Elisabeth Büchle: Skarabäus und Schmetterling

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Elisabeth Büchle: Skarabäus und Schmetterling
ET (D)
2015
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
ISBN-13
9783957340139

Informationen zum Buch

Seiten
576

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Schöne Sonne trat durch den niedrigen Durchgang des aus luftgetrocknetem Lehm erbauten Hauses und kniff ihre leicht mandelförmigen braunen Augen zusammen.

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Die junge Sarah reist im Jahr 1922 nach Ägypten, wo sie die aufsehenerregenden Ausgrabungsstätten des Archäologen Howard Carter besucht. Doch Sarah scheint Missgeschicke und Unfälle anzuziehen ... Oder steckt jemand dahinter, der ihr schaden will? Aber warum? Als Howard Carter dann tatsächlich die Grabanlage des Pharao Tutanchamun findet, gerät Sarah in höchste Gefahr ...

90 Jahre später in Berlin: Immer wieder tauchen Tutanchamun-Artefakte auf dem Schwarzmarkt auf. Auch Rahel, die als Praktikantin im Berliner "Neuen Museum" arbeitet, gerät unter Verdacht. Bald wird sie von Europol verfolgt und flieht in Begleitung des Historikers Daniel und seiner Frau Emma nach Kairo, um herauszufinden, was damals wirklich geschehen ist ...

Ein packender Roman, der in die Welt der Pharaonen entführt.

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Für mich ein richtiger Flop

Das war einfach nicht mein Buch. Was schade ist, da ich es Aufgrund des Themas schon lange auf dem Schirm hatte. Beide Handlungsstränge haben mich in der Art und Weise, wie die Figuren darin platziert wurden, leider nicht überzeugt. Ich habe einfach zu große Probleme damit, wie hier Männer und Frauen agiert haben. Sarah und auch Rahel sind mir einfach zu passiv, obwohl die Hauptfiguren sein sollen. Die Männerriege die um beide Spalier steht, sind selbst verständlich die Retter in der Not für die armen Frauen, die ach so große Augen haben, achso zerbrechlich wirken.

Dazu kommt eine Handlung die ich in einem Trashbuch vermutlich amüsant gefunden hätte, in einem Roman der sich allerdings selbst ernst nimmt, meiner Meinung nach halt zu überzogen und viel zu konstruiert wirkt. Aber gut - mir gefiel z.B auch Illuminati nicht (aus ähnlichen Gründen). Da wurden mir einfach zu viele Zufälle zusammengeschustert und ich gebe auch zu, das mich vor allem Sarahs Geschichte auch deshalb nicht überzeugen konnte, weil ich die Auflösung nicht gelungen fand. Für mich verpuffte dadurch die Spannung und das Geheimnisvolle hinter der Geschichte. Außerdem wurde das dann auch so plötzlich auf ein paar Seiten abgehandelt.

Rahels Geschichte war mir zu lose mit der von Sarah verknüpft. Ansonsten hatte dieser Teil der Handlung auch noch das Problem, das Falk mit an Bord war. Den konnte ich einfach nicht leiden und empfand ihn als ziemlich nervtötend. Und Duke - alleine der Name ist eine Katastrophe... - fand ich eigentlich fast noch schlimmer. Dazu kam das die ganze Geschichte auch wieder so holter die Polter auf wenigen Seiten aufgelöst wurde. Als ob jemanden aufgefallen wäre, ups, ich muss hier noch einen Schluss finden.

Fazit:
Konnte mich absolut nicht überzeugen. Ich habe tapfer weiter gelesen, weshalb ich zwei Sterne vergebe (eine gibts bei mir im Normalfall für einen Abbruch). Vielleicht kommt ja doch noch was, dachte ich lange. Ich wollte auch nicht so voreingenommen sein, da mich z.B die Bezüge zu Gott und Religion und auch die Art und Weise wie das mit Ägypten verbunden wurde, eher nicht so angesprochen haben. Dafür kann die Autorin natürlich nichts.
Für mich als Religionswissenschaftlerin war der Roman zumindest insofern interessant, da er ein bestimmtes religiöses Weltbild legitimiert und rezipiert und die Wissenschaftlerin in mir hat sicher auch deshalb nicht abgebrochen.

