James A. Michener: Die Quelle

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James A. Michener: Die Quelle
Verlag
ET (D)
1996
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
The Source
ET (Original)
1965
ISBN-13
9783426005675

Informationen zum Buch

Seiten
1022

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Es begann im Jahre 1964... Ein Archäologenteam gräbt in Galiläa im Hügel "Tell makor" und stößt auf Funde, die zwölf Jahrtausende Erd- und Menschheitsgeschichte dokumentieren und erhellen. Der historische Roman, der schon bald nach seinem Erscheinen ein Welterfolg wurde, beschreibt die Geschichte Israels auf ganz besondere Art.

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Ein faszinierendes Gemälde von Israels Geschichte mit leichten Schwächen

Im Jahr 1964 stößt ein internationales Archäologenteam an der israelischen (fiktiven) Ausgrabungsstätte Makor auf unterschiedlichste Funde, die bis auf die Zeit um 10.000 v.Chr. zurückgehen. Makor bedeutet Quelle, und eine Quelle ist auch der Grund, warum sich in all den Jahren immer wieder Menschen dort niedergelassen haben.

Die Ausgrabungsstätte besteht aus 15 Schichten, die gleichzeitig auch die 15 Teile des Buches bilden. Der Beginn jedes Abschnitts ist mit einer Karte und einem Fundstück aus der jeweiligen Schicht illustriert. So entsteht nach und nach ein Porträt der Geschichte Israels und des Judentums, von der ersten Entstehung des Gottesglaubens über die ägyptische, babylonische, griechische, römische oder arabische Herrschaft bis hin zur heutigen Zeit.

Der Anfang dieses historischen Romans ist unglücklicherweise etwas zu sachbuchartig geraten, die aufgezählten Fakten hätten besser in den Handlungsablauf eingebettet werden können. Dies legt sich jedoch mit der Zeit, und jeder Teil bzw. jede Schicht hat eine weitere spannende Geschichte zu bieten. Dabei gelingt es Michener trotz verändertem Personal und wechselnder Handlung, den Leser immer wieder aufs Neue zu fesseln. Des weiteren spielt immer wieder ein Nachfahre des Ahnherrn Ur, des Protagonisten der tiefsten Schicht, eine Rolle, was für einen durchgehenden roten Faden sorgt.

"Die Quelle" ist kein Roman, der sich schnell weglesen lässt. Die etwas über 1000 Seiten genießt man am besten Stück für Stück, um all die Informationen, die das Buch bietet, in sich aufnehmen zu können. Dagegen fällt die schwache Rahmenhandlung in der Gegenwart leider etwas ab. Vor allem gegen Ende geht es nur noch darum, wer von den Archäologen die attraktive Keramikexpertin heiraten darf, wobei es ihr selbst ganz egal zu sein scheint, wen sie letztendlich abbekommt. Dennoch ist "Die Quelle" definitiv eine lohnende Lektüre.

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