Dagmar Trodler: Freyas Töchter

Dagmar Trodler: Freyas Töchter

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Dagmar Trodler: Freyas Töchter
Verlag
ET (D)
2003
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783764501273

Informationen zum Buch

Seiten
511

Serieninfo

Sonstiges

Erster Satz
Jemand trat mir mit aller Macht in den Bauch.

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"Die mit dem mutigen Herzen", so nennt man sie im Land der Nordmänner. Alienor von Sassenberg, die Gräfin aus der Eifel, die für einen Gefangenen ihres Vaters Leib, Leben und Heimat riskierte. Die hochschwanger über die winterlich-wilde Ostsee fährt, damit der Mann an ihrer Seite sein Land wiedersieht. Doch Erik, der Sohn des großen Königs, war einer anderen versprochen. In der goldgedeckten Halle zu Uppsala muss nun eine alte Rechnung beglichen werden. In einem Kampf, der nicht nur die Götter fordert. Der Mahlstrom der Geschichte bedroht Alienors letztes Glück: ihre Töchter und Erik, der in der Verbannung lebt...

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Nachdem mich schon die Waldgräfin gefesselt hat, wollte ich natürlich wissen, wie es mit dem edlen Paar weitergeht. Zunächst gab es die angenehme Überraschung, dass sich Dagmar Trodler in handwerklicher Hinsicht weiterentwickelt hat. Die Sprache ist klarer, knapper, und sämtliche Eigenheiten, die unangenehm auffallen, wenn sie zu oft benutzt werden, waren inzwischen reduziert (wie etwa die lateinischen Verse oder die vielen Sätze, die unsinnigerweise in Gedankenstrichen enden).

Hervorragend ist die Atmosphäre, die sie schafft. Vom historischen Hintergrund wird genügend erzählt, um sich wohl darin zu fühlen, man wird aber nicht davon erschlagen. Interessant übrigens, dass die Ereignisse in Uppsala offenbar einen historischen Kern haben, und sogar den Vater von Erik als vorletzten Yngling hat es gegeben. Das hat mich überrascht und war im Nachhinein nochmal das Tüpfelchen auf dem i.

Die Story beginnt zunächst verhalten. Alienor versucht sich in ihrer neuen Heimat einzuleben, was ihr natürlich nicht so leicht gemacht wird. Das, was das erste Buch so fesselte, die Interaktion zwischen ihr und Erik, bekam der Leser hier nur in kleinen Häppchen. Zwischen Kinderkriegen, Schwiegermutterabwehren, Hunger bekämpfen und all dem, was die Frauen im mittelalterlichen Leben in Schweden so plagte, gab es wenige Momente mit Erik. Er kam ab und zu, und ich als Leser hab diese Augenblicke dann aufgesogen wie ein Schwamm. Bitte mehr! Es kam dann auch mehr.

Das Buch nimmt in der zweiten Hälfte, nachdem Erik besoffen bei Alienor auftaucht, rasant an Fahrt auf, und jetzt haben wir endlich wieder die Entwicklungen, Missverständnisse und Ängste, die einem schon im ersten Band die Haare raufen ließen. Aber es kommt noch schlimmer, irgendwann musste ich tatsächlich das Buch einen Augenblick zur Seite legen, um den Schock zu verdauen.

An dieser Stelle war allerdings auch der Nachteil deutlich, den eine Ich-Perspektive mit sich bringt. Ich hätte all diese Verwicklungen zu gerne auch aus Eriks Sicht gelesen, denn Alienors Handlungsspielraum ist doch zu begrenzt. Der Leser ist darauf angewiesen, dass sie etwas heimlich beobachtet oder erzählt bekommt.

Kleine Ungereimtheiten in der Handlung oder der Entwicklung von Nebenfiguren wären noch zu bemängeln, aber insgesamt war das Buch ein fantastisches Lesevergnügen. Es wird von einem Helden getragen, den man geradezu anbeten möchte, der aber trotzdem menschlich und facettenreich wirkt. Das trifft auch auf Alienor zu, aber sie ist mehr das Medium, durch dessen Augen man den Helden anschmachten darf. Ich bin gespannt auf die Fortsetzung!

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