Andreas Gößling: Faust, der Magier

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Andreas Gößling: Faust, der Magier
ET (D)
2007
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
ISBN-13
9783352007453

Informationen zum Buch

Seiten
607

Sonstiges

Erster Satz
Der Graf von Murau höchstselbst öffnete das Burgtor, um den heiklen Gast einzulassen.

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Unerhörtes geschieht: In einem Klosterkeller in Maulbronn wird die siebzehnjährige Maria angeblich vom Teufel geschwängert. Danach schreit sie unaufhörlich - und beginnt Engel zu malen. Man schafft sie zu einem Küfermeister nach Knittlingen, wo sie ihr Kind zur Welt bringt: Johann Georg Faust. Schon früh gilt der seltsame Junge als Teufelsbastard mit besonderen Fähigkeiten. Er vermag Holzpuppen tanzen zu lassen und heilt Kranke durch Handauflegen - und er hat einen Hang zur Alchemie, den ihm nicht einmal seine treue Gefährtin Lena Siebenschöpf austreiben kann. Selbst Johannes Burrus der Abt von Maulbronn, den manche in Verdacht haben, der heimliche Vater Fausts zu sein, ist von dem Jungen fasziniert. Der Abt faßt einen teuflischen Entschluß: Faust soll sein vor dem Bankrott stehendes Kloster retten, indem er Gold macht - oder er soll in Schimpf und Schande untergehen.

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"Faust" als Romantitel wirkt vielleicht für manche abschreckend - Erinnerungen an Goethe und Stress im Deutsch-LK werden wach. Gößling gelingt das Kunststück, einen Roman über den historischen Faust zu schreiben, der alles enthält: eine kunstvolle, historisch authentische Sprache, ausgezeichnete historische Recherche, kenntnisreiche Anspielungen auf die literarischen Vorlagen zu diesem Thema - vor allem aber: eine pralle, saftige, anrührende, dramatische, spannende, poetische Geschichte aus einer Zeit im Umbruch zwischen mittelalterlichem Magiedenken und neuzeitlichem Rationalismus, eine Geschichte, die einen nicht mehr in Ruhe lässt. Dieser Faust eröffnet eine ganz neue Perspektive und macht seinem Namen alle Ehre.

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