Helga Glaesener: Die Rechenkünstlerin

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Helga Glaesener: Die Rechenkünstlerin
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783548601007

Informationen zum Buch

Seiten
446

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Handlungsort

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Heidelberg im Jahr 1389: Carlotta Buttweiler ist die Tochter des Pedells der Universität. Sie sorgt für die Scholaren, die im Haus ihres Vaters wohnen, doch Carlottas Leidenschaft ist die Mathematik. Plötzlich gerät ihr Leben aus den Fugen: Ihre Freundin Zölestine nimmt sich das Leben. Aber war es wirklich Selbstmord? Carlotta macht sich auf die Suche nach Zölestines Mörder. Und was anfangs wie ein simples Verbrechen aussieht, entpuppt sich als Skandal um Hexerei und Schwarze Kunst. Die Spur führt ins Herz der Universität...

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Auf der Landschad-Burg stirbt Zölestine, eine Bekannte von Carlotta, der Rechenkünstlerin. Selbstmord lautet die offizielle Begründung. Carlotta geht für eine letzte Reverenz zur Burg, wo die Tote aufgebahrt wird. Konnte sie vorher schon kaum glauben, dass Zölestine sich das Leben genommen hat, so kann sie es nach diesem merkwürdigen Besuch erst Recht nicht. Carlotta fängt an, Fragen zu stellen.

Das Buch vermischt intensiv Roman und Krimi: Carlotta recherchiert, manchmal mutig, manchmal eher leichtsinnig und findet doch nur neue Rätsel. Zugleich schildert Glaesener, wie sich das alltägliche Leben im mittelalterlichen Heidelberg gestaltet. Die Stadt ist geprägt von Judenhass, Aberglaube und Hexenwahn und das allgegenwärtige Misstrauen gegen jedermann trifft irgendwann auch Carlotta und enge Freunde.

Das Buch liest sich gut und bietet am Ende gleich ein Bündel an Überraschungen. Alle Begebenheiten lösen sich auf den letzten zwanzig Seiten auf, jedoch mit verschiedenen Lösungen, die einander überlagern. Es gab aber Momente, in denen ich Ideen und Taten von Carlotta nicht so ganz nachvollziehen konnte. Ich empfand sie zwar als stimmig, aber sie wirkt, als ob sie bewusst völlig gegen das Klischeebild einer mittelalterlichen Frau gezeichnet wurde, damit sie für "moderne" Leser interessant wird (rote Haare, keine Kochkünste, Mathematik-versessen, unverheiratet ..., dabei waren nicht alle der Eigenschaften damals so ungewöhnlich). Das sorgt dafür, dass das Buch in der Summe manchmal dick aufgetragen wirkt.

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Das Buch liest sich sehr gut und die Spannung bleibt bis zum Schluß. Und da wäre ich schon beim Hauptproblem: Der Schluß. Das Buch wurde super recherchiert, und die Welt von damals sehr eindrucksvoll und detailgetreu geschildert. Auch bleibt die Spannung während des gesamten Buches überwiegend erhalten. Als ich dann aber beim Schluß angekommen bin, war ich total enttäuscht. Man denkt sich alle möglichen Schlußszenarien aus, aber auf so etwas unspektakuläres wäre ich nicht gekommen. Das ist so schade, da das Buch die ganze Zeit auf ein super Finish hinarbeitet. Bereut habe ich es nicht, aber ich finde das Ende ist doch das, was einem im Gedächtnis bleibt.

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