Hannah Woods: So würde ich dich lieben

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Hannah Woods: So würde ich dich lieben
Verlag
ET (D)
2016
Ausgabe
Taschenbuch (Broschiert)
Originaltitel
This Is How I'd Love You
ET (Original)
2014
ISBN-13
9783453291720

Informationen zum Buch

Seiten
384

Sonstiges

Originalsprache
amerikanisch
Übersetzer/in
Erster Satz
Der Kai ist von tiefen, schwarzen Pfützen bedeckt.

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Handlungsort

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New York 1917: Hensley ist eine begabte junge Frau, die sich ein modernes Leben wünscht. Doch der Krieg macht all ihre Träume zunichte, und sie muss ihrem Vater ins einsame New Mexico folgen. Unglücklich flüchtet sie sich in eine Brieffreundschaft mit einem amerikanischen Arzt an der französischen Front. Und obwohl Hensley und Charles ein Ozean trennt, sind sie einander der einzige Halt. Sie wissen, dass sie zusammengehören, doch alles steht gegen ihre Liebe …

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wunderschön und ergreifend

USA 1917: Hensley ist gerade mal so alt wie ihr Jahrhundert und Halbwaise. Sie lebt mit Vater und Bruder in New York. Unerfahren wie sie ist, entbrennt sie in jugendlicher Liebe und verliert ihre Unschuld an einen Schwerenöter. Als ihr Vater mit ihr die Stadt verlässt, um in New Mexico einen neuen Job anzunehmen, ist sie schwanger und voller Liebeskummer. Ihr Vater beginnt eine Brieffreundschaft mit dem angehenden Medizinstudenten Charles, der sich als einer der Ersten freiwillig zum Einsatz an der europäischen Kriegsfront gemeldet hat. Charles muss Schwerverletzte als Ambulanzfahrer hinter die Kampfeslinien in ein Lazarett transportieren und wird schnell mit der unmenschlichen Härte des Krieges konfrontiert. Vor allem das grausame Sterben der Senfgasopfer berührt ihn und lässt erste Fragen nach dem Sinn des Krieges und Mordens und der Existenz Gottes hochkommen. Hensley liest die Briefe des jungen Mannes und beginnt am Rand der Antwortbriefe ihres Vaters eigene Bemerkungen zu machen bis sie schließlich selbst mit Charles einen lebhaften Briefwechsel beginnt. Ihre klugen ungezwungenen Briefe sind für Charles bald der einzige Rettungsanker zum normalen Leben in all dem blutigen Wahnsinn. Und auch Hensley findet in dem jungen Mann endlich einen Menschen, mit dem sie Gedanken und Gefühle austauschen kann. Schnell entwickeln beide die Wunschvorstellung, einer gemeinsamen Zukunft auch wenn dies eine utopische und allzu romantische Idee zu sein scheint.

Aber dann geschieht in New Mexico ein fürchterliches Unglück und weit weg über den großen Ozean gerät Charles in einen feindlichen Fliegerangriff.
Mehr möchte ich von dieser Geschichte nicht verraten. Jeder sollte den zweiten Teil selbst genießen und für sich erleben dürfen.

Von der ersten Seite an war ich von diesem Buch gefesselt. Dies liegt zum einen an Hannah Woods eindringlichem Erzähltalent, mit dem sie die Gefühle der Menschen lebensnah und real beschreibt. Sie schreckt nicht vor der Beschreibung der Kriegsgräuel zurück wirft aber in die Waagschale zum Ausgleich das sehnsüchtige Verlangen der jungen Leute nach Glück, Liebe und Erfüllung. Für Hensley und Charles habe ich sehr schnell starke Empathie entwickelt und ihre Wünsche und Sorgen geteilt. Die Geschichte hat auch einige sehr interessante Nebenfiguren, deren facettenreiche Charaktere das Ensemble bereichern und harmonisch abrunden .

