Sofia Caspari: Im Land des Korallenbaums

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Sofia Caspari: Im Land des Korallenbaums
ET (D)
2011
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783404166015

Informationen zum Buch

Seiten
704

Sonstiges

Schlagworte
Erster Satz
Dumpf schlug das Wasser gegen das Holz des Schiffsrumpfs.

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Im Sommer 1863 lernen sich die jungen Deutschen Anna Weinbrenner und Viktoria Santos auf der Überfahrt nach Buenos Aires kennen. Beide Frauen sind auf dem Weg zu ihren Ehemännern, die ihnen vorausgereist sind. Viktorias Mann haben dringende Geschäfte schon früher zu seiner Estancia im Norden Argentiniens gerufen. Annas Familie hingegen konnte die Kosten für die gemeinsame Überfahrt nicht aufbringen. In dem fernen Land, das für die Reisenden mit großen Hoffnungen verbunden ist, trennen sich ihre Wege zunächst. Doch Viktorias vermeintlich rosige Zukunft gestaltet sich anders als erhofft, und Anna erwartet bei der Ankunft eine schreckliche Nachricht ...

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Im Land des Korallenbaums

Das ist mit Sicherheit ein Buch, das man einfach nur mit Begeisterung lesen kann und das man auch uneingeschränkt weiterempfehlen kann.
Vom Schreibstil her ist das Buch einfach nur supergut geschrieben, sehr detailreich, ausführlich Beschreibungen der Personen und Begebenheiten wechseln ab mit den ebenso farbenprächtigen Beschreibungen der Landschaften. Man hat immer das Gefühl, direkt dabei zu sein; Anna, Julius und Victoria bei allem zu begleiten was sie tun. Die Beschreibungen der Überfahrten, der ärmlichen Verhältnisse in Buones Aires und den Verhältnissen der Oberschicht auf der Estancia der Santos.
Sofia Caspari schafft es, den Leser von der ersten Seite an voll in die Geschichte hineinzusaugen, festzuhalten und die Geschichte zu steigern, bis zu einem versöhnlichen Ende für alle beteiligten. Meiner Meinung nach sind die historischen Hintergründe, die Begebenheiten gut recherchiert – besonders bei der Überfahrt hatte ich das Gefühl, das es wirklich genauso gewesen sein kann. Außerdem bietet das Buch meines Erachtens nach alles, was ein guter Roman zu bieten hat: Eine tolle Kulisse; Charaktere die glaubwürdig sind in ihrer Art, ihrer Sprache und dem was sie tun; jede Menge guter Beschreibungen; eine interessante, facettenreiche und glaubwürdige Handlung; Liebe und ein ein bißchen Spannung. Das einzige was mir ein bisschen gefehlt hat war eine Karte der Gegend von Buones Aires und der Estancia – so hätte man den Weg des Anna und auch Victoria gegangen sind – gut nachvollziehen kann. Was mir supergut gefallen hat ist der Einband – wunderschön gestaltet – ein Hingucker im Buchladen.

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Zwei Frauen kämpfen in Argentinien im 19. Jahrhundert für ihr Glück

Im Jahre 1863 machen sich Anna und Victoria von Deutschland auf die Reise nach Argentinien. Die beiden aus komplett unterschiedlichen Schichten stammenden Frauen knüpfen zarte Bande während der Schiffsfahrt, verlieren sich aber kaum in Argentinien angekommen aus den Augen. Beide sind voller Hoffnungen, als sie im neuen Land ankommen, müssen aber bald feststellen, dass ihre Träume nicht der Realität entsprechen. Während für Anna ein harter Kampf ums nackte Überleben beginnt, findet sich Victoria in einem goldenen Käfig wieder. Als sich beide nach Jahren wieder sehen, hat sich nichts so entwickelt, wie sie es sich erhofft bzw. erträumt hatten und es dauert noch um einiges länger, bis aus dem zarten Band eine wirkliche Freundschaft wird.

