Ken Follett: Die Säulen der Erde

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Ken Follett: Die Säulen der Erde
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
The Pillars of the Earth
ISBN-13
9783404118960

Informationen zum Buch

Seiten
1151

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England 1123 - 1173. Es ist eine zeit blutiger Auseinandersetzungen zwischen Adel, Klerus und einfachem Volk, das unter Ausbeutung und Not leidet. Philip, ein junger Prior, dessen Eltern von marodierenden Söldnern abgeschlachtet wurden, träumt den Traum vom Frieden: die Errichtung einer Kathedrale gegen die Mächte des Bösen. Er und sein Baumeister Tom Builder, dessen Stiefsohn Jack und die Grafentochter Aliena müssen sich in einem Kampf auf Leben und Tod gegen ihre Widersacher behaupten, ehe Kingsbridge Schauplatz des größten abendländischen Bauwerks, der "Säulen der Erde", wird...

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Bei der Geburt des jüngsten Sohnes stirbt Tom Builders Frau und da sie Familie mit ihren zwei weiteren Kindern ohne Arbeit und Geld unterwegs war, und er nun auch nicht weiss, wie er das Baby am Leben erhalten soll, entschließt er sich, das Kind der Gnade Gottes zu überlassen - er lässt es auf dem Grab der Mutter liegen in der Hoffnung, es werde einen schnellen Tod finden. Das Kind wird jedoch gefunden und unter die Obhut des fähigen Priors Philip gestellt. Auf der Suche nach Arbeit treffen sich die Wege der beiden Männer und Tom wird der Baumeister von Philips Traum: Einer Kathedrale, wie sie die Welt noch nicht gesehen hat.

Ich glaube, es gibt fast nichts, was nicht bereits über dieses Buch gesagt worden wäre. Die meisten Leser historischer Romane kennen und schätzen es als ein Werk, das zur "Standardausrüstung" gehört. Für mich selbst war es mein zweiter historischer Roman nach "Der Medicus" (Noah Gordon) und es hat auch mich nachhaltig beeindruckt. Inzwischen gehört es für mich zu den seltenen Büchern, die ich mehrmals gelesen habe. "Die Säulen der Erde" verbindet Liebe, Hass, Verzweiflung, Brutalität, architektonische Faszination und Spannung - daneben geht der Autor mit der Beschreibung der damaligen Zeit in die Tiefe und man erhält so einen wunderbaren Einblick in das Vergangene. Manche sind gelangweilt von den zahlreichen Beschreibungen rund um den Bau der Kathedrale - ich war fasziniert.

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Ich bin total begeistert von diesem Buch! Ich bin zwar erst 12 Jahre alt aber dieser Autor hat mir diese, ohne Hintergrundwissen, teilweise schwer zu verstehenden Fakten über das Mittelalterliche England sehr spannend und professionell nähergebracht. Die Geschichte ist sehr weit gefächert, spielt an vielen verschiedeen Orten und mit sehr realistischen Personen. Trotzdem hatte ich nie das gefühl, die Geschichte vor dem Weiterlese noch entwirren zu müssen! Diesem Roman von einem der für mich besten Autoren habe ich es zu verdanken historische Romane kennen und lieben zu lernen.

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Es ist keines der Bücher, das man liest und dann wieder vergisst. Es beschäftigt einen noch und lässt einen nicht los. Ich finde es trotz der beachtlichen Länge nicht langatmig. Obwohl es um so banale Themen wie Liebe und Hass geht ist es nicht langweilig und ein Buch wie jedes andere.Ich bin zwar erst 14 Jahre, doch es hat mich überwältigt. Die Geschichte um die Liebe von Jack und Aliena, den ehrgeizigen Prior Philip und den brutale William Hamleigh ist ein einzigartiges Buch, das man gelesen haben sollte.

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Für Liebhaber von Mittelaltergeschichten ein absolutes Must Have! Der Autor lässt uns am Leben seiner Protagonisten teilhaben, denn man liest wie sie sich deren Leben über mehrere Jahre entwickelt und was in dieser Zeit geschieht. Ein tolles Buch!

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Dies ist wirklich ein Prachtwerk. Leider bin ich von den späteren Follett Büchern (z. B. Night over Water, the third Twin) ein wenig enttäuscht, so ganz kommt er nicht mehr an die Pillars ran.

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Tom Builder ist ein begabter Steinmetz, der im England des 12. Jahrhunderts davon träumt, einmal eine Kathedrale bauen zu dürfen. Auf der Suche nach Arbeit begegnet er mit seinen Kindern der Verfemten Ellen und ihrem Sohn Jack, die die beiden nach Kingsbridge begleiten, wo Tom Arbeit finden will. Er wird schliesslich von Prior Philip, einem umsichtigen, sympathischen Mann, eingestellt.

Gleichzeitig wird nicht weit weg Graf Bartholomäus verhaftet; er hat an einer Verschwörung zur Absetzung von König Stephan mitgearbeitet und wird deswegen enteignet, seine beiden Kinder Aliena und Richard müssen sich als Bettler durchschlagen. Nachfolger von Bartholomäus wird Percy Hamleigh, dessen grausamer Sohn William überall für Ärger sorgt.

Die beiden oben beschriebenen Handlungsstränge führen natürlich zusammen und es folgt eine lange lange Geschichte, die gar nicht mehr aufhören will. Ich muss ganz ehrlich sagen: 400 bis 500 Seiten weniger hätten dem Buch wirklich gut getan. Ich bin zwar ein Fan von dicken Büchern, aber nur, wenn der Autor imstande ist, die Spannung durch die ganze Geschichte aufrechtzuerhalten. Und das gelingt hier halt nicht. Beim Lesen hat man öfters Déjà-vus, man liest zwar nur ein Buch, hat aber das Gefühl, dreimal hintereinander dasselbe zu lesen.

Was das Buch rettet, ist vor allem Prior Philip. Der ist sehr sympathisch und auch sehr clever. Die anderen Charaktere überzeugen nicht ganz. Da sind wieder mal die Bösen, die eigentlich nur böse sind (wo gibt es solche Menschen?); und bei den Guten haben zwar alle ihre Schwächen, aber diese sind dann immer grad extrem. So ist Richard extrem faul, Alfred extrem dumm etc.

Ausserdem werden in dem Buch meiner Meinung zu viele Klischees bedient: Die Hauptfigur Aliena ist nicht nur sehr klug, sondern auch noch wunderschön, der vormalige Aussenseiter Jack steigt in ungeahnte Höhen auf und beim Kampf Gut gegen Böse bleiben die Guten stets fair, während die Bösen Dinge tun, die sie garantiert in die Hölle bringen. Irgendwie alles ein wenig zu einfach gestrickt, es gibt keine grossen Überraschungen und man hat von Anfang an das Gefühl, dass es am Schluss ein Happyend gibt, bei dem die Bösen tot und die Guten glücklich sind.

Fazit: Ein netter Unterhaltungsroman vor historischen Kulisse, der keinen Wert auf besonderen Tiefgang legt, aber streckenweise gut unterhält. Tipptoppe Ferienlektüre, mehr aber auch nicht.

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