Das Buch geht sicherlich zu Herzen, wie schon der etwas schwülstige Titel „So würde ich dich lieben“ vermuten lässt. Aber es ist wirklich frei von Kitsch und Trivialität, glänzt mit einer wunderschön geschliffenen Sprache und einer tiefgründigen Weisheit, die mich sehr berührt hat. Es war für mich eines jener Lieblingsbücher, in denen man ganze Abschnitte mehrmals lesen möchte, in dem man Zettelchen mit Anmerkungen hinterlässt und das man jedem anderen Leser heftig ans Herz legen möchte. Hannah Wood ist ein Pseudonym einer amerikanischen Autorin, die bereits mehrmals ausgezeichnet wurde. Ich wüsste zu gerne wer sich hier versteckt.
Eine dicke Leseempfehlung von mir.

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(Aktualisiert: 10 Mai 2016)
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Schönes Buch um Briefe, die verbinden

„So würde ich dich lieben“ ist ein Roman von Hannah Woods, erschienen 2016.

Inhalt:
Hensley lebt glücklich in New York, doch wegen des Krieges 1917 muss sie ihren Vater nach New Mexico folgen. Über ihren Vater findet Hensley eine Brieffreundschaft mit Charles. Charles befindet sich im Kriegsgebiet in Frankreich, wo er als Arzt arbeitet. Beide verbindet, dass sie Schicksalsschläge erleben. Die Briefe werden immer mehr zu einem gegenseitigen Trost und spenden Hoffnung. Für Hensley und Charles ein Lichtblick in einer schwierigen Zeit.

Meine Meinung:
Es war eine herzergreifende Geschichte zwischen Hensely und Charles. So eine Brieffreundschaft ist in der heutigen Zeit eine Seltenheit, aber etwas romantisches.
Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Man findet leicht in die Handlung hinein und die Sprache war sehr ansprechend. Sehr schön waren auch immer die Briefe zu lesen. Die Perspektive wechselt abwechselnd zwischen Hensley und Charles, was abwechslungsreich ist.
Die Protagonisten Hensley und Charles haben Charakter und man kann sich gut in ihre Situationen und Gefühle hineinversetzen. Ein Buch, dass zum Träumen einläd.

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Mehr als nur eine Liebesgeschichte…

Aufgrund des hübschen Covers und der Zeit, in der dieser Roman spielt, wurde meine Neugierde geweckt und ich begann gespannt zu lesen. Man sollte sich nicht vom kitschigen Buchtitel abschrecken lassen, denn hier steckt wesentlich mehr drin.

Wir schreiben das Jahr 1917 und es ist Krieg. Während Hensley mit einem Umzug nach New Mexico klar kommen muss, dient Medizinstudent Charles an der Front. Eher zufällig entsteht zwischen den beiden eine Brieffreundschaft, die schnell mehr wird. Haben die beiden eine Chance auf eine gemeinsame Zukunft?

Ich liebe ja starke Frauen in Büchern und so war ich direkt schwer angetan von Hensleys Schicksal. Die Autorin bringt sehr gut die Naivität, aber auch die Leichtigkeit der jungen Frau rüber. Irgendwie war es beim Lesen schön zu spüren wie viel Hoffnung in ihr steckt, hat sie es doch alles andere als leicht als Halbwaise mit Liebeskummer und schwanger ihre Heimat zu verlassen. Gerade zur damaligen Zeit war das alles andere als leicht.

Hannah Woods verwendet eine unheimlich bildhafte Sprache, die einem das Lesen versüßt. Ein beobachtender Erzähler führt uns durch die Geschichte, so dass wir an beiden Hauptdarstellern nah dran sind.

Besonders gefallen hat mir, dass sich die Autorin überhaupt nicht davor scheut auch die Grausamkeiten des Krieges aufzuzeigen. Seitdem ich den Film „Legenden der Leidenschaft“ gesehen habe, gehen mir die Bilder von Soldaten nach Gasangriffen nicht mehr aus dem Kopf. Es fällt nicht schwer zu verstehen, warum Charles die Briefe so viel Halt geben in diesen harten Zeiten.

Für mich ein augenöffnender Roman, der klar macht wie wichtig es ist, dass es sich lohnt zu kämpfen. Beim Lesen wurde ich immer wieder sehr nachdenklich und das ein oder andere Mal von Emotionen überrollt.

Fazit: Ein Goldstück von einem Buch, welches mich emotional gefesselt hat. Ich kann nur eine uneingeschränkte Leseempfehlung aussprechen, da man hier weit mehr als eine Liebesgeschichte bekommt. Klasse!

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