Die Charaktere in diesem Buch sind wunderbar beschrieben und bereits nach kurzer Zeit hatte ich jeweils immer ein gutes Bild der jeweiligen Figur vor Augen. Schön zeigen sich die verschiedenen Charakterzüge der einzelnen Personen. Vor allem dann, wenn es zu kritischen Situationen kommt, offenbart sich dann durch gewisse Handlungen sehr gut der tatsächliche Charakter der Person. Schön ist auch dargestellt, wie Anna, die von klein auf kämpfen musste, auch in der neuen Welt kämpft und sich nicht unterkriegen lässt. Während die verwöhnte Victoria erst erwachsen werden muss, um zu begreifen was wirklich wichtig ist im Leben.

Sehr detailliert und bildhaft wird die Landschaft von Argentinien im 19. Jahrhundert geschildert und auch die Enge der Städte, die teilweise üblen Gerüche und insgesamt das Stadtbild von Buenos Aires werden sehr gut vermittelt.

Gut gefallen hat mir auch, dass die Autorin geschickt nebenbei Informationen über die Geschichte Argentinien einstreut und ich eine Menge über das mir noch sehr unbekannte Land gelernt habe.

Dass sich hinter dem Pseudonym die mir bekannte Autorin Kirsten Schützhofer verbirgt, habe ich relativ schnell in Erfahrung gebracht. Umso überraschter war ich jedoch, dass sich der Schreibstil von der Stimmung hier doch von anderen Büchern unter dem Namen Kirsten Schützhofer unterscheidet: Die Grundstimmung ist trotz aller Widrigkeiten zum Trotz immer sehr positiv. Und ganz entgegen der oft offenen oder für mich nicht immer so zufriedenstellenden Enden bei Kirsten Schützhofer-Romanen, ist das Ende hier für mich rundum gelungen.

Alles in allem ein Wohlfühlbuch, dass sich herrlich für gemütliche Lesenachmittage eignet und den Leser glücklich zurücklässt.

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Im Land des Korallenbaums

Anna und ihre Familie wandern nach Argentinien aus, um sich ein besseres Leben zu ermöglichen.
Ihr Ehemann, ihr Vater und ihre Brüder reisen mit Annas Mutter und deren Schwester voraus um sich bereits nach einem geeigneten Land umzusehen.
Ein paar Wochen später, als Anna das benötigte Geld für die Überfahrt gespart hat, reist sie voller Hoffnung zu ihrer Familie.
Auf dem Schiff lernt sie Julius und Viktoria kennen. Trotz der großen Standesunterschiede freunden sich die drei an.
Anna macht aber auch die Bekanntschaft mit Piet und Michel zwei zwielichtigen Charakteren.
Endlich nach strapaziösen Monaten auf See kommt auch Anna in Argentinien an und macht sich auf den Weg zu ihrer Familie.
Doch als ihr Vater ihr die Tür öffnet ist der Schock groß.....

Das Buch sticht schon alleine durch das wunderschöne Cover ins Auge.
Voller Vorfreude begann ich mit dem Lesen und wurde auch nicht enttäuscht. Vielfältige Charaktere, die sich im Laufe der Geschichte positiv aber auch negativ entwickeln, sorgen für anhaltende Spannung bis zum Schluß.
Ein aufregendes Ereignis jagt das nächste und für mich war die Geschichte bis zum Schluß nicht vorhersehbar.
Weiteren Lesegenuß bereitete mir der angenehme, bildhafte Schreibstil der Autorin.
Keine einzige Zeile des 700 Seiten dicken Buches langweilte mich.
In meiner Fantasie konnte ich mir die wunderbare Landschaft mit ihren Einwohnern, Tieren und wunscherschönen Pflanzen vorstellen.
Ich kann und werde dieses Buch gerne weiterempfehlen und hoffe sehr, daß wir bald wieder mit einer neuen Geschichte von Sofia Caspari verwöhnt werden.

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