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Der Schatz der Pharaonen

England/Ägypten, 1922. Die deutsche Sarah Hofmann wuchs nach dem Tod ihrer Mutter und aufgrund des Ersten Weltkriegs bei einer Freundin ihrer Mutter in England auf. Lady Alison Clifford ist Witwe und sorgt in der englischen Oberschicht immer wieder für Aufsehen durch ihr unkonventionelles Verhalten. Sarah ist hingegen eher schüchtern und zurückhaltend, in vielen Dingen geradezu ängstlich. Doch Lady Alison provoziert sie immer wieder und bringt sie in Situationen, in denen Sarah sich entscheiden muss – und sei es auch nur für eine neue Frisur. Als Alison beschließt, zu den Ausgrabungen im „Tal der Könige“ nach Ägypten zu reisen, ist Sarah zunächst nicht wirklich begeistert, einmal in Ägypten angekommen, kann sie sich der Faszination der Pharaonengräber aber auch nicht entziehen. Durch die Freundschaft von Lady Alison mit Howard Carter, sind die beiden Damen hautnah dabei, als er seine lang ersehnte Entdeckung macht.

Doch in Ägypten ereignen sich auch immer wieder merkwürdige Unfälle und schnell wird klar, dass irgendjemand es anscheinend auf Sarah abgesehen hat. Doch warum? Wem könnte die zurückhaltende junge Frau etwas getan haben? Zum Glück gibt es gleich zwei Männer, die ihr ihren Schutz anbieten, der Deutsche Andreas Sattler sowie der Amerikaner Jacob Miller. Vor allem Jacob scheint ein romantisches Interesse an Sarah zu haben, Andreas hält sich aufgrund eines Geheimnisses in der Vergangenheit vorerst zurück. Wird es den beiden gelingen, Sarah zu beschützen und aufzuklären, wer hinter ihr her ist?

90 Jahre später. In Berlin arbeitet Sarahs Urenkelin Rahel als Praktikantin in einem Museum. Auf einmal scheint sich die Geschichte zu wiederholen, auch Rahel wird Opfer von Angriffen. Und auch ihr stehen zwei Männer zur Seite, ihr langjähriger Freund Falk und der geheimnisvolle Duke (der Mann, nicht der Hund!). Außerdem mit von der Partie sind Daniel und Emma, die ebenso wie Falk und Rahel manchem Leser sich noch aus "Das Mädchen aus Herrnhut" bekannt sind. Die Verbindung zwischen den Geschichten ist das Grab Tutanchamuns.

Ich muss gestehen, mir hat der erste Teil des Buches besser gefallen als der zweite. Mir war vor der Lektüre nicht klar, dass es eine zweigeteilte Geschichte sein wird und ich hatte in erster Linie einen historischen Roman erwartet. Dieser Part hat mir dann auch sehr viel Spaß beim Lesen gemacht. Der Sprung in die Gegenwart zu Rahel und ihrer Geschichte kam mir dann ein bisschen zu plötzlich. Auch wenn die beiden Geschichten natürlich miteinander verbunden sind, waren es für mich eher zwei getrennte Stories, die sich völlig unterschiedlich gelesen haben, trotz der offensichtlichen Parallelen. Der zweite Teil ist eher eine Abenteuer-Story als ein historischer Roman. Nachdem ich mich auf diesen Wechsel einmal eingestellt hatte, habe ich mich auch hier gut unterhalten gefühlt, allerdings sind mir die Figuren nicht so nahgekommen wie die des ersten Teils. Rahel und Duke ergeben ein schönes Paar, Falk und seine Kabbeleien mit Emma fand ich zwischenzeitlich aber weniger amüsant und eher ein klein bisschen nervig. Daniel hingegen mochte ich sehr, er ist so ein bisschen der Ruhepol in dem ganzen Chaos.

Sehr gut gemacht fand ich die Einbindung von historischen Fakten beziehungsweise politischem Geschehen damals und heute, die Entdeckung des Grabes durch Howard Carter damals und den Sturz Mubaraks in Ägypten vor wenigen Jahren.

Insgesamt gibt’s diesmal von mir nicht die volle Punktzahl, da mich einfach der zweite Teil nicht ganz so überzeugen konnte, dennoch war es wieder eine spannende und unterhaltsame Lektüre und ich freue mich bereits heute auf das nächste Buch der Autorin!

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