Charlotte Thomas: Die Liebenden von San Marco

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Charlotte Thomas: Die Liebenden von San Marco
ET (D)
2009
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
ISBN-13
9783431037753

Informationen zum Buch

Seiten
925

Sonstiges

Erster Satz
Der Mann torkelte auf sie zu und übergab sich dicht vor Cintias Füßen, kaum, dass sie aus der Gondel gestiegen war.

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Venedig zu Beginn des 16. Jahrhunderts: Die Pest grassiert in der Lagunenstadt. Sterbenskrank wird die junge Venezianerin Cintia auf eine Seucheninsel gebracht, wo sie dank des Kaufmannssohnes Niccolò überlebt. Ihr gelingt die Rückkehr nach Venedig, doch sie ist zu jung, um das Erbe ihres Vaters, eines reichen Seidenwebers, in Besitz nehmen zu können. Gegen die drohende Vormundschaft raffgieriger Verwandter hilft nur eine rasche Heirat, und so stimmt Cintia kurzentschlossen einer Ehe mit dem Schiffsbauer Paolo zu, zum Verdruss Niccolòs, der ebenfalls um sie geworben hatte. Aus der Vernunftehe wird wider Erwarten Leidenschaft, doch tödliche Konflikte werfen bereits ihre Schatten voraus ...

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Cintia wächst wohlbehütet Ende des 15. Jahrhunderts in Venedig im Haus ihrer Eltern auf. Ihr Vater ist ein wohlhabender Seidenhändler und so fehlt es ihr an nichts. Kurz vor ihrer Hochzeit mit dem zwar adeligen, aber auch armen Gregorio, bricht die Pest in Venedig aus und Cintia überlebt mit Glück und der Unterstützung ihrer Cousine. Nach überstandener Krankheit muss sie aber feststellen, dass sie zwar die einzige Erbin ihrer Eltern ist, aber noch minderjährig und daher einen Vormund braucht. Sofort finden sich auch entsprechend zwielichtige Gestalten und Cintia kann der Vormundschaft nur durch die Heirat mit dem Schiffsbauer Paolo entgehen. Aus der anfänglichen Vernunftehe, entwickelt sich aber doch bald echte Liebe, die aber auch schnell wieder auf eine harte Probe gestellt wird. Cintia und Paolo haben Feinde, von denen sie selber nichts wissen und die sich nicht scheuen, ihnen zu schaden...



Kaum mit dem Buch begonnen, habe ich mich schon sofort nach Venedig versetzt gefühlt, mit seinen Wasserstraßen, dem bunten Treiben zu Fasching und den engen Gassen, die auch gefährlich werden können. Die Handlung nimmt sofort Fahrt auf und bereits nach einigen Seiten konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Durch die bildhaften und detaillierten Beschreibungen, lief bei mir das Kopf-Kino sofort los.



Cintia habe ich sofort ins Herz geschlossen und auch Paolo hat es doch geschafft meine Sympathiepunkte zu sammeln. Darüberhinaus gab es wieder eine Vielzahl weiterer Charaktere, die mit viel Liebe zum Detail ausgearbeitet worden sind und mit denen ich auch mitfiebern und mitfühlen konnte. Natürlich, wie schon in den anderen Büchern von Charlotte Thomas, gab es auch wieder einige Zwielichtige Persönlichkeiten, bei denen ich mir als Leser nicht immer so ganz sicher sein konnte, auf welcher Seite sie stehen. Einen Charakter gab es diesmal, der mich besonders fasziniert hat und der bis zum Ende mit der Aufdeckung gewartet hat, ob er jetzt eher ein Guter oder doch eher ein Böser ist und ob seine Motive nachvollziehbar oder doch eher rachengetrieben sind. Niccolò war eindeutig der faszinierendste Charakter des Buches.



Ich habe auch die beiden Vorgängerromane von Charlotte Thomas gelesen und mit der entsprechenden Erwartungshaltung bin ich an dieses Buch herangegangen. Leider wurde nicht alles komplett erfüllt, was aber wahrscheinlich auch einfach an meinen Erwartungen lag. In der Geschichte war ich sofort gefangen und habe den "Venedig-Film" auch sofort vor Augen gehabt. Was mich ein bisschen gestört hat, war, dass die Liebesgeschichte zwischen Cintia und Paolo diesmal einen sehr großen Rahmen eingenommen hat und der Fokus für mich sehr stark auf den Beiden lag. Dadurch sind viele Rahmenhandlungen und Hintergrundinformationen an mir etwas vorbei geflogen, weil ich ja unbedingt wissen wollte, ob die beiden jetzt doch noch eine gemeinsame Zukunft haben oder nicht. Das fand ich ein bisschen schade, da mich die Geschichte um die beiden herum doch auch sehr fasziniert hat und ich gerne auf ein bisschen Liebeschaos hätte verzichten können.



Das Ende bietet aber wieder, wie schon bei Charlotte Thomas bekannt, einige überraschende Wendungen, einige Schmunzler, aber auch einiges an Tränenpotenzial! Und vielleicht gibt es ja noch einen Nachfolgeband, da das Ende dies auf jeden Fall anbietet!



Insgesamt, hat mir das Buch sehr viel Vergnügen bereitet. Von der Gesamtbewertung fand ich es ein bisschen weniger gut, als die beiden Vorgängerromane, aber das nächste Buch von Charlotte wird sich sofort wieder in meinem Besitz befinden! Sie hat sich für mich zu einer Lieblingsautorin entwickelt!

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