Hanjo Lehmann: Die Truhen des Arcimboldo

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Hanjo Lehmann: Die Truhen des Arcimboldo
ET (D)
1995
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
ET (Original)
1995
ISBN-13
9783404259465

Informationen zum Buch

Seiten
698

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In den allergeheimsten Kellergewölben des Vatikans findet im Jahr 1848 ein junger Schlosser Pergamente, die den Machtanspruch der katholischen Kirche untergraben könnten. Zwanzig Jahre später vertraut er die Aufzeichnungen einem deutschen Freund an. Damit beginnt für den Eisenbahningenieur, der sich wegen des geplanten Gotthard-Tunnels in Rom aufhält, eine Kette bedrohlicher, unerklärlicher Ereignisse. Im Vatikan soll während des Konzils die Unfehlbarkeit des Papstes verkündet werden, und manch einer scheint zu wissen, daß mit Hilfe der Dokumente die Annahme des Dogmas verhindert werden könnte.

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Dieses Buch besticht durch die gelungenen Zeitreisen in verschiedene Epochen.

Anfänglich irritiert über die sehr langen und sehr ausführlichen Beschreibungen sadomasochistischer Sexualpraktiken, die mich FAST vom Weiterlesen abgehalten haben, fragte ich mich, warum der Autor derart ausführlich und themenfremd die Leser abschreckt. Aber ich fragte mich auch, wie dieses Buch, sollte auch nur ein Funken Wahrheit an den Schriften des Andreas vorhanden sein, die Zensur überstehen konnte. Genau die so ausführlichen MS-Beschreibungen treiben eben viele und vermutlich die Richtigen weg vom Buch, werten es als unwichtig und unnötig weiterzulesen,also ungefährlich ab.

Für mich wurden die MS-Beschreibungen eine Bestärkung, das Buch weiterzulesen, es tut ja nicht weh, die >befremdlichen< Textstellen zu überblättern, da ich mir sicher bin, dass der Autor diese absichtlich hinzutat. Wie sagte Jesus?: "Wer Ohren hat, der höre"...

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Das Buch hätte sehr gut sein können - leider ist es dies nicht! Der historische Ansatz, der mich schon in der Kurzbeschreibung auf der Buchrückseite in seinen Bann schlug und zum Kauf des Buches anregte, ist stimmig und packend. Auch die Erzählung auf verschiedenen Zeitebenen ist gut gelungen. Leider verliert sich der Autor aber phasenweise in seitenlangen sadomasochistischen Passagen, die in keiner Weise in den Kontext des historischen Romanes passen und auch nicht handlungstragend sind. Ich bin gewiß nicht prüde und habe auch keine Probleme mit erotischen Passagen in
historischen Romanen - ganz im Gegenteil. Aber die Intensität, die Länge und die angesprochene sadomasochistische Neigung der hier geschilderten Spiele haben mich doch stark befremdet.

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Schade, schade, schade! Der Ansatz war wirklich gut. Die Idee hinter diesem Buch ist mal was ganz neues und regt zum Nachdenken an. Nur zu gern wüßte ich, was passieren würde, wenn tatsächlich Dokumente auftauchten, die die Kirche derart in Frage stellen. Diese Passagen waren auch sehr interessant zu lesen, doch leider machen sie nur einen eher kleinen Teil des Buches aus. Eigentlich gibt es nur ein Thema das klar im Vordergrund steht: Sex!! Natürlich, in fast jedem Buch gibt es die eine oder andere mehr oder weniger heftige Liebesszene, aber hier wurde deutlich übertrieben. Mit einer unbeschreiblichen Liebe für´s Detail beschreibt der Autor über etliche Seiten hinweg, wie die einzelnen Personen sich untereinander lieben. Teilweise philosophiert er ewig lang über Sado-Masochismus. Ohne erklärbaren Grund!

Es ist mir völlig unverständlich, was das soll! Das ganze hat keinen wichtigen Bezug zur Haupthandlung und hätte einem nicht gefehlt, hätte sich der Autor das erspart. Weniger empfehlenswert!

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Ich schließe mich den vorausgegangen Beurteilungen voll und ganz an und bedauere die Schwächen. Der Roman ist spannend aufgebaut, insbesondere haben mich die Zeitungsauschnitte gefesselt, die die Glaubwürdigkeit der Romanhandlungen unterstreichen. Die sadomasochistischen Ausführungen haben mich fast zum Abbruch des Lesen bewogen. Die Darstellung der Vergewaltigungsszenen sind frauenverachtend und unakzeptabel. Es wird argumentiert, dass Schmerz und Lust zusammen gehöre und auch die Vergewaltigung seine Rechtfertigung hat, da es lustfördernd für beide Beteiligte sei.

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Das Buch hat mich von Anfang an sehr stark in seinen Bann gezogen. Alle Sachbezüge dieses Thrillers sind sehr gut recherchiert. Vor allen Dingen die beigefügten Artikel und Berichte unterstreichen die akribische und fundierte Arbeit des Autors. Auch die Auflistung der päpstlichen Flüche (Syllabus errorum) sind immer wieder eine gelungene Unterhaltung und kritische Auseinandersetzung mit der katholischen Lehre wert. Die Handlung besticht durch die in spannend in Szene gesetzen Tagebücher. (Hier wird dem Leser leider zuviel Sadomasochismus zugemutet.) Falls eines der Tagebücher existiert hätte Herr Lehmann einige der Sadomaso Szenen eventuell als zu privat streichen können. Das zu starke Abschweifen in diese Welt hat nichts mit dieser ansonsten sehr spannenden Fiction zu tun. Schade das Buch hätte ansonsten eigentlich mehr Potential ...

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