Gerald Messadié: Ein Mensch namens Jesus

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Gerald Messadié: Ein Mensch namens Jesus
Verlag
ET (D)
1989
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
L'homme qui devint Dieu
ET (Original)
1988
ISBN-13
9783426031766

Informationen zum Buch

Seiten
745

Sonstiges

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Fern aller Legendensüßlichkeiten erzählt Gerald Messadié den Lebensweg Jesu so aufregend, dass nicht nur theologisch und historisch Interessierte, sondern jeder anspruchsvolle Romanleser in Bann geschlagen wird.

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Als Christ dachte ich mir, sollte man eigentlich auch die Bibel gelesen haben. Aber irgendwie habe ich die dazu nötige Energie nie aufgebracht. Für mich waren die Worte der Bibel immer fragwürdig und eigenartig. Als ich dann die Romane Gerald Messadiès "Moses, Herscher ohne Krone", "Moses - der Gesetzgeber" und "Ein Mensch namens Jesus" entdeckt habe, sah ich es erst einmal als Gelegenheit meine religiöse Kultur in Romanfrom aufzuarbeiten.



Was mich an allen Büchern faszieniert hat ist wie sehr sich Herr Messadie in die Materie eingearbeitet hat. Dem Roman "Ein Mensch namens Jesus" gingen 10 Jahre intensivste Recherchen voraus. Ich frage sie, wie kann man als "Otto Normalverbraucher" - der nicht gewillt ist Mythologien und Hirngespinnste zu glauben -auf fesselnde Weise soviel über unsere Kultur zu erfahren wie in einem Roman von Gerald Messadie? Denn er nimmt nicht nur die Evangelien zu Rate, sondern lässt auch die - von sehr Wenigen gelesen - Schriftrollen vom Toten Meer, sowie die neuesten archäologeschen Erkenntnisse mit einfliessen.

Es gab Situationen in denen ich manchmal zornig das Buch in die Ecke werfen wollte, weil mich zum Beispiel die Art wie Jesus in Gleichnissen sprach zum Wahnsinn brachte, und ich nicht verstehen kann dass ein Mann, der doch einiges zu lehren hatte, nur in Rätseln redete, und ich mir sicher bin dass wir weniger Religionen und Sekten hätten, hätte er deutlich gesagt was er meint. Trotzdem hat mich das Buch in meiner eigenen Glaubensverarbeitung weiter gebracht. Zum Schluss kommend möchte ich zum Ausdruck bringen, dass Gerald Messadie nicht genug zu danken ist, all die Mühe und Arbeit auf sich genommen zu haben um einem Leser wie mir auf spannende und untersame Weise soviel Wissenswertes zu vermitteln.

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wer mit dem was in der kirche erzählt wird, nicht ganz zufrieden ist, oder irgendwie zweifel hatt ob den die biblischen geschichten alle stimmen, sollte dieses buch lesen. aber vorsichtig, ultrabibeltreue werden manchmal sehr zu schlucken haben. aufjedenfall MUSS man dieses werk gelesen haben.

wer jetzt aber denkt, dass wäre zu harter stoff für ruhige abende, der irrt sich. messadié schreibt so flüssig und zieht beschreibt einem jesu umwelt so präzisse, dass es trotz der relativ hohen seitenzahl nie langweilig wird.

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Ich habe selbst keine Religion und auch nicht die Absicht, dies durch einen Eintritt in eine der vielen weltweit existierenden Glaubensrichtungen zu ändern. Aber ich bin durchaus an ihnen interessiert, vor allem was den geschichtlichen Hintergrund angeht. Als ich zufällig auf das Buch "Ein Mensch namens Jesus" gestossen bin, habe ich mit Freuden zugegriffen, da mich vor allem das Wort "Mensch" im Titel fasziniert hat. Ich habe erwartet, dass die übernatürlich dargestellte Figur des Jesus- zumindest für Leute wie mich, die kein intensives Bibelstudium betrieben haben - einmal im tatsächlichen geschichtlichen Zusammenhang einfach als das gezeigt wird, was er nunmal war - ein Mensch mit Wünschen, Sehnsüchten und Bedürfnissen, aber natürlich ohne Frage sehr hohen Begabungen. Genau diese Erwartungen wurden beim Lesen des außergewöhnlichen Buches befriedigt. Sicherlich ist dieser Roman aber nur eine Seite des Ganzen und ohne zumindest einen Blick in Literatur zu werfen, die eher theologischen Hintergrund hat, bekommt man bestimmt nur ein einseitiges Bild, wenn man keinerlei Vorerfahrung hat. Zumindest kann das Buch von Messadie aber ein, wie ich finde, äußerst unterhaltsamer Start für "Unwissende" wie mich sein.

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