 - 2 Charactere besser zu verstehen weil auf deren Gesichte "Im Land des Korallenbaums" näher eingegangen wurde. Dem Lesespass hat das jedoch keinen Abbruch bereitet.

Sofia Caspari wartet mit sehr vielen Protagonisten auf, die es anfangs nicht immer einfach machen alles auseinanderhalten zu können. Aber Seite um Seite bekommt man mehr Überblick über die einzelnen Menschen und ihre Schicksale.

Die Zeit in der die Handlung des Buches spielt ist hervorragend recherchiert. Ich konnte richtig eintauchen in ein Argentinien des 19. Jahrhunderts.

Da man Bücher durchaus mehrmals lesen "darf", werde ich mir nun den 1. Teil "Im Land des Korallenbaums" zulegen und "Die Lagune der Flamingos" erneut lesen. Anschließend freue ich mich auf einen 3. Teil der Familien-Saga, denn einige Schicksale sind noch nicht vollständig erzählt.

Herzlichen Dank an die Leserunde, hier ganz besonders an Sofia Caspari für ihre sehr nette Begleitung unserer Runde.




War diese Rezension hilfreich für Sie? 

Für eine werbefreie Plattform und literarische Vielfalt.

unterstuetzen books

 

 

Affiliate-Programm von Amazon, um Literaturschock zu unterstützen. Weitere Möglichkeiten, Danke zu sagen.

Tassen, Shirts und Krimskrams gibt es übrigens im

Buchwurm-Shop

I only date Booknerds

Diese Seite nutzt Cookies.

Datenschutz & Widerspruchshinweise

Erlauben
© 2018 Susanne Kasper, Literaturschock

Mobile-Menue