Simona Ahrnstedt: Ein ungezähmtes Mädchen

Simona Ahrnstedt: Ein ungezähmtes Mädchen

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Simona Ahrnstedt: Ein ungezähmtes Mädchen

Autor

Biografie & Bibliografie von
ET (D)
2012
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
ISBN-13
9783805250283

Informationen zum Buch

Seiten
528

Sonstiges

Originalsprache
schwedisch
Erster Satz
Der Plan war so wunderbar einfach.

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Handlungsort

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Im Dezember 1880 begegnen sie sich zum ersten Mal: Beatrice Löwenström, die nach dem Tod ihrer Eltern das biedere Heim des Onkels kaum verlassen hat, und der so wohlhabende wie charismatische Seth Hammerstaal werden einander in der Stockholmer Oper vorgestellt – zwischen ihnen knistert es auf Anhieb. Danach kreuzen sich ihre Wege immer wieder: auf Bällen, Jagdaus ügen und Landpartien. Bald erkennt Beatrice, dass sie und Seth mehr verbindet als bloße Leidenschaft. Dabei ahnt sie nicht, dass ihr Onkel sie längst dem hartherzigen Grafen Rosenschöld versprochen hat und dass dem jedes Mittel recht ist, seine Ansprüche an sie geltend zu machen und den rothaarigen Wirbelwind zu zähmen …

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Simona Ahrnstedt-Ein ungezähmtes Mädchen

Meine Meinung: Irgendwie bin ich erleichtert, dass ich endlich mit dem Buch fertig bin. Es war nicht so wirklich meins. Das hat folgende Gründe: Erstens wurde ich mit dem Liebespaar in der Geschichte bzw. dem männlichem Part davon, nicht warm. Seth Hammerstaal ist überheblich, gegenüber Beatrice besitzergreifend, arrogant und leicht aufbrausend.
Beatrice dagegen hat mir gut gefallen: Sie ist gebildet, nicht auf den Mund gefallen und hat ihren eigenen Kopf.
Das alles sind Charakterzüge, die ihr zum Verhängnis werden sollen, denn ihr konservativer Onkel Wilhelm hält nichts von Frauen, die ihre eigene Meinung haben und diese- Gott bewahre- auch noch aussprechen. Genauso wie der Graf Rosenschöld, Beatrices Verlobter und späterer Mann, ist er der Meinung, dass Frauen nur zur Zierde des Mannes da sind und gefälligst nur dann zu reden haben, wenn es ihnen erlaubt wurde.
Zweitens konnte ich nicht wirklich in die Geschichte eintauchen, der Schreibstil Ahrnstedts ließ bei mir keine Bilder im Kopf entstehen. Gedanken von handelnden Personen werden nur oberflächlich geschildert, die Autorin beschränkt sich in ihren Beschreibungen meist auf die Garderobe der Personen und auf recht oberflächliche Landschafts- und Umgebungseindrücke.
Die Personenzeichnung ist auch nur mäßig gelungen, einige Personen blieben bis zum Ende des Buches blass oder waren in Schwarz/Weiß-Denkmuster eingeteilt: Auf der Seite der Guten gibt es natürlich Beatrice, ihre Cousine Sofia, Vivienne und Johan. Auf der Seite der Bösen stehen Wilhelm, der Graf Rosenschöld und Sofias Bruder Edvard.
Auch scheinen einige Figuren in dem Roman nur schmückendes Beiwerk zu sein, so z.B. Beatrices englische Gesellschafterin und Freundin Mary, die sich zwar ein paar Mal mit Beatrice unterhält, ihr angeblich eine gute Freundin ist. Gespürt habe ich davon überhaupt nichts.
Laut Autoreninfo ist Simona Ahrnstedt Psychologin, ein Beruf, bei dem man sich in die Seele des Menschen einfühlen muss, da müsste sie doch in der Lage sein, lebendige und vielschichtige Charaktere zu kreieren. Aber nein, nichts da, fast alle handelnden Personen folgen einem klarem Schema aus Schwarz und Weiß oder bleiben oberflächlich.
Ein dritter Kritikpunkt ist die äußerliche Perfektion fast aller Beteiligten, die mich irgendwann nur noch nervte. Beatrice hat zwar einen etwas zu breiten Mund, aber ansonsten scheint sie äußerlich makellos zu sein. Auch die ach so tollen Beschreibungen von Seths Muskeln und seinem Körperbau sowie seiner bronzefarbenen Haut ging mir mit der Zeit gehörig auf den Zeiger. :rollen:
Mein letzter Kritikpunkt mag vielleicht nicht jeden Leser stören, aber mich hat es gestört.
Trotz aller Kritik ist "Ein ungezähmtes Mädchen" eine nette historische Liebesgeschichte, die sich leicht und flüssig lesen lässt.

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