Greta Hansen: Eine Liebe in der Normandie

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Greta Hansen: Eine Liebe in der Normandie
Verlag
ET (D)
2013
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783492302913

Informationen zum Buch

Seiten
384

Sonstiges

Originalsprache
deutsch

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Handlungsort

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Es ist der Sommer nach dem ersten Weltkrieg. An der rauen Küste der Normandie, wo unter jedem Stein ein Geheimnis verborgen zu sein scheint, begegnet die Fischerstochter Mathilde dem Pariser Maler Roger. Eine große Liebe erwacht und inspiriert Roger zu seinem bislang besten Gemälde: »Mathilde mit Rosen«. Doch in Paris wartet eine Neiderin darauf, das junge Glück mit allen Mitteln zu zerstören ...

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Reichlich Atmosphäre

Frankreich, kurz nach dem I. Weltkrieg. In einem kleinen Fischerdorf in der Normandie lebt die 19jährige Mathilde mit ihren Eltern und ihren Schwestern. Die Familie arbeitet hart und lebt sowohl von der Austernzucht als auch vom Fischfang - doch die Zeiten sind nicht allzu gut: während die Dörfer noch um ihre im Krieg verlorenen Männer trauert, wird das Leben mit und vom Meer immer schwieriger, denn die Austern werden weniger und die Boote sind veraltet und einige steigen lieber auf die neuen, teuren Motorboote um.
Mathilde ist mit ihrem kargen Leben zufrieden, denn sie kann ihm immer wieder Freiräume für sich selbst entlocken und dann wandert sie alleine durch die so schöne normannische Landschaft. Doch eines Tages trifft sie auf Roger, einen Maler aus Paris, der an der rauen Küste nahe Deauville an seinem Können arbeiten möchte: er möchte endlich das sich ständig verändernde Meer mit seinen Pinseln einfangen, denn dann - so denkt er - hat er es als Maler geschafft. Mathilde und Roger treffen sich einige Male, lernen sich näher kennen und lieben und er zeichnet nicht nur sie, sondern auch ihre Familie. Auch wenn seine Bilder sehr schön geworden sind, so verdient er damit noch kein Geld und so geht er zurück nach Paris, um einige der neuesten Bilder zu verkaufen und nach einer kleinen Wohnung für sich und Mathilde zu schauen - denn sie haben sich längst versprochen, dass sie heiraten möchten.
Mit Rogers Abreise beginnt aber nicht nur die Sehnsucht der beiden aufeinander, sondern es ereignen sich auch einige sehr unglückliche Zwischenfälle, die die beiden weiter auseinander bringt als sie es sich je hätten vorstellen können...

Die Autorin Greta Hansen hat mit "Eine Liebe in der Normandie" einen wundervoll atmosphärischen Roman geschrieben! Besonders die Schilderungen des harten Lebens der Fischerfamilien und im Kontrast dazu das der beinahe schon vagabundierenden Maler aus der Großstadt, die in den Sommermonaten in Scharen über die normannischen Landstriche herfallen, haben mir sehr gut gefallen. Ebenso die ruhige Sprache, die vor allen Dingen die Frauen, die so stark sein und für damalige Verhältnisse verdammt oft ihren "Mann" stehen müssen, so in den Mittelpunkt stellt. Ich kann dieses Buch allen Leserinnen empfehlen, die eine manchmal tragische, aber auch richtig schön erzählte Liebesgeschichte lesen möchten - frei von Kitsch und überschwänglichen Gefühlen, dafür aber voll von meist liebenswerten, authentischen Figuren und tollen Bildern einer schönen Landschaft.

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Eine Liebe in der Normandie

Greta Hansen schaffte es einen wunderbaren Liebesroman zu schreiben, der mich als Leserin absolut überzeugen konnte. Sie hat eine kraftvolle und absolut aussagekräftige Schreibweise die nie ins kitschige abrutscht. Die ganze Geschichte könnt tatsächlich so passiert sein und oft sieht man die Bilder richtig vor sich. Kopfkino pur. Die kräftigen Farben der Normandie, das Meer, die Apfelblüte, aber auch das pulsierende Leben des Paris der 20er Jahre. Mit Mathilde hat die Autorin eine Protagonistin erschaffen, die sich von einem jungen unschuldigen Mädchen in eine erwachsene, selbstbewusste und selbstständige Frau und Mutter entwickelt. Aber auch alle anderen Figuren sind lebensnah und kommen sehr realistisch rüber. Die ganze Zeit hat man das Gefühl mit den Personen der Geschichte zu leben.
Es ist ein Buch das mir sehr viel Freude beim Lesen bereitet hat und mich nur mit dem Ende enttäuscht hat. Nicht mit der Auflösung der Geschichte, sondern dass es überhaupt geendet hat. Ich wäre gerne noch viele Seiten lang in der Normandie geblieben.

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Eine Liebe in der Normandie

Mathilde wächst in einem kleinen Fischerdorf in der Normandie auf. Es sind die Jahre nach dem Ersten Weltkrieg, Millionen junger Männer sind gefallen, das Leben ist hart. Doch Mathilde und ihre Familie kennen es nicht anders, seit Generationen sind sie Austernfischer und ihr Leben damit dem Lauf der Gezeiten unterworfen. Eines Tages taucht der Maler Roger im Dorf auf. Nach den Schrecken des Krieges beschäftigt er sich nun nur noch mit seiner Malerei und er kommt nach Bonneville, um das Meer zu malen. Doch er verzweifelt beinahe daran, den richtigen Farbton zu treffen. Als er Mathilde begegnet, ist er von Anfang an fasziniert von ihr. Er freundet sich mit ihrer Familie an und Mathilde entwickelt sich immer mehr zu seiner Inspiration. Zwischen den beiden entwickeln sich tiefe Gefühle, doch Roger ist immer noch ein erfolgloser Maler und will erst seine Karriere vorantreiben, bevor er bei ihrem Vater um Mathildes Hand anhält. Zu diesem Zweck fährt er zurück nach Paris, wo eine Ausstellung seiner Werke geplant ist. Doch dann kommt alles anders als geplant und die Liebe der beiden wird auf eine lange, harte Probe gestellt.

Mathilde ist eine wunderbare Hauptfigur, trotz aller Rückschläge und Widerstände entwickelt sie sich zu einer starken, selbstbewussten und selbständigen Frau in einer Zeit und einer Gegend, in der dies nicht unbedingt üblich war.
Mit Roger konnte ich zugebenermaßen nicht so viel anfangen, zu oft versank er mir in Selbstmitleid und Passivität. Dennoch war auch er gut geschildert und seine Handlungen durchaus nachvollziehbar.

Greta Hansen alias Tania Schlie hat einen wunderschönen, ruhigen, aber eindringlichen Roman geschrieben. Die beiden Szenerien, zum einen die raue Normandie, zum anderen das vergnügungssüchtige Paris der 20er Jahre, schildert sie beide so einfühlsam, dass man sich als Leser fühlt, als wäre man direkt dabei. Geschickt werden reale Figuren dieser Zeit, wie zum Beispiel Coco Chanel, in die Handlung mit eingebunden. Auch die vielen Maler, die in den Sommermonaten aus Paris in die Normandie flüchteten und dort ihre Inspiration suchten, beruht auf Tatsachen.

Aus all diesen Details ergibt sich eine atmosphärisch wunderbar dichte Geschichte, die mich absolut begeistern konnte